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Auszeichnung soll er ruhig haben, wenn er sich damit gefällt.
Aber wofür eigentlich?
Die Frage sollte gestellt werden dürfen.
Wo doch die meisten Planungen für Wildbad an unabhängige Ingenieursbüros vergeben
werden.
Lag die Planung für die Stadtbahnverlängerung bis zum Kurplatz in den Händen des
Bauamts in Wildbad ?
Ist es eine Erfindung des Bauamts, Strassenbahnschienen niveaugleich in den Fahrbahn-
bzw. Fussgänger-belag einzubauen ?
Die Sanierung der Enzufermauer ist auch ohne Verkehrsberuhigung der König Karl Strasse
angestanden, der Fussgängerbereich hätte auch ohne Strassenbahn verbreitert werden
können.
Die Enz entlang der König Karl Strasse war bis zur "Erneuerung", ab der
Bismarckinsel bis
zum Kurparkeingang eine "erlebbare" Strasse mit tollem Baumbestand.
Heute "erlebbar" sind nur, die den Gastronomiebetrieben und Geschäften
kostenpflichtig
zur Verfügung gestellten Plätze in der Strasse.
Wenn man immer wieder geschlossene und dann erneut eröffnete und dann wieder
geschlossene Einzelhandelsgeschäfte in der Stadt sieht, muss man sich fragen, worin
denn der Nutzen der Erneuerungen liegt.
Dass die Gastronomie von den Erneuerungen profitiert ist möglich, die Messlatte sollte
aber nicht am Tiefstpunkt des Gastronomischen Angebots angelegt werden, sondern an
dem was zu guten Zeiten war.
Dass seit 2000 mehr Fahrgäste mit der Bahn nach Bad Wildbad kommen, hat nichts mit der
Verlängerung des Gleiskörpers bis zum Kurpark zu tun.
Vielmehr war der Fahrplan der Bundesbahn und die Bahntarife vollkommen anders.
Erst seit dem 18.12.2002 fährt, anstatt der Bundesbahn mit Zügen, die AVG mit
Strassenbahnen und ganz anderen, Preisen durch das Enztal nach Bad Wildbad.
Erst seit 2003 fährt die Bahn bis zum Quellenhof.
Wieviel von den angestandenen Planungen wurden eigentlich tatsächlich im Rathaus
in Bad Wildbad erarbeitet?
http://pefri-wildbad.de/pefri/inter/inter-september-2003.htm |