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Schwarzwald

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Bad-Wildbad im Enztal 

Wildbad News

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Wärt ihr, Schwärmer, imstande, die Ideale zu fassen, O! so verehrtet ihr auch, wie sichs gebührt, die Natur.

Die vier Jahreszeiten   J. W. von Goethe

FEBRUAR 2006

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Eugen Bätzner

geboren am 23. März 1913 in Wildbad auf dem Sommerberg,

ist am 27.02.2006 einen Monat vor Vollendung seines 93sten Lebensjahres von uns gegangen.

Eugen Bätzner sen. der Sohn eines Sommerbergpioniers hat die
Gastronomie auf dem Sommerberg, in Bad Wildbad und im
gesamten Süddeutschen Raum über Jahre hinweg geprägt.

Eugen Bätzner sen. in eine Gastronomie geboren, war von Kindheit
an der Natur verbunden, er liebte seinen Sommerberg, das Jagen
den Wintersport und wurde zu einem grossartigen Gastgeber auf
dem Sommerberg.
Viele Tiefschläge in seinem Leben haben an seiner freundlichen Art
auf Menschen zuzugehen nichts geändert; er war ein Optimist und
hat immer neue Wege gesucht und seine Mitmenschen mit Motiviert.

Mit "Onkel Eugen" hat uns der  "älteste Urbewohner des Sommerberg"
verlassen, wir werden ihn schmerzlich vermissen.

Herzliches Beileid, seinen Hinterbliebenen

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  Eugen Bätzner sen.

x.gif (67 Byte)pz-online.gif (1269 Byte) 24.02.2006
Hoffnung vom Winde verweht
Bürgerinitiative gibt nach der Entscheidung des Landtages auf – Die Rotoren im Windpark drehen sich ab Oktober


SIMMERSFELD. Bis zuletzt haben sich die Windparkgegner gegen den Aufwind gestemmt, den das geplante Großprojekt auf Grund der Rechtslage hatte. Umsonst. Ab 1. Oktober werden die 14 Anlagen ihre Energie ans Stromnetz geben.

So zumindest ist es, laut Wolfgang Fettig, Vorstandsvorsitzender der MFG und Investor des größten Windparks in Baden-Württemberg, vorgesehen. Die Windräder haben eine Nabenhöhe von 100 und 125 Metern. Der Rotor hat einen Durchmesser von 90 Metern, so dass die Höhe bis zu 170 Meter beträgt.

Zur Geschichte: Vor fünf Jahren wies eine Windkraftstudie des Regionalverbandes Nordschwarzwald die Gegend um Simmersfeld als geeigneten Standort aus. Das Areal des ehemaligen Bundeswehr-Munitionsdepots an der B 294 kam als Standort ins Spiel. 2002 tauchten die Investoren MFG Karlsruhe / Oekra Vöhringen mit dem Plan auf, 22 Windkraftanlagen in dem Gebiet bei Simmersfeld zu bauen.

Verträge 2004 unterzeichnet

Die Landesforstdirektion allerdings stimmte sieben Standorten im Staatswald auf der Gemarkung der Gemeinde Grömbach (Landkreis Freudenstadt) nicht zu. Im September 2004 unterzeichnete MFG die Verträge mit den noch verbliebenen 15 Grundstückseigentümer.

Noch während das Landratsamt an seinem immissionsschutzrechtlichen Gutachten arbeitete, formierte sich Widerstand in Form einer Bürgerinitiative. Die Argumente der Windparkgegner: Die Landschaft wird verschandelt, Tier- und Pflanzenwelt gefährdet, die Wohnqualität und der Tourismus beeinträchtigt.

Das Landratsamt bekam einen Einspruch der Bürgerinitiative auf den Tisch, der im Rahmen des Gutachtens geprüft werden musste. Die Planungsvariante wurde nach einem Anhörungstermin von Windkraftgegnern und Investoren um eine Anlage auf 14 abgespeckt. „Immer noch zu viele“, befand die Bürgerinitiative und reichte eine Petition beim Landtag ein.

Ihre Hoffnung, damit den Windpark ausbremsen zu können, schien berechtigt, denn der Tenor des Petitionsausschusses nach einem Vor-Ort-Termin im Januar 2006: die Bedenken der Windparkgegner sind nachvollziehbar. Man empfahl deswegen die Anlagen in Höhe und Anzahl zu reduzieren. Dieser Empfehlung folgte aber der Landtag nicht (PZ hat bereits berichtet).

Erstellt am: 24.02.2006

x.gif (67 Byte)anzeigenblatt.gif (2290 Byte) 25.02.2006
Touristik Bad Wildbad erweitert Service
Im Zuge der Umstrukturierung der Touristik Bad Wildbad GmbH wurde in den vergangenen Wochen die Serviceleistungen „DB-Agentur“ und „ADAC-Vertretung“ in das Touristikbüro integriert. Gleichzeitig wurde der dort schon vorhandene Ticket-Shop, über den bisher hauptsächlich Karten für das Musikfestival Rossini in Wildbad verkauft wurden, neu organisiert.
Über das Verkaufsystem „Ticketsoft“ können nun auch Veranstaltungskarten für Konzerte, Musicals, Messen oder auch Sportveranstaltungen bundesweit verkauft werden, die bisher über das Reisebüro-Modul KART zur Verfügung standen. Die Auswahl der Plätze erfolgt im neuen System direkt im Saalplan, so dass der Kunde genau sehen kann, welche Plätze in welcher Preislage noch verfügbar und buchbar sind.
Um der Nachfrage nach Karten der regionalen Veranstaltungen in den Bereichen Pforzheim, Mühlacker oder auch Karlsruhe nachzukommen, wurde jetzt ein zweites Reservierungssystem mit dem Namen „reservix“ in Betrieb genommen. Ab sofort können darüber Karten zum Beispiel für das Kulturhaus Osterfeld, das Süddeutsche Kammerorchester Pforzheim, für das Schwarzwald-Musikfestival, für die Klosterspiele Maulbronn oder für das Tollhaus in Karlsruhe gebucht werden. Darüber hinaus stehen viele weitere Veranstaltungen im ganzen Bundesgebiet zur Vergüung.
Für alle Veranstaltungen, die im Enzkreis stattfinden, bietet der neue Service der Touristik Bad Wildbad einen echten Mehrwert: Die Veranstaltungskarten gelten nämlich im Bereich des Verkehrsverbundes Pforzheim Enzkreis (VPE) gleichzeitig als Fahrkarte für alle öffentlichen Verkehrsmittel und das im Zeitraum von drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis um 3 Uhr nachts.
Der Ticket-Shop der Touristik Bad Wildbad hat folgende Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18 Uhr,
Samstag von 9 bis 12 Uhr.
Erstellt am: 24.02.2006

x.gif (67 Byte)pz-online.gif (1269 Byte) 24.02.2006
Empörung über späte Information
Doppelte Kosten für Brückensanierung vom Ausschuss abgelehnt – Gremium fühlt sich übergangen

BAD WILBAD. Mit vier Neins, drei Enthaltungen und zwei Ja-StimmenVerärgert lehnte der Bau- und Umweltausschuss vom Gemeinderat Bad Wildbad die Kosten (167 500 Euro) für die Instandsetzung der Brücke „Berthold“ ab. Man sei zu spät über Mehrkosten informiert worden.

Im Juli 2005 sei bereits bekannt gewesen, dass die Baukosten der Brücke „Berthold“ in Bad Wildbad wesentlich höher ausfallen, als veranschlagt, erklärte Planer Jürgen Müller. Statt knapp 83 000 Euro brutto liegen die Gesamtkosten nunmehr bei knapp 167 600 Euro, wovon die Firma Berthold die Hälfte übernimmt.

„So nicht“

Die Ausschussmitglieder reagierten empört über die verspätete Information. „Man geht über uns hinweg“, ärgerte sich Fritz Eitel (UBKL) über das Handling der Stadtbauverwaltung, das Gremium erst jetzt über die doppelten Kosten zu informieren. „So nicht“, verweigerte er aus Prinzip seine Zustimmung. Und auch Siegfried Möhrer (CDU) zitierte die Gemeindeordnung, nach der das Gremium bei derartigen Abweichungen „unverzüglich“ zu informieren sei. „Das ist Rekord“, meinte er zur höheren Bausumme und zeigte sich froh, dass die Firma Berthold wenigsten die Hälfte davon trage.

„Das geht mir gegen den Strich“, war auch Markus Reichert (CDU) sauer. „Das ist eine Riesenschweinerei, was man da als Ergebnis präsentiert hat“, meinte Jürgen Schrumpf (SPD). Er stimme nur zu, um einen Rechtsstreit zu vermeiden. „Ich finde das von der Verwaltung nicht in Ordnung“, war auch Rita Locher (FWV/FDP) unzufrieden, stimmte aber trotzdem zu. „Mir wird Angst und Bange um die nächste Brückensanierung beim Lautenhof“, fand es Walter Bott (FWV/FDP) unmöglich, für diese Summe eine „geflickte“ Brücke zu haben, wo man für 140 000 Euro eine neue hätte bekommen können. „Entweder haben wir die falschen Büros oder unsere Bauverwaltung ist zu nichts nütze“, so Bott.

Die Mehrheit des Gremiums lehnte es ab, die Kosten zu tragen. In der nächsten Sitzung des Gemeinderats soll das Thema erneut behandelt werden.

Wie der Planer informiert hatte, mussten mit speziellem Mörtel und zeitaufwändiger Arbeit zusätzliche Abdichtungen auf dem Untergrund vorgenommen werden. Auch das unter dem Asphalt verlegte Backsteinpflaster und bis zu zehn Zentimeter tiefe Risse seien unbekannt gewesen. Dafür halte die Brücke jetzt aber die nächsten 40 bis 50 Jahre. „Wir waren uns einig, das mit Mehrkosten gerechnet werden muss“, betonte der Planer, mit der Firma und Bad Wildbads Stadtbauleiter Peter Jung-Teltschick ständig in Kontakt gewesen zu sein. „Hier kam alles in schlechter Hinsicht zusammen“, so Müller. Es sei nicht sinnvoll gewesen, mit der Sanierung aufzuhören, nachdem man während der Bauarbeiten die größeren Schäden entdeckt habe.

Im Haushaltsplan 2004 wurden für die Arbeiten 20 000 Euro und in 2005 rund 140 000 Euro eingestellt. Insofern macht die Minderdeckung tatsächlich rund 7600 Euro aus, wovon die Stadt die Hälfte, also 3800 Euro tragen muss. „Wir haben es versäumt, zu informieren“, ist von Stadtbauamtsleiter Peter Jung-Teltschik auf Anfrage zu vernehmen.

Weil die Zusatzkosten im Haushalt abgedeckt gewesen seien und man der Firma Berthold, die auf Lastwagenverkehr angewiesen sei, den Abbruch der Sanierung und eine erneute Ausschreibung für eine neue Brücke nicht zumuten wollte, habe man diese Angelegenheit „taktisch falsch“ eingeschätzt, bedauert er die Verärgerung der Gemeinderäte. Man könne es probieren, nun einen Rechtsstreit mit dem Institut für Materialprüfung anzustrengen.

Erstellt am: 24.02.2006

Erneut muss man sich fragen, ob die Qualifikation der "Fachleute der Stadtbauverwaltung" entsprechend deren Bezahlung ist.

http://pefri-wildbad.de/pefri/inter/inter-dezember-2005.htm

Peter Fritze

x.gif (67 Byte)anzeigenblatt.gif (2290 Byte) 22.02.2006
Privatklinik Vita Activa vor dem Aus
Wegen des mittlerweile eingetretenen „Mangels an Nachfrage in Bad Wildbad“ für ihre medizinische Richtung musste die Klinik Vita Activa Insolvenz anmelden. Das sagte deren ärztlicher Leiter Dr. Eckart F. Böhm dem Wildbader Anzeigenblatt auf Anfrage. Ein Stuttgarter Rechstanwalt ist zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden. Die Vita Activa ist eine Privatklinik für orthopädische-traumatologische Rehabilitation. Sie besteht seit April 2002 in dem ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus. Dort war Dr. Eckart F. Böhm viele Jahre Chefarzt.

x.gif (67 Byte)anzeigenblatt.gif (2290 Byte) 11.02.2006
Rettung für das Gesundheitszentrum Funk?
Die recht deutliche Rezession im Bad Wildbader Tourismus schlägt sich nicht nur in statistischen Zahlen nieder. Zu spüren bekommen diese auch die im Bereich des Gesundheitswesens etablierten Unternehmen und Institute. Wie jetzt, allerdings allzu stark, das renommierte Gesundheitszentrum Funk, bestehend aus dem „Ambulanten Therapie- und Trainingszentrum – ATTZ“ und dem Bereich „Medizinische Fitness“, dessen Zukunft damit ungewiss geworden ist.
Aufgrund seiner schwierigen finanziellen Lage sah sich das von Ulrike Funk und ihrem Gatten Jörg Hüther-Funk geleitete Institut gehalten, Mitte Januar 2006 beim Amtsgericht Tübingen einen juristisch so bezeichneten „Eigenantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit“ zu stellen. Die Gründe dafür erläuterte Jörg Hüther-Funk dieser Tage dem „Wildbader Anzeigenblatt“, wobei er klarstellte, dass der Betrieb bis Ende März fortgeführt wird. In der Regie des vom Amtsgericht bestellten Stuttgarter Rechtsanwaltes Heinrich Klenk als vorläufiger Insolvenzverwalter, der alles daran setzen wird, das Beste aus der recht schwierigen Situation zu machen.
In der Vergangenheit hatte das vor zwei Jahren von Ulrike Funk und Jörg Hüther-Funk übernommene Institut allen Grund dazu gehabt, auf die jahrzehntelange Tradition und auf den guten Ruf des weithin bekannten Unternehmens zu setzen, in dem auch Physiotherapeuten einen Teil ihrer Weiterbildung absolvieren. Nicht vorherzusehen waren die schwerwiegenden Auswirkungen des im Jahre 2004 in Kraft getretenen Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG) in Verbindung mit der Neufassung der Heilmittelrichtlinien mit vielen Änderungen und Einschränkungen. Insbesondere in der Rehabilitation, aber auch im gesamten Bereich des Gesundheitswesens und der ärztlichen Verordnungen. Nach den Einbrüchen der vergangenen Jahre rechnet Jörg Hüther-Funk für dieses Jahr mit einer weiteren Rezession von 15 Prozent. Damit hatte und hat das durch verschiedene bauliche Maßnahmen auf Zuwachs ausgerichtete Institut finanzielle Ausfälle hinzunehmen, die unter Berücksichtigung der aus den betrieblichen Erweiterungen resultierenden finanziellen Verpflichtungen trotz sparsamster Wirtschaftsführung nicht mehr auszugleichen waren.
Ulrike Funk, die mit dem von den Eltern übernommenen Institut in ganz besonderem Maße verbunden ist, und ihr Ehemann Jörg haben sich natürlich intensiv Gedanken darüber gemacht, wie dieses gerettet werden könnte. Geboten wäre die Übernahme oder Beteiligung seitens eines Fremdbetreibers mit Personalkosten-Einsparungen, eine mögliche Ausgliederung und Übernahme des Bereichs „Medizinische Fitness“ durch einen anderen Betreiber, eine teilweise oder ganze andere Nutzung des Gebäudes beispielsweise durch Praxen und allenfalls auch eine Auslagerung des Instituts. Anerkennend und lobend äußerte sich Jörg Hüther-Funk über die von den etwa 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Tag gelegte Disziplin und Kooperation, obwohl deren Arbeitsplätze in Gefahr sind. Bis zum 31. März erhalten sie Insolvenzgeld von der Agentur für Arbeit in Nagold. Aufgabe des vorläufigen Insolvenzverwalters ist es jetzt unter anderem, eine finanzielle Bestandsaufnahme zu machen. Gleichzeitig prüft er die möglichen Fortführungsaussichten und versucht, mit der Hausbank einen Weg aus der schwierigen Situation zu finden. „Ob das Konzept wirtschaftlich ist, muss die Bank entscheiden. Das liegt nicht in unserer Macht“, umriss Jörg Hüther-Funk die aktuelle Situation.

x.gif (67 Byte)pz-online.gif (1269 Byte) 09.02.2006
Ein Neubau nach Wunsch
Wildbader Tennisclub teilt Land seinen Raumbedarf mit – Versicherung zahlt rund
430 000 Euro


BAD WILDBAD. Die Vorgespräche zum Neubau des abgebrannten Tennisstübles im Wildbader Kurpark laufen. Der Verein hat jetzt beschlossen, den Bau den Fachleuten zu überlassen, so Vorsitzender Hans-Dieter Kiefer.

Auf Anfrage der Pforzheimer Zeitung betonte er, man werde dem Amt für Vermögen und Bau in Pforzheim lediglich mitteilen, welchen Raumbedarf die Tennisspieler haben. Mit Überlegungen, das Haus in Eigenregie aufzubauen, konnte sich das knapp 20-köpfige Vorstandsteam in seiner Sitzung am Dienstag nicht anfreunden. „Das Risiko war uns zu groß“, so Kiefer. Es habe keine Zusage vorgelegen, dass das eingesparte Geld dem Verein zugute gekommen wäre. Auch ein möglicher Kauf der sechs Plätze und des Vereinsheims (Eigentümer ist das Land) war zunächst kein Thema. Kiefer kündigt jedoch an, dass man später in Verhandlungen treten werde. „Aber jetzt hat der Bau Vorrang.“

Container aufstellen

In dem neuen Gebäude müssen die Sanitärräume, das Lokal und eine Wohnung untergebracht werden. Ende Februar sollen die Wünsche des 220-Mitglieder-Vereins vorliegen, auch eine Raumaufteilung soll erarbeitet werden. Dann sind die Bau-Fachleute am Zug, die die Arbeiten zunächst ausschreiben müssen. Wie Kur-Chef Frank Rieg mitteilt, war das Tennisstüble mit rund 430 000 Euro versichert. Diese Summe wird für den Neubau auf jeden Fall zur Verfügung stehen. Konkrete Zahlen habe die Versicherung jedoch noch nicht bekannt gegeben.

„Wir hoffen, dass im Frühling mit den Arbeiten begonnen wird, damit wir in der nächsten Saison wieder ein Vereinsheim haben“, so Hans-Dieter Kiefer. In dieser Saison müssen sich die Spieler mit zwei Containern behelfen. In ihnen sind Duschen, Aufenthaltsräume und Toiletten untergebracht – getrennt für Damen und Herren. „Eine Saison kann man improvisieren, ein zweites Mal geht das nicht“, meint der Vereinschef zu den Unannehmlichkeiten. Jetzt sei der Zusammenhalt des Clubs gefordert. Der Pächter, der das Lokal erst kurz vor dem Brand übernommen hatte, habe nach wie vor Interesse an Gaststätte und Wohnung, so Kiefer. Er überbrücke die Zeit, indem er als Angestellter arbeite. Der Vereinschef geht jedoch davon aus, dass er beim Neustart dabei sein wird.

Brandursache unbekannt

Das 75 Jahre alte Gebäude war im vergangenen Oktober abgebrannt. Die Ursache wird wohl ungeklärt bleiben. Wie die Pressestelle der Polizeidirektion Calw mitteilt, war das Haus so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass der Sachverständige nichts feststellen konnte. Von Brandstiftung – vorsätzlich oder fahrlässig – bis zu einem technischen Defekt sei alles möglich. Die Polizei hat den Fall mittlerweile zu den Akten gelegt.

Erstellt am: 09.02.2006

x.gif (67 Byte)pz-online.gif (1269 Byte) 01.02.2006
Erneut Streit ums Badhotel
Land tritt vom Kaufvertrag mit dem Wildbader Hotelier zurück


BAD WILDBAD. Die Zeit, in der es ruhig war um das Wildbader Badhotel, scheint vorbei zu sein. Das Land Baden-Württemberg ist vom Kaufvertrag mit Hotelier Friedrich Sacher zurückgetreten. Im März geht die Sache vors Landgericht.

Vor anderthalb Jahren zog Friedrich Sacher in das Badhotel in der Wildbader Stadtmitte ein. Ein Kaufvertrag über rund 1,6 Millionen Euro wurde damals abgeschlossen. Im November ist das Land von diesem zurückgetreten. „Der Käufer ist seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachgekommen“, gibt Lothar Knaus, Sprecher des Finanzministeriums, als Grund dafür an.

Legionellen in den Rohren

„So einfach ist die Sache nicht“, gibt Hotelier Sacher zurück. Es sei noch etwas über eine Million Euro zu bezahlen, so Sacher, aber bevor das Land vom Kaufvertrag zurückgetreten sei, habe er bereits Klage gegen das Land eingereicht. Der Grund: Legionellen in den Wasserrohren.

Von den Bakterien habe er beim Kauf nichts gewusst, so Sacher. Erst durch einen Gast aus Mannheim, dessen Anwalt mit Schmerzensgeldforderungen an ihn herangetreten sei, sei die Sache ans Licht gekommen. Daraufhin sei es zu einem Streit mit dem Land gekommen, an dessen Ende er Klage beim Landgericht Tübingen eingereicht habe.

„Das Land hat Klage auf Räumung und Schadensersatz gestellt“, sagt dagegen Pressesprecher Knaus. Eine erste Räumungsfrist, die bis Ende Dezember gesetzt worden sei, sei verstrichen.

Friedrich Sacher ist nach wie vor im Badhotel anzutreffen. „Wir sind recht gut belegt“, sagt Sacher und verweist auf Vollbelegungen am vergangenen und am kommenden Wochenende. Der Hotelier will eine Entscheidung „entweder hü oder hott“, damit er die Pläne, die er hat, verwirklichen kann.

Arbeitsplätze schaffen

Laut Sacher gibt es einen Partner, mit dem er ein Konzept aus Hotel und „Betreutem Wohnen“ aufziehen will. „Dadurch würden wir 40 neue Arbeitsplätze schaffen“, so der Hotelier.
Nach PZ-Informationen versucht das Land aber bereits, einen neuen Pächter oder Käufer zu finden. Interessenten für das 125-Betten-Objekt soll es bereits geben.

Erstellt am: 02.02.2006

x.gif (67 Byte)pz-online.gif (1269 Byte) 01.02.2006
Fernwärme wird favorisiert
Kurstadt steht einer Beteiligung an der bestehenden Versorgungs-Gesellschaft „WfW“ positiv gegenüber


BAD WILDBAD. Über ein Jahr lang hat sich die Stadt Bad Wildbad geziert – jetzt kommt wohl Bewegung in die Sache. Im Februar soll der Gemeinderat entscheiden, ob sich Wildbad an der „WfW – Wärme für Bad Wildbad GmbH“ beteiligt.

Bürgermeister Walter Jocher spricht sich nach anfänglichem Zögern für einen Beitritt zur „WfW“ aus. „Durch die steigenden Energiepreise wird das Thema immer interessanter. Im Sinne der Bürger müssen wir die Wärmeversorgung vereinheitlichen“, so Jocher. An den Beitritt zur WfW knüpft der Bürgermeister die Hoffnung, dass „es für die Kunden billiger wird“.

Bisher sind die Stadtwerke Pforzheim und die „Fernwärmegesellschaft Baden-Württemberg“ Gesellschafter der WfW. Peter Günther, Prokurist der Stadtwerke Pforzheim, zeigt sich offen für die Kurstadt als dritten Partner im Wärme-Boot. „Wildbad muss Anteile in die Gesellschaft einbringen und dann geht es darum, welche städtischen Gebäude, beispielsweise Rathäuser, wir mitversorgen.“ Von Anfang an sei die Tür für eine städtische Beteiligung offen gewesen, so Günter. Nachdem die Stadt der Fernwärme im Sommer vergangenen Jahres aber die kalte Schulter gezeigt hätte, ruhten die Gespräche. Kundenakquise habe aber weiterhin stattgefunden.

„Die Befürchtungen, dass durch einen Beitritt zur Gesellschaft Investitionen auf uns zukommen, gibt es“, bestätigt Jocher. Die könne man auch nicht ausräumen.

Trotzdem überwiegen aus Sicht des Bürgermeisters die Vorteile, die ein Beitritt zur WfW bedeute. „Es geht uns auch um die Nutzung bestehenden Know-hows“, so Jocher.


Erstellt am: 01.02.2006

Mineralölwirtschaftsverband e.V.
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