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Schwarzwald

INTERESSANTES

*Presse * Blättle * Ein toller circus *
Bad-Wildbad im Enztal 

Wildbad News

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Es ist dem geselligen Menschen ganz gleichgültig, ob er nutzt oder schadet,
wenn er nur unterhalten wird.

Johann Wolfgang von Goethe

JULI 2005

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GRÜNE LÜGE oder nur einfach Dummheit ?

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Wildbader Anzeigenblatt 23.07.2005
Verwaltungsgemeinschaft segnet Plan für Bahnhofsgelände ab
Der Gemeinsame Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Enztal hat am Dienstag einhellig dafür gestimmt, den Flächennutzungsplan für die geplante Bebauung des Bahnhofsareals in Bad Wildbad zu ändern. Zu der Verwaltungsgemeinschaft gehören neben der Kurstadt auch Höfen und Enzklösterle.
Bereits in der vergangenen Woche hatte der Wildbader Gemeinderat den Plan abgesegnet. Auf dem Gelände sollen zwei Supermärkte mit zusammen 3000 Quadratmetern Verkaufsfläche entstehen. Die entsprechenden Bauanträge liegen der Stadtverwaltung vor. Mit der Investorin hat die Stadt außerdem einen städtebaulichen Vertrag geschlossen, der die Verteilung der Kosten für die Erschließung regelt.
Vor der Abstimmung im Gemeinsamen Ausschuss begrüßte Stadtrat Jürgen Schrumpf (SPD) noch einmal die Pläne für die beiden Märkte. „Wir freuen uns, dass sich die Versorgungssituation verbessert“, sagte er. Dabei erinnerte er daran, dass sich bereits seit 1999 alle politischen Gruppierungen „auf die Fahne geschrieben hatten, die Versorgung in Bad Wildbad zu verbessern“. Bislang seien Pläne zur Ansiedlung von Supermärkten aber nie so konkret geworden.

Gegen die geplanten Märkte – Lidl und Edeka – sprach sich Stadtrat Jochen Borg (CDU) aus. Er halte den Bebauungsplan zwar für richtig. Die Märkte seien aber zu groß und zu weit entfernt vom Ortskern. „Ich befürchte eine Verlagerung des Kerns, und ich befürchte Schäden für den Einzelhandel“, argumentierte er. Da er nach dem Gemeinderatsbeschluss nicht gegen die Änderung des Flächennutzungsplans votieren durfte, verließ er vor der Abstimmung kurzerhand seinen Platz.

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Pforzheimer Zeitung 20.07.2005
Vital Therme feiert Jubiläum
Abwechslungsreiches Programm bei der 40-Jahr-Feier in Bad Wildbad – Namensänderung

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Pforzheimer Zeitung 20.07.2005
Bad Wildbad zahlt am meisten
Die Aufwandsentschädigungen für Gemeinderäte sind in der Höhe sehr unterschiedlich


NORDSCHWARZWALD. Die Räte von Städten und Gemeinden im Nordschwarzwald werden mit unterschiedlichen Summen für die Teilnahme an Sitzungen entschädigt. Auch die Anzahl der Sitzungen ist verschieden.

In den meisten Kommunen sind die Aufwandsentschädigungen für die Sitzungsteilnahmen nach der zeitlichen Dauer der Beratungen gestaffelt. Am meisten bekommen die Gremiumsmitglieder in Bad Wildbad: Dort gibt es für die Teilnahme an einer bis zu zweistündigen Sitzung bereits 25 Euro. Wird, wie meistens, bis zu vier Stunden diskutiert, steigt der Betrag auf 35 Euro, bei vier bis sechs Stunden auf 40 Euro, bei sechs bis acht Stunden auf 45 Euro. Maximal – wenn es länger als acht Stunden dauert – muss die Stadt den Gemeinderäten 50 Euro überweisen.

Enzklösterle am sparsamsten

In Dobel und Höfen gibt es für bis zu vier Stunden nur 20 Euro. Die mögliche Maximalsumme liegt bei 50 Euro (Dobel, über acht Stunden) beziehungsweise 35 Euro (Höfen, über sechs Stunden).

In Bad Liebenzell werden höchstens 30 Euro bezahlt, für zwei bis fünf Stunden nur 20 Euro. Reden die Liebenzeller und die Höfener weniger als zwei Stunden, erhalten sie nur 15 Euro. In Neuenbürg bekommen die Abgeordneten grundsätzlich nur 20 Euro, egal, wie lange die Sitzung dauert. Dafür wird den Räten dort jeden Monat ein Grundbetrag von 31 Euro überwiesen.

Von den sechs Kommunen, die die PZ befragt hat, ist Enzklösterle am sparsamsten: Dort werden pro Sitzung genau 10,23 Euro ausbezahlt. „Die Summe haben wir damals direkt von D-Mark in Euro umgerechnet“, erklärt Gemeindemitarbeiterin Sylvia Schaal den krummen Betrag. Und ist angesichts der allgemein leeren Kassen durchaus stolz, dass ihre Gemeinde am wenigsten bezahlt: „Enzklösterle geht eben mit gutem Beispiel voran.“

Aber auch die Philosophie Höfens ist bemerkenswert: Dort haben sich die Kommunalpolitiker ihre Gelder persönlich gekürzt. „Zum 1. Januar 2004 wurde wegen der Haushaltslage eine Absenkung um 30 Prozent beschlossen“, berichtet Bürgermeister Holger Buchelt. In seiner Gemeinde werden pro Jahr etwa 18 Sitzungen abgehalten, die Jahresentschädigung eines Gemeinderats beträgt im Durchschnitt etwa 400 Euro.

In Bad Wildbad sind dagegen Jahressummen von über 1000 Euro möglich, da dort in der Regel jede Woche getagt wird. Im Gegensatz zu Höfen gibt es in Wildbad nämlich auch Ausschusssitzungen. „Unsere Beträge sind sicherlich gerechtfertigt“, sagt Wildbads Stadtoberinspektor Markus Felgendreher.

In Dobel gab es laut Hauptamtsleiter Egbert Lacroix im vergangenen Jahr 17 Sitzungen, die durchschnittliche Jahresentschädigung betrug 360 Euro. In diesem Jahr wird sie aber höher liegen, weil Dobel die vor einigen Jahren abgeschafften Ausschüsse wieder eingeführt hat. In Bad Liebenzell lag 2003 die höchste Jahresentschädigung bei 420 Euro, die geringste bei 190 Euro. „Das hängt eben davon ab, an wie vielen Sitzungen jemand teilnimmt“, erklärt Protokollführerin Silvia Schuler.

Bis zu einem monatlichen Betrag von 154 Euro sind die Aufwandsentschädigungen für die Gemeinderäte übrigens steuerfrei.

Erstellt am: 20.07.2005

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Pforzheimer Zeitung 14.07.2005
Stabiler Haushalt trotz Fehlbeträgen
Finanz-Zwischenbericht in Bad Wildbad: Lücken bei Grundstückserlösen und Fremdenverkehrsabgabe – Kläranlage großer Posten

BAD WILDBAD. Die Bad Wildbader Stadtkämmerin Sabine Kranzl ist zufrieden. Nur gering sind die Abweichungen bei Einnahmen und Ausgaben der Kommune gegenüber dem Planansatz im ersten Halbjahr gewesen.

Bei der jüngsten Sitzung des Bad Wildbader Gemeinderats – die diesmal in der Gossweiler-Schule stattfand, legte Kranzl in einem Finanz-Zwischenbericht den Stadträten dar, wie die Finanzsituation der Stadt aussieht. Fazit: „Ich kann sie sorgenfrei in die Sommerpause entlassen und kann guten Gewissens sagen, der Haushalt ist stabil.“ Und dies, obwohl von den 310 000 Euro für das Gesamtjahr eingeplanten Erlösen aus Grundstücksverkäufen bisher nur 10 000 Euro realisiert wurden – „hier muss man sich Gedanken über die künftige Vermarktung machen“ (Kranzl). Im Verwaltungshaushalt indes ist bis Jahresende mit Einnahmeausfällen in Höhe von rund 65 000 Euro bei der Fremdenverkehrsabgabe (50 000 Euro) und den Verwaltungsgebühren zu rechnen, „denn hier haben wir wohl etwas zu optimistisch gerechnet“. Gut hat sich indes die Gewerbesteuer entwickelt. Ob sich diese gute Entwicklung aber auch nach der Sommerpause fortsetzt, vermochte die Kämmerin nicht vorherzusagen. Sie sieht aber keine massiven Abweichungen von den Planansätzen, „wenn wir nicht unvorhergesehene Situationen, wie beispielsweise durch ein Hochwasser, bewältigen müssen“.

Dass die Zahlen des Finanzzwischenberichts den Stadträten erst zur Sitzung als Tischvorlage gereicht wurde, kritisierten verschiedene Stadträte, da so eine intensive Auseinandersetzung mit den Zahlen nicht erfolgen könne.

Da „wir die aktuellen Zahlen zum 30. Juni vorlegen wollten“, so Kranzl, sei eine Verschickung vorab nicht möglich gewesen. Außerdem wies Bürgermeister Jocher die Kritik zurück, „da der Bericht in erster Linie zur Kenntnisnahme und nicht zur Diskussion gedacht ist, da der Haushaltsplan ja bereits steht“.

Prioritätenpläne
Erhebliche Investitionen mit einem Volumen von rund 10 Millionen Euro wird die Stadt Bad Wildbad in den kommenden Jahren bei der Sanierung der Kanalisation wie auch der Kläranlage Calmbach tätigen müssen. Günther Wallmüller stellte dem Ratsgremium die bereits mit der Kreisverwaltung abgestimmten Prioritätenpläne vor, in denen die Maßnahmen bis zum Jahr 2011 in der Kläranlage sowie bis 2010 in Sachen Kanalsanierung vorgesehen sind. Die Sanierungsmaßnahmen in der Klaranlage sollen – nach einstimmigem Beschluss des Ratsgremiums von der Süddeutschen Abwasserreinigungs-Gesellschaft (SAG) geplant und betreut werden, die Anfang der 60er-Jahre auch mit dem Bau beauftragt war.

Sanierung der Kläranlage
Die Sanierung der Kläranlage soll noch in diesem Jahr beginnen. Im Investitionsprogramm der Stadt sind daher bis 2007 auch schon Mittel in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro für die Erneuerung der Vorklärung, des Blockheizkraftwerks, der Rechen- und Sandfanganlage sowie des Belebungsbeckens eingeplant. Bei Sanierung der Kanalisation wurden – anhand der Prioritätenliste – bereits eine Vielzahl von Schäden, vor allem in den Heilquellenschutzzonen, behoben, bis 2010 muss die Stadt aber in der Kernstadt und den Teilorten auch noch eine Vielzahl von Maßnahmen angehen.

Stadtrat Fritz Eitel (UBKL) stört bei aller Notwendigkeit dabei der Kanalisationsneubau für den Lautenhof-Anschluss, der für die Jahre 2006 und 2007 bei geschätzten Kosten von 1,25 Millionen Euro vorgesehen ist. „Gibt es da keine günstigeren Alternativlösungen, auch abseits der Vorgaben durch das Regierungspräsidium“, fragte Eitel nach und wurde darauf verwiesen, dass der Beschluss für die Maßnahme bereits vom Gemeinderat gefasst wurde. Stadtrat Siegfried Möhrer indes sieht angesichts der erheblichen Investitionen die Abwasserpreise deutlich steigen: „Das gibt einen gehörigen Sprung nach oben“, so Möhrer.

Erstellt am: 14.07.2005

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Wildbader Anzeigenblatt 13.07.2005
Mountainbiking und Nordic Walking
Wie es mit den geplanten Strecken für Mountainbiker und Nordic Walker weitergeht, berichtete Bürgermeister Dr. Walter Jocher am Dienstag dem Gemeinderat.
Die insgesamt 760 Kilometer für Mountainbikes im Nordschwarzwald sollen Ende Oktober eingeweiht werden. Nachdem die Strecken ausgearbeitet sind, bekommen die beteiligten Gemeinden zurzeit die passenden Schilder. Die sollen während des Sommers angebracht werden.
Ebenfalls bis zum Oktober sollen die Nordic Walking-Strecken im Kurpark und auf dem Sommerberg ausgearbeitet und ausgeschildert sein. Die geplante Zertifizierung wurde zunächst zurückgestellt, da sich die Kriterien des DSV und die Fördervoraussetzungen des Naturpark Schwazwald Mitte/Nord nicht entsprechen.

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Pforzheimer Zeitung 13.07.2005
Bad Wildbad im Radsport-Fieber
Tour de Ländle macht am 29. Juli Station in der Kurstadt – 3000 Radler müssen versorgt werden


BAD WILDBAD. Mit bis zu 3000 Radlern bei der Tour de Ländle rechnen die Organisatoren beim Stopp am 29. Juli in Bad Wildbad. Sie haben derzeit alle Hände voll zu tun, um den Radlern einen sympathischen Empfang zu bereiten.

Verkehrsdirektor Alfred Dath, Winfried Hahner von der Staatsbad GmbH, Hans Vogel von der ARGE Fasching und Ordnungsamtsleiter Frank Olaf Wilhelm verdeutlichten in der gestrigen Pressekonferenz, was derzeit an Vorbereitungen läuft, um die etwa 2500 bis 3000 Radler dieser 618 Kilometer langen Tour beim Mittagsstopp der ersten Etappe am 29. Juli in Wildbad und Calmbach zu erfreuen. Von Freudenstadt über Seewald-Besenfeld, Bad Wildbad und Neuenbürg bis Ettlingen geht die erste Etappe der mittlerweile 28. Tour de Ländle. Die Tour dauert bis 6. August und führt von Freudenstadt bis Ulm.

50 Helfer am Start

Die ARGE (Arbeitsgemeinschaft) Fasching, zu der neben der Skizunft auch der Musikverein, der Turnverein und der Fußballverein Wildbad gehören, übernimmt die Verköstigung unter Federführung von Hans Vogel. Rund 50 Arbeitskräfte werden sich um Leib und Seele der Radfahrer kümmern. Und weil sich Bad Wildbad den Gästen dabei auch als liebenswerter Kurort präsentieren will, sind zudem Führungen durch die Englische Kirche im Kurpark und das Palais Thermal vorgesehen, erklärt Winfried Hahner von der Staatsbad GmbH. Im AOK-Mobil können sich die Freizeitsportler dann die Füße im Kneippbecken erfrischen und sich auch massieren lassen, erklärt Verkehrsdirektor Alfred Dath von der Touristik GmbH.

Der Meisterntunnel in Wildbad ist am 29. Juli von 11.30 Uhr bis 14 Uhr von Wildbad in Richtung Enzklösterle gesperrt, verdeutlicht Ordnungsamtsleiter Frank Olaf Wilhelm. Über die Wilhelmstraße geht es dann weiter in Richtung Calmbach. Die Kernerstraße vom Rathaus bis zu Trinkhalle ist in dieser Zeit ebenso gesperrt. Im Parkhaus werden die Räder im zweiten und dritten Obergeschoss geparkt, so dass um die Mittagszeit für Autos nur wenig Stellplätze vorhanden sind.

Rund 200 kleine Besucher der Kindergärten wurden mit der Aufgabe betraut, die La-Ola-Welle für die Radler zu machen. Immerhin gibt es von der EnBW 1500 Euro als Gutschein zu gewinnen, wer das beste „Tour-de-France-Feeling“ im Ländle vermittelt.

Erstellt am: 13.07.2005

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Pforzheimer Zeitung 11.07.2005
Heiße Töne auf dem Polterplatz
Organisatoren des Zeltplatz-Festivals ließen sich von Querelen im Vorfeld nicht abschrecken

BAD WILDBAD. Manchmal ist es wie verhext. Hatten die Organisatoren des Bad Wildbader Polterplatz Festivals darauf gehofft, dass das Open air, angesichts des späten Termins, einmal ohne Schlammschlacht stattfinden könnte, so lösten sich die Hoffnungen der Macher spätestens am Freitagnachmittag in Wohlgefallen auf. Starke Regenschauer zogen über das Enztal hinweg und verschonten dabei auch den Polterplatz nicht, so dass das der erste Festivaltag auch erst mit einiger Verzögerung beginnen konnte, da die gesamte Technik vor dem Himmelsnass geschützt werden musste. Den Besuchern und Organisatoren aber war’s unterm Strich egal, schließlich gehört der Regen längst zum Polterplatz-Festival und am zweiten Tag wurden die Besucher schließlich mit schönstem Sommerwetter belohnt.

Den Auftakt zum großen Konzertreigen machte die Pforzheimer Formation „Noch ne Band“, die es als Opener freilich schwer hatte, das Publikum gleich in Stimmung zu bringen. Doch die Nachwuchsmusiker machte ihre Sache gut und mit der Zeit versammelten sich immer mehr Zuhörer vor der Bühne, die nicht nur den deftigen Klängen von „Noch ne Band lauschten“, sondern sich auch eifrig im Takt dazu bewegten.

Pech für die Youngsters allerdings: Die Stromversorgung war überlastet und immer wieder standen die Musiker ohne den sprichwörtlichen Saft vor dem Publikum. Die Band nahm’s letztlich aber gelassen, überbrückte die Stromausfallpausen mit Schlagzeugeinlagen oder versuchte streckenweise auch „unplugged“ ihr Glück.

Kurzfristig auf den Plan gerufen wurden am Eröffnungstag auch die Musiker von „Wildbad Bahnhof“. Das Bad Wildbader Urgestein, das einst die Tradition der Polterplatzkonzerte begründet hat, sorgte mit dem Auftritt aber nicht nur dafür, dass die Konzertlücke, die wegen des Ausfalls einer Band entstanden war, geschlossen wurde. Bevor die Musiker mit ihrem punkigen Beatrock loslegten, wurde erst einmal der Terroropfer vom Vortag in London gedacht. Mehr noch: Andi Haag nutzte auch die Gelegenheit, den Machern des Festivals für ihren Einsatz zu danken, denn: „Die Stadt wollte in diesem Jahr ein Exempel statuieren“, glaubt Haag.

An die unglücklichen Zufälle, die wegen der vermeintlichen Terminüberschneidungen und Platzbelegung fast zum Ausfall des Polterplatz Open Airs geführt hätten, vermag der „Wildbad Bahnhof“-Musiker nicht zu glauben.

Mit ihren druckvollen Titeln sorgte die Band für ordentlich Stimmung, bevor dann mit „Big Empty“, „Yakuzi“ und „Layabout“ bis in die frühen Morgenstunden bei Livemusik gefeiert wurde. Wer nach den Auftritten der Band noch nicht genug hatte, konnte sich zu früher Morgenstunde dann auch noch bei Konservenmusik aus den 70er- und 80er-Jahren in der Hütte vergnügen. Wettertechnisch ganz den Erwartungen der Organisatoren entsprach der zweite Festivaltag, bei dem sechs Formationen ihre klingende Visitenkarte auf dem Polterplatz abgegeben haben.

Mit „Systemfehler“, „Citizen Kane“, „Kung Fu Schmidt“ und „Drukk“ sowie „Spring!“ und „Nevermind“ hatten Jörg Achache und seine Mitstreiter ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das auch zahlreiche Besucher anlockte.

Erstellt am: 11.07.2005

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Pforzheimer Zeitung 09.07.2005              TOUR DE FRANCE am SAMSTAG 9.07.2005

PFORZHEIM.Nicht nur der Start der achten Etappe der Tour de France am Samstag um 11:30 Uhr am Waisenhausplatz wird für Verkehrsbeschränkungen sorgen.
Schon am Freitagnachmittag werden Straßen gesperrt.

B 294
Auf der B 294 zwischen Pforzheim und Höfen, der L 340 im Bereich Dobel und Herrenalb sowie
auf der L 564 von Bad Herrenalb in Richtung Gernsbach kommt es am Samstag von 9:00 Uhr bis
gegen 13:00 Uhr ebenfalls zu Sperrungen.
Entlang der gesamten Rennstrecke besteht Fahrverbot.

Überörtliche Umleitungen sind ausgeschildert. Aus Richtung Bad Herrenalb ist Pforzheim über Schwann, Neuenbürg-Wilhelmshöhe, Birkenfeld, Ersinger Kreuz und die B 10 erreichbar.

Ab Höfen steht in Richtung Pforzheim die Strecke über Langenbrand, Salmbach und Büchenbronn zur Verfügung. Für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen ist allerdings der Abschnitt zwischen Höfen und Langenbrand gesperrt.
Am 9. Juli ist unter der Telefonnummer 07051/161-112 von 7:00 bis 14:00 Uhr ein Bürgertelefon
besetzt.

Enztalbahn betroffen

Vom Verlauf der achten Etappe der Tour de France betroffen ist auch der Zugverkehr zwischen Pforzheim und Bad Wildbad. Da die Strecke an der Eyachbrücke die Bahnlinie quert, muss während des Rennens der Bahnverkehr unterbrochen werden.
Die Züge um 10:47 Uhr und 11:47 Uhr ab Pforzheim Hbf enden bereits im Neuenbürger Bahnhof
und fahren dann nach Pforzheim zurück.

Richtung Pforzheim fahren die Züge um 10:35 Uhr und 11:35 Uhr ab Bad Wildbad Kurpark nur bis Calmbach und zurück. Die Albtalverkehrsgesellschaft (AVG) verstärkt an diesem Samstag aber auch die Fahrten auf der Enztalbahn (Stadtbahnlinie S6).

www.polizei-bw.de/tour2005

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Wildbader Anzeigenblatt 06.07.2005
Rossini in Wildbad:
Premiere im Kurtheater mit prominenten Gästen
Seit 1989 gibt es „Rossini in Wildbad“. Zum 17. Mal ein Festival, das inzwischen internationalen Ruf genießt. Entsprechend bunt und vielsprachig war die Schar der Zuschauer, unter ihnen am Premierenabend Ministerpräsident Günther H. Oettinger und die Sopranistin des 20. Jahrhunderts, Dame Joan Sutherland. Einsprachig, nämlich italienisch, war die Premiere der halbszenischen Oper „Semiramide“ des in Berlin geborenen Komponisten Giacomo Meyerbeer. Fast zwei Jahrhunderte lang war diese Meyerbeeroper (Uraufführung 1819 in Turin) so gut wie verschwunden, bis man sie in Bad Wildbad nach der Bearbeitung durch Marco Beghelli und Stefano Piana, Bologna, wieder auf die Bühne holte.
Wer ein Freund schöner Stimmen ist, also Belcanto im Sinne des „Schönen Gesangs“ liebt, wird von der Wildbader Aufführung und seiner internationalen Besetzung begeistert sein. Unter der Leitung des legendären Belcanto-Experten Richard Bonynge faszinierte die australische Sopranistin Deborah Riedel – zwei Tage vor der Premiere noch völlig heiser – in der Titelrolle der Semiramide ebenso wie die Mezzosopranistin Fiona Janes, ehemals Stipendiatin von Joan Sutherland und ebenfalls aus Australien, in der Hosenrolle des Scitalce. Männliche Gegenspieler waren Wojtek Gierlach (Bass), bereits seit einigen Jahren bei Rossini in Wildbad dabei, in der Rolle des Mirteo (Prinz aus Ägypten und Bruder der Semiramide) sowie Filippo Adami (Tenor) als Prinz aus Scythien; dazu kamen Olga Peretyatko (Sopran) als Prinzessin aus Baktrien und der Tenor Leonardo Silva als Sibaris, Vertrauter und heimlicher Liebhaber der Semiramide. Alle haben ausgezeichnete Stimmen, und zusammen mit den Musikern der Württembergischen Philharmonie Reutlingen wurde die Aufführung ein besonderer Hörgenuss. Ergänzend dazu kam der Rossini Chor Altensteig (Einstudierung Hans-Jörg Kalmbach und Matthias Wurster), ein junges Ensemble der Musikakademie Altensteig, speziell für Rossini in Wildbad 2006 gegründet, das allerdings stimmlich eher untermalend und begleitend hörbar wurde.
Wer allerdings neben den schönen Stimmen das große Operngeschehen suchte, der kam nicht ganz auf seine Kosten: Die halbszenische Darstellung war überaus verhalten, fast statisch und als Schauspiel fast in den Hintergrund gedrängt. Dazu kam, und darauf weist Jochen Schönleber im Programmheft selbst hin, das Durcheinander der Namen, Personen und Geschlechter (Hosenrollen), die eher zu einem Kostümfest als zu einer Oper passen. Für den Opernbesucher war es deshalb keineswegs einfach, die Überlegungen und Gefühle von Semiramide, die sich als König Nino ausgibt, Scitalce, der für Idreno gehalten wird, Mirteo, Bruder der ihm unbekannten Semiramide, der Tamiri liebt, die ihrerseits aber wieder in Scitalce verliebt ist, zu erkennen und zu begreifen.
Das Bühnenbild (Matthias Müller) ordnete sich der halbszenischen Aufführung unter, lediglich die Kostüme (Claudia Möbius) bildeten einige Farbtupfer in dem sonst recht zurückhaltenden Geschehen auf der Bühne. Eine kleine Hilfe für das meist des Italienischen nicht mächtigen Premierenpublikums waren die sparsam eingestreuten deutschen Übertitel. Das Bad Wildbader Premierenpublikum war vom „Dramma per musica Semiramide“ begeistert, häufiger Szenen- und der anhaltende Schluss-Applaus für alle Mitwirkenden zeigten dies deutlich. Weitere Aufführungen am 9., 13. und 15. Juli, jeweils 19.40 Uhr im Kurhaus.

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Wildbader Anzeigenblatt 06.07.2005
Rossini in Wildbad:
Joan Sutherland Schirmherrin im Kurtheater
Auch wenn es manchmal sehr lange dauert, so können doch Träume wahr werden, zumindest für Jochen Schönleber, den Intendanten des Bad Wildbader Rossini-Festivals. Mit der Anwesenheit und Schirmherrschaft der weltbekannten Sopranistin und Belcanto-Spezialistin Dame Joan Sutherland bei der Eröffnung des Kurtheaters wurde sein Traum wahr. Schon als junger Mann bewunderte er die Stimmkraft der Koloratur-Sängerin, die mit ihren Engagements an vielen großen Operntheatern der Welt das Publikum begeisterte. Im Jahr 1990 nahm sie Abschied von der Bühne, doch in Bad Wildbad war sie als Gast mit anwesend und begleitete ihren Mann Richard Bonynge CBE, der die Premierenaufführung der Meyerbeer-Oper „Semiramide“ musikalisch leitete. Diesmal war nicht nur das Publikum, sondern auch Dame Sutherland begeistert.

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Wildbader Anzeigenblatt 06.07.2005
Rossini in Wildbad:
Ministerpräsident: „Kulturelles Kleinod“
Hochkarätige Besucher gab und gibt es in Bad Wildbad seit jeher. Diesmal war es der neue Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Günther H. Oettinger, der gemeinsam mit seiner Mutter dem einzigen Staatsbad des Landes am Premierenwochenende des 17. Belcanto Opera Festivals „Rossini in Wildbad“ seine Aufwartung machte. In seinem Grußwort führte der Ministerpräsident aus: „Es freut mich sehr, dass in unserem Land ein solch musikalisches und kulturelles Kleinod erfolgreich Bestand haben kann und wächst. Ein stimmiger und stimmungsvollerer Rahmen ist kaum vorstellbar.“
Bei einem Rundgang durch das wiedereröffnete Kurtheater konnte sich Oettinger unter der Führung von Fördervereinsvorsitzenden Dr. Eckhardt Peterson überzeugen, dass die Investitionen sich gelohnt haben. Oettinger zeigte für den besonderen Charme des ehemals königlichen Kurtheaters echte Begeisterung, wie seine Fragen „War der König oft hier? Woher kamen damals und heute die Künstler her?“ deutlich werden ließen.
Der Ministerpräsident nutzte den Besuch nicht nur zur Besichtigung des wieder erstandenen Kulturdenkmals, sondern auch dazu, mit Wildbader Bürgern und Bürgerinnen ein kurzes Gespräch zu führen, sichtlich zur Freude der Beteiligten. Anlass für seinen abendlichen Besuch in Bad Wildbad war außerdem die Premiere der Oper „Semiramide“.

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Wildbader Anzeigenblatt 01.07.2005
Die Polizei berichtet
21-Jähriger ist ertrunken
Am frühen Dienstagmorgen wurde dem Polizeiposten Bad Wildbad telefonisch eine leblose Person im Außenbecken des Thermalbades gemeldet. Die alarmierte Polizeistreife traf am Beckenrand auf eine im Wasser treibende, männliche Person. Diese wurde aus dem Wasser geborgen. Sofort durchgeführte Erste-Hilfe-Maßnahmen blieben erfolglos. Ein Arzt stellte den Tod des 21-Jährigen aus Wildbad fest.
Der Wildbader ist nach dem Ergebnis der noch am gleichen Tag durchgeführten Obduktion ertrunken. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Calw und erste kriminaltechnische Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf ein Kapitalverbrechen. Gegen den 16-jährigen Begleiter des Verstorbenen werden Ermittlungen wegen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und auch wegen des Verdachts der Unterlassenen Hilfeleistung geführt, da er den Unglücksfall erst verspätet über Notruf meldete. Bevor die beiden in das Thermalbad einstiegen, hielten sie sich in einem Wirtshaus in Bad Wildbad auf. Der Begleiter und vermutlich auch der Verstorbene hatten Alkohol konsumiert. Um nicht entdeckt zu werden, zerstörten sie im Thermalbad einen Bewegungsmelder, der mit einem Scheinwerfer verbunden war. In diesem Zusammenhang hat der Verstorbene nach den polizeilichen Ermittlungen vor dem Baden noch zusätzlich ein Stromkabel zu einem Scheinwerfer mit seinem Messer durchtrennt. Dabei erhielt er einen Stromschlag. Ob dieser Stromschlag für das spätere Ertrinken ursächlich war, ist Gegenstand der noch andauernden, gerichtsmedizinischen Untersuchungen.

02.07.2005

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Pforzheimer Zeitung 28.06.2005
Lehrerakademie in greifbarer Nähe
BAD WILDBAD. Die schwelende Diskussion um die ehemalige Versorgungskuranstalt in Bad Wildbad kommt in die heiße Phase. Demnächst soll das Kabinett entscheiden, ob die Landesakademie für Lehrerfortbildung dort einzieht.
Zwischen den Ritzen der Treppe zum Haupteingang sprießen Gras und Unkraut. Der steinerne Eber, der mit gesenktem Kopf gegen die Fassade der ehemaligen Kurversorgungsanstalt anzurennen scheint, ist moosfleckig. Die Kurklinik in Bad Wildbad scheint verlassen, aber der Eindruck täuscht. Seit April prüfen Mitarbeiter des Landesbetriebs Vermögen und Bau Amt Pforzheim (früher Staatliches Vermögens- und Hochbauamt) welche technischen und baulichen Veränderungen am Gebäude notwendig wären, sollte die Landesakademie für Lehrerfortbildung dort einziehen. Die Zusammenlegung der bestehenden Akademien in Calw und Donaueschingen im frei werdenden, landeseigenen Gebäude Bad Wildbad wird diskutiert, seit die Schließung der Kurklinik beschlossen ist (die PZ berichtete).
Der Wildbader Bau- und Umweltausschuss hat am Dienstag einstimmig das Bauvorhaben „Umbau des ehemaligen Kurklinikgebäudes zur Landesakademie für Lehrerfortbildung“ genehmigt. Auch wenn noch kein endgültiger Beschluss von der Landesregierung vorliegt.

Detailfragen sind zu klären

Der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Blenke, der sich für den Standort Wildbad stark macht, ist in einem Arbeitskreis, der sich in den nächsten drei bis vier Wochen um Detailfragen der Zusammenlegung kümmert. „Es geht noch darum, ob ein Teil der Lehrerakademie in Donaueschingen bleibt oder nicht“, sagt Blenke. Hier handle es sich auch um Raum- und Kapazitätsfragen. Sobald man die noch offenen Fragen geklärt habe, solle das Thema im Kabinett entschieden werden.
Laut Bauvorhaben stehen in der ehemaligen Kurklinik einige Veränderungen an. Der denkmalgeschützte Gebäudekörper und die Fassade sollen aber bestehen bleiben. Für die Landesakademie für Lehrerfortbildung müssten aber Seminar- und Computerräume ins Gebäude eingebaut werden.
Die Anlage soll bis zu 130 Seminarteilnehmer aufnehmen. Für die sollen die Patientenzimmer der Klinik, in der Kriegsbeschädigte gekurt haben, umgestaltet werden. Sollte es zur Zusammenlegung der Lehrerakademien in Wildbad kommen, sollen dort dauerhaft 40 Personen beschäftigt werden.

Erstellt am: 30.06.2005

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Pforzheimer Zeitung 30.06.2005
Neues Konzept für nordischen Sport

Erstes Nordic Aktiv Zentrum im Nordschwarzwald – Dobel und Herrenalb kooperieren – Wildbad wird vorerst keines ausweisen

DOBEL/BAD WILDBAD. Die Strecken sind vermessen und nach Schwierigkeitsgrad eingeteilt. Demnächst werden die Pläne vor dem Dobler Kurhaus aufgehängt – das Nordic Aktiv Zentrum nimmt Gestalt an. Eröffnung ist am 28. August.

Träger des ersten Nordic Aktiv Zentrums im Nordschwarzwald sind die Gemeinde Dobel und der Verein Nordic Aktiv Bad Herrenalb-Dobel. Wenn die drei Nordic-Walking-Strecken (Trails), die drei Loipen und das Herz des Zentrums, das Dobler Kurhaus mit Parkhallenbad (zum Duschen nach der Fitness), nach der Eröffnung am 28. August in Betrieb sind, soll bald auch Herrenalb dazustoßen. „Dann bieten wir eine Nordic Aktiv Area“, sagt Dieter Schäfer, der Vorsitzende des Trägervereins.

Insgesamt sollen dann sechs Trails, vier Loipen und der Skifernwanderweg unter dem bande des Deutschen Ski Verbands (DSV) das Nordic-Walking-Gebiet bilden. „Die Strecken werden von Experten des Verbands und der Sporthochschule Köln vermessen und bewertet“, sagt Schäfer.

Schwarz, rot, blau – der Schwierigkeitsgrad der Nordic-Walking-Trails ist klassifiziert wie Alpin-Ski-Pisten. Das sei einer der Vorteile, so Schäfer. So könne jeder Walker sich seine Schwierigkeit aussuchen.

Nordic-Walking-Training soll es im Zentrum auch geben. „Aber es ist ja nicht nur Nordic Walking“, sagt Schäfer. Bis zum Nordic Snow Shoeing (siehe „Zum Thema“) reiche die Palette. Auch Vorträge zur Sportmedizin und Ernährungswissenschaft soll es geben. Jeweils die Hälfte der 10 000 Euro für das Zentrum zahlen die Gemeinde Dobel und der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Vorteil der Zusammenarbeit mit dem DSV ist laut Schäfer die erhöhte Marketingfrequenz, die der Verband erreiche.

Das Verfahren zur Ausweisung eines Nordic Aktiv Zentrums läuft zwar in Bad Wildbad – „aber wir werden es nicht machen können“, sagt Ordnungsamtsleiter Frank-Olaf Wilhelm. Das Geld um die mit einer Zertifizierung des DSV verbundenen Investitionen zu tätigen, fehle.

Kurpark-Strecken sind zu kurz

Fördergelder könnten zwar vom Naturpark Schwarzwald/Mitte Nord kommen, der fördert aber nicht. Ein Grund ist, dass Bad Wildbad beispielsweise mit dem Bike-Park und dem Naturparkhaus auf dem Kaltenbronn bereits Fördermittel bekommen hat. Außerdem brauche Wildbad Strecken, so Wilhelm, die der Klientel angepasst seien. Beispielsweise solche durch den Kurpark. Die wiederum würden nicht ins Nordic Aktiv Zentrum-Konzept passen, weil sie zu kurz seien. Die Nordic-Walking-Strecken, die bis Oktober in und um die Kurstadt angelegt werden sollen (die PZ berichtete) wird es aber geben, so Wilhelm. Er will zusätzlich eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Nordic Walking-Verband prüfen. „Aber nicht mehr dieses Jahr.“

Erstellt am: 29.06.2005

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