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Wildbad-Explorer

Schwarzwald

INTERESSANTES

*Presse * Blättle * Ein toller circus *
Bad-Wildbad im Enztal 

Wildbad News

.

Der Ehemann ruft seiner Gattin in der Küche zu : Schatz, wie weit bist Du mit der Weihnachtsgans? Sie : Mit dem Rupfen bin ich fertig, muss sie jetzt nur noch schlachten.

DEZEMBER 2005

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Hermann Saam
,  geboren am 7. März 1910 in Neckarsulm,

ist am 22.12.2005 im alter von 95 Jahren von uns gegangen.

Hermann Saam, eine bemerkenswerte Persönlichkeit.
Wahl-Sommerberg-Anwohner, seit seiner Bürgermeister-Amtszeit
in Bad Wildbad.
Ehrenbürger Freudenstadt`s und Bad Wildbad`s.

Hermann Saam wird uns als einer der grossen Persönlichkeiten
Bad Wildbad`s in Erinnerung bleiben.


Im Diplomatischen Dienst der BRD,
1948-1955 Bürgermeister in Freudenstadt,
1952-1955 und 1960-1964 Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg,
1960-1974 Bürgermeister in Bad Wildbad,
1964-1966 Landesvorsitzender der FDP in Baden-Württemberg,
1965-1969 Mitglied des Deutschen Bundestages,

1966-1968 Mitglied des FDP-Bundesvorstandes.

Wir werden Ihn vermissen.


Herzliches Beileid, der Familie und seiner Ehefrau

Peter Fritze

  Hermann Saam

*   Frohe Feiertage  *

x.gif (67 Byte)pz-online.gif (1269 Byte) 22.12.2005
Weniger Gäste in Kliniken
Übernachtungsrückgang im Kurbereich – Minus 15 Prozent in Bad Wildbad

NORDSCHWARZWALD. Die seit Herbst 2004 insgesamt wieder positive Tendenz des baden-württembergischen Tourismusgewerbes setzte sich auch im Sommerhalbjahr (Mai bis Oktober) 2006 weiter fort.

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes überschritten die Beherbergungsbetriebe mit mehr als acht Betten in der diesjährigen Hauptsaison bei der Gästezahl erstmals in der Geschichte des Landes die Schwelle von 9 Millionen, die Zahl der Übernachtungen nahm leicht auf 25,2 Millionen zu.

Der Nordschwarzwald liegt dabei aber nicht im Trend. Hier ging die Zahl der Übernachtungen im vergleich zum Vorjahr um rund ein Prozent zurück. Sorgen bereitet den Tourismus-Experten dagegen das Kurwesen, dem im Bäderland Baden-Württemberg eine relativ starke Bedeutung zukommt. Bei den Vorsorge- und Reha-Kliniken setzte sich die seit Mitte 2001 rückläufige Entwicklung der Übernachtungen in diesem Sommer mit einem landesweiten Rückgang um 6,1 Prozent fort.

Ein Paradebeispiel im negativen Sinne ist dabei Bad Wildbad. Laut Frank Rieg, Geschäftsführer der Staatsbad Wildbad GmbH, liegen die Übernachtungen im Reha-Bereich in diesem Jahr um rund 15 Prozent unter den Zahlen des Vorjahres. Die Gründe dafür sind vielfältig, so Rieg. So sind mit der Kurklinik für Kriegsblinde und der Kurversorgungsanstalt zwei Häuser geschlossen worden. Mit der Kurversorgungsanstalt sind allein 150 Betten weggefallen.

Gesundheitsmarkt umkämpft

„Das können wir bei den Übernachtungszahlen nicht einfach kompensieren“, meint Frank Rieg. Zumal auch im ambulanten Kurbetrieb „fast nichts mehr läuft“. Diese Art der Kur, bei der die Patienten ihre Unterkunft frei wählen können, etwa in Hotels oder Pensionen, wird von den Kostenträgern nicht mehr bezuschusst. Um sich auf dem hart umkämpften Gesundheitsmarkt zu behaupten, setzt Bad Wildbad verstärkt auf Angebote für Selbstzahler. Frank Rieg: „Wir müssen mit der medizinischen Kompetenz unserer Kliniken werden.“ Hier hat Bad Wildbad im Vergleich zu den 350 Kurorten und Heilbädern in Deutschland einen sehr guten Ruf.

Erstellt am: 21.12.2005

x.gif (67 Byte)w_anzeigenblatt.gif (2290 Byte) 219.12.2005
Bald betreute Kuraufenthalte in Bad Wildbad?
Das Staatsbad Wildbad will sich einen neuen Gästekreis erschließen. Mit einem „gesundheitsorientierten betreuten Reisen“ schwerpunktmäßig für Besucher ab etwa 65 Jahren, die während ihres Urlaubs- oder Kuraufenthalts auf eine mehr oder weniger intensive und damit abgestufte Betreuung angewiesen sind.
Damit eine touristische Marktlücke schließen zu können, hoffen Staatsbad-Geschäftsführer Frank Rieg, Verkehrsdirektor Alfred Dath als Chef der Touristik Bad Wildbad, Frank Enzmann, Geschäftsführer der Rommel-Klinik, und Tourismus- und Marketing-Berater Thomas Slappa (Bad Herrenalb). Ausgehend von der Tatsache, dass Bad Wildbad durch die Klinik-Schließungen der letzten Zeit zahlreiche „gute Gäste“, so Rieg, verloren hat, will man diesen und natürlich auch Personen, die das Heilbad noch nicht kennen, entsprechende Angebote unterbreiten. Eine repräsentative Bedarfsabfrage unter dreitausend 67-jährigen und älteren ehemaligen Bad Wildbad-Gästen lässt mit 374 Antworten auf ganz gezielte Fragen den Schluss zu, dass sich damit ein neues Markt-Segment erschließen und sich eine Steigerung der Übernachtungszahlen erreichen lassen könnte. Mit einer Abholung am Heimatort, mit der begleiteten Rückfahrt und eben mit einer möglichst alle Bedürfnisse abdeckenden Betreuung vor Ort.

Netzwerk der Betreuungseinrichtungen
Davon, dass sich eine solche im Oberen Enztal realisieren lässt, sind Rieg, Dath, Enzmann und Slappa aufgrund der schon vorhandenen medizinischen, pflegerischen und betreuerischen Infrastruktur überzeugt. Als Basis für die Entwicklung solcher Angebote, bei denen die Rommel-Klinik mit ihrem Gästehaus die Vorreiter-Rolle übernehmen will, soll nun ein Netzwerk mit allen in Bad Wildbad möglichen Betreuungsformen gewerblicher, sozialer und pflegerischer Einrichtungen und ehrenamtlich tätigen Stellen sowie mit Personen mit entsprechender Fachkompetenz und Erfahrung konzipiert werden. Wobei, wie Rieg betonte, auf eine professionelle Qualität der jeweiligen Dienstleistung besonderer Wert gelegt wird. Zudem hofft man auf die Kooperation mit touristischen und anderen einschlägigen Leistungsträgern wie etwa Pensionen, Hotels und Kliniken. Die Koordinierung der Angebote übernimmt der Staatsbad-Geschäftsführer, aus dessen Feder auch die Konzeption stammt. Den Start einer entsprechenden Werbekampagne stellt man sich im Frühjahr 2006 vor.

Umfrage: Wellness-Angebote gewünscht
52 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage würden Bad Wildbad als Ziel eines Aufenthalts im Rahmen des betreuten Reisens wählen, wenn es ein solches Angebot gäbe. 40 Prozent könnten sich einen Aufenthalt von acht oder 14 Tagen vorstellen, in den sie bis zu tausend Euro investieren würden. Der weit überwiegende Teil der Interessierten stellt sich eine stundenweise Betreuung vor, und zwar sowohl einzeln als auch in Gruppen. Als Unterkunft für ein gesundheitsorientiertes betreutes Reisen würden 43 Prozent der Befragten eine Kur- oder Gesundheitseinrichtung, 37 Prozent ein Hotel und nur 19 Prozent eine Pension bevorzugen. 63 Prozent der Umfrageteilnehmer würde sich ein begleitendes medizinisches Angebot wünschen, 70 Prozent der Angehörigen des befragten Personenkreises wären an Wellness-Angeboten interessiert.
Unter den Teilnehmern der Umfrage wurde ein zweitägiger Bad Wildbad-Aufenthalt in einem Dreisterne-Hotel verlost. Kathrin Seyfried als Praktikantin in der Rommel-Klinik zog Marga Rosbach aus Runkel-Arfurt an der Lahn als Gewinnerin.

„Das können wir bei den Übernachtungszahlen nicht einfach kompensieren“, meint Frank Rieg. Zumal auch im ambulanten Kurbetrieb „fast nichts mehr läuft“. Diese Art der Kur, bei der die Patienten ihre Unterkunft frei wählen können, etwa in Hotels oder Pensionen, wird von den Kostenträgern nicht mehr bezuschusst. Um sich auf dem hart umkämpften Gesundheitsmarkt zu behaupten, setzt Bad Wildbad verstärkt auf Angebote für Selbstzahler. Frank Rieg: „Wir müssen mit der medizinischen Kompetenz unserer Kliniken werden.“ Hier hat Bad Wildbad im Vergleich zu den 350 Kurorten und Heilbädern in Deutschland einen sehr guten Ruf.


Erstellt am: 21.12.2005

x.gif (67 Byte)pz-online.gif (1269 Byte) 19.12.2005
Das Enztal stand unter Dampf
Sonderfahrt von Pforzheim nach Wildbad lockte viele Eisenbahnfreunde – Nikolaus verteilte Süßigkeiten


PFORZHEIM/BAD WILDBAD. Mächtig Dampf machte der Sonderzug der Ulmer Eisenbahnfreunde auf der Enztalstrecke von Pforzheim nach Bad Wildbad. Zahlreiche Gäste bevölkerten die nostalgischen Abteile.

Was bereits seit 26 Jahren auf der Strecke von Ettlingen nach Bad Herrenalb am Wochenende um den Nikolaustag Tradition ist, ist jetzt auch jeweils am letzten Wochenende vor Weihnachten auf der Strecke der Stadtbahn zu einem festen Bestandteil geworden. Schnaubte bei der Premiere vor drei Jahren noch eine Dampflokomotive aus dem Jahre 1942 durch das Enztal, spannten die Eisenbahnfreunde an diesem Wochenende eine Lokomotive der Baureihe 50 2740 vor die aus den dreißiger Jahren stammenden vier Eilzug- und den Speisewagen.

Auf der 20 Kilometer langen Strecke durch das verschneite Enztal erfreuten sich unterwegs neben den Gleisen auch einige Eisenbahnfreunde am Anblick der 140 Tonnen schweren Lokomotive. Die Nachfrage nach den knapp 200 Sitzplätzen pro Fahrt bei den insgesamt drei Sonderfahrten erfreute sich einer nicht ganz so großen Nachfrage wie in den beiden Jahren zuvor.

Die Freude bei den 450 großen und kleinen Fahrgästen war unverkennbar, denn in Bad Wildbad hatten die Ettlinger Eisenbahnfreunde Jung und Alt die Möglichkeit eingeräumt, den Führerstand des schnaubenden Ungetüms einmal aus nächster Nähe zu besichtigen. Zur Freude der jungen Zugreisenden war auch der Nikolaus an Bord, der bei den Kindern für große Augen sorgte, denn die zwei Herren mit ihren roten Mänteln und die zwei Knecht Ruprecht hatten viele Überraschungen im Sack mitgebracht.

Die 63 Jahre alte Lokomotive, die nach Aussage von Hans-Peter Pantoli, dem Zugführer und zweiten Sektionsleiter der Ulmer Eisenbahnfreunde, einst Güterwagen in der sächsischen Region um Nossen (Erzgebirge) gezogen hatte, war beladen mit acht Tonnen Kohle im Tender, während 20 Kubikmeter Wasser nicht nur für den Antrieb, sondern auch für mächtig Dampf sorgten. Vier Stunden zum Anheizen sind allerdings erforderlich, damit die Lok die volle Leistung mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern erbringt.

Wegen der vielen Haltstationen, der Sonderzug hatte kurze Aufenthalte in Brötzingen, Neuenbürg, Höfen und Calmbach, tuckerte der Dampfzug mit 50 Stundenkilometer durch das romantische Enztal, einer der Lieblingsstrecken von Michael Schweizer, dem Lokomotivführer.

Der Verbrauch an Kohle für die Hin- und Rückfahrt lag bei knapp 1,5 Tonnen des „schwarzen Goldes“, das aus Oberschlesien stammt, sowie knapp zehn Kubikmeter Wasser, das in Wildbad nachgefüllt wurde. Seit 1985, nachdem die Bundesbahn auf dem Schienennetz wieder das Befahren der Strecken mit Dampf erlaubt, erfreuen sich die schweren Dampfrosse im Zeichen der Nostalgie einer großen Beliebtheit.


Erstellt am: 19.12.2005

x.gif (67 Byte)pz-online.gif (1269 Byte) 14.12.2005
Wildbader Zeitgeschichte gebündelt
Neue Publikation soll ein weiterer Anschub für das Marketing der Kur- und Bäderstadt sein


BAD WILDBAD. „Dies ist ein zeitgeistiges, ein wichtiges Dokument für Bad Wildbad“, freute sich Walter Jocher als Bürgermeister der Kur- und Badestadt gestern bei der Vorstellung des Buches: „Bad Wildbad – das sind wir.“ Mit der Publikation, die auf mehr als 70 Seiten mehr als 50 Beiträge unterschiedlichster Autoren vereint, „wird aus Sicht der Sparkasse nun – bildhaft gesprochen – der Stab für die Fortführung der Marketingaktion weitergegeben“, so Jürgen Teufel.

Als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Pforzheim Calw, die das Buch in Zusammenarbeit „mit einer Reihe weiterer Premiumpartner“ ermöglicht und herausgegeben hat, hofft Teufel darauf, dass nach dem gelungenen Binnenmarketing in Bad Wildbad, „unter Federführung der Stadt Bad Wildbad das Außenmarketing weiter forciert wird“.

Wichtig sei die Nachhaltigkeit der Maßnahme, so Teufel, wobei er vor allem potenziellen Kritikern entgegenhielt, dass „allen Beteiligten klar sein muss, dass sich Erfolge nicht innerhalb weniger Monate einstellen“. Der Sparkassen-Chef ist überzeugt: Nicht zuletzt die zahlreichen Veranstaltungen und Tagungen mit Entscheidungsträgern aus der Wirtschaft hätten Bad Wildbad „zu einem Image-Sprung verholfen, der mittelfristig ganz bestimmt den Übernachtungs- und Tagestourismus stützen wird“.

Interessante Geschichten

Für Walter Jocher ist nicht nur die Publikation an sich, sondern schon die Gestaltung des Umschlags erfreulich, „denn er strahlt sehr viel Optimismus aus“. Was den Bürgermeister froh stimmte: Unter den mehr als 100 Beiträgen, den Bürgerinnen und Bürger sowie Freunde der Kur- und Badestadt eingereicht hatten, habe die Auswahljury mit Ruth Gutbub, Manfred Haag, Martin Nonnemann, Werner Trigub und Sparkassenfilialdirektor Kurt Rentschler auch seinen Beitrag mit dem Titel „Weihnachtsbaum und die Gerechtigkeit“ ausgewählt.

Insgesamt, so der Eindruck des Bürgermeisters nach dem ersten Durchblättern, „finden sich hier viele interessante und warmherzige Geschichten“, die vor allem durch ihre positiven Botschaften geprägt seien und die von den Historikern der Zukunft beim Rückblick auf die heutigen Tage sicher mit Interesse wahrgenommen und als Moment des Aufbruchs gesehen würden.

Die Aktion „Bad Wildbad – das sind wir“, die federführend von der Sparkasse betrieben wurde, habe dazu geführt, „dass wir verstärkt über unsere Stadt nachgedacht haben und dabei auch erkannt haben, dass es wichtig ist, auch die kritischen Seiten unserer Stadt zu überdenken“, so Jocher, der sich mit einem offenen Dialog dafür einsetzen möchte, dass der Spirit des Projektes wach bleibt. Jocher selbst möchte das nächste Jahr dazu nutzen, um „viele der einzelnen Verbindungen zu einem Netzwerk zusammenzuspinnen und die sich daraus ergebenden Synergien zu nutzen“.

Kampagne fortsetzen

Der Calwer AOK-Chef Claus Bannert glaubt als Sprecher der Premiumpartner AOK, Berthold, Prontor-Werk Alfred Gauthier GmbH, KVV und Hotel Bären, dass das Enztal viel Potenzial bietet, um die Kampagne fortzusetzen. Es sei richtig gewesen, durch das gezielte Binnenmarketing „erst die eigene Mannschaft“, die Menschen vor Ort zu überzeugen und nun an das gezielte Außenmarketing zu gehen. Denn Bad Wildbad habe vor allem als Anbieter von Gesundheitsleistungen sehr viel zu bieten.

Die Sparkasse wird nach Vorstellung der Publikation ihr Engagement übrigens nicht einstellen. Nach Abschluss der Umbauarbeiten bei der Sparkassenfiliale Bad Wildbad sollen alle eingereichten Werke – Gedichte, Geschichten, Bilder und vieles anderes mehr – und nicht nur die im Buch versammelten Beiträge in einer Ausstellung einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Erstellt am: 14.12.2005

x.gif (67 Byte)pz-online.gif (1269 Byte)  08.12.2005
Investor für „Drehscheibe“ gesucht

Einstimmig haben die Mitglieder des Wildbader Bau- und Umweltausschusses am Dienstag beschlossen, ein Entwicklungskonzept für das ehemalige „Drehscheiben-Gelände“ am Bahnhof erarbeiten zu lassen. Das soll rund 4000 Euro kosten. „Mit einem Entwicklungskonzept steigen die Vermarktungschancen“, sagte Stadtbaumeister Peter Jung-Teltschik. Das Gelände wird als Parkplatz genutzt.

Vorstellbar wäre, laut Jung-Teltschik, ein Gebäude, in dem Läden, ein Bistro und Arztpraxen untergebracht wären. Das Konzept soll bis April nächsten Jahres stehen. „Wir sehen eine Chance, für das Gelände einen Investor zu finden, weil sich die Lage auf dem Baumarkt verändert hat“, sagte Bürgermeister Walter Jocher. Einig waren sich Gemeinderäte und Verwaltung, dass das Gelände wichtig für die Stadtentwicklung sei. „Die Stadt muss zum Bahnhof hin wachsen“, so Jung-Teltschik. 2001 hatte die Stadt das Gelände für 450 000 Euro von der Deutschen Bahn gekauft.

Ein Teil wurde gebraucht, um darauf Schienen für die Stadtbahn zu verlegen. Für die Stadt sei aber klar gewesen, dass dies nur ein Zwischenaufkauf war, sagte Jung-Teltschik. Geld, um selbst etwas darauf zu bauen, sei nach wie vor nicht da. Foto: Seibel/Text: nad

Erstellt am: 08.12.2005


Warum eigentlich, muss Bad Wildbad, mit kompetenten Fachleuten in
der Verwaltung mit Tiefbauamt, Baurechtsamt, Stadtbauamt, Bauamt,
Baukontrolle und Immobilienmanagement ein Entwicklungskonzept
erarbeiten lassen ?
Können die "Fachleute" das nicht selbst ?
Oder will bei " Fehleinschätzungen" keiner der kompetenten Fachleute
verantwortlich sein ?


Peter Fritze

x.gif (67 Byte)pz-online.gif (1269 Byte)  712.2005
„Schwarzer Tag für den Kurort“
In Bad Wildbad wird der ehemalige Güterschuppen abgerissen – Für viele geht ein Stück Heimat verloren

BAD WILDBAD. Gestern morgen erfolgte der erste Baggerbiss zum Abriss des historischen Güterschuppens beim Bahnhof in Wildbad. Das rund 140 Jahre alte Gebäude muss dort zwei neuen Lebensmittelmärkten weichen.

„Da fehlt ein Stück Heimat“, meint dazu der gebürtige Wildbader Klaus Schmid (66), der auf dem Bahnhofs-areal in den Jahren zwischen 1939 und 1951 quasi aufgewachsen ist.

Sein Vater Karl war dort viele Jahre der Chef vom Hauptbahnhof. Beim so genannten „Kohlenspitzen“ verdienten sich Schmid und seine Brüder als Jugendliche einst ihr Taschengeld dazu, wenn sie im Güterschuppen auf einer Waage die Kohlen wogen und in Säcke abfüllten. Zudem halfen sie auch bei der Firma Ritz mit, die im Wildbader Güterschuppen Stückgutanlieferung und Reisegepäck der Bahn von 1913 an bis zum Umzug in diesem Jahr abfertigte und transportierte.

Als Buben – erinnert sich Klaus Schmid – habe man zudem für die Spedition Koffer der Kurgäste und Päckchen auf einem Pritschenwagen ausgeliefert und in die Hotels geschleppt.

Aus dem original Holz des historischen Calmbacher Güterschuppens, der bereits 1976 abgerissen wurde, baute Schmid in memoriam sogar eine Garage beim Wildbader Güterschuppen, die im letzten Jahr im Zuge des Verkaufs des Bahnhofsareals aber weichen musste.

Bad Wildbads Stadtrat Jochen Borg, der die Ritz-Spedition seit 1991 weiterführt und seine eigene Spedition im Güterschuppen bis dieses Jahr betrieb, beschrieb den gestrigen Nikolaustag 2006 sogar als „schwarzen“ Tag für den Kurort. „Es ist sehr, sehr schade, weil mit dem Güterschuppen wieder ein Teil von Alt-Wildbad stirbt“.

Im September gab das Landesdenkmalamt das O.k. für den Abbruch des historischen Schuppens, in dem auch das Güterschuppentheater des Turnvereins Wildbad über viele Jahre hinweg vor eindrucksvoller Kulisse die Geschichten vom Stadtfeger Karl, alias Klaus Jocubeit, und Kurfeger Gottlob (Uwe Jocubeit) als Bruddler zum Besten gab.

Märkte im Sommer bezugsfertig

Weil sich das „Kulturdenkmal“ Güterschuppen in „sehr schlechtem baulichem Zustand“ befinde – so der Antrag der Stadtverwaltung Bad Wildbad vom 25. Juli 2006 beim Landesdenkmalamt – und sich von seiner Struktur her nicht in das moderne, nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerichtete Marktkonzept der dort geplanten Vollsortimenter und Discounter integrieren lasse, wurde der Abriss von der Behörde genehmigt. Diese Woche wird der Schuppen nun vollends abgerissen und das Holz abtransportiert, ist von Bauleiter Harry Braunwart von der beauftragte
n Baufirma aus Rastatt zu erfahren.

Und dann werde ab nächster Woche das Fundament für einen der beiden neuen Märkte gelegt, so dass man bis Sommer 2006 mit der Fertigstellung rechnen könne. „Ich bin froh, dass das traurige Bahnhofsgelände jetzt eine neue Belebung erhält“, ist Bad Wildbads Stadtbauamtsleiter Peter Jung- Teltschik überzeugt. Die Versorgungssituation im Kurort werde sich mit den beiden neuen Märkten – die zeitgleich fertig gestellt und eröffnet werden sollen – erheblich verbessern.

Erstellt am: 07.12.2005


Schneller Abriss, ehe eventuell doch noch Einsprüche vom Denkmalsamt oder der Bürgerschaft kommen.

Wie schon so oft, geschieht recht lange nichts, dann ein Bad Wildbad-Typischer Schnellschuss.
Die Bürger werden mit vollendeten Tatsachen konfrontiert.
Sanierung in Bad Wildbad  = Abriss & Neubau.

Im Bericht wird von Märkten gesprochen, die im Sommer bezugsfertig sein sollen;
entspricht das noch den Tatsachen ?

Der erste, dem historischen Bahnhofsgebäude folgende Markt, soll mit seiner Rückseite, Anlieferung, Mülleimer oder Container und alles was eben bei einem solchen Betrieb normalerweise
 " hinten und etwas Abgeschirmt vom Publikum liegt " zum Bahnhofsvorplatz liegen.
Das erweckt dann gleich den passenden Eindruck auf den Fremden der Bad Wildbad besucht.

Merken eigentlich Verantwortliche oder Bürgervertreter in der Verwaltung so etwas nicht, oder wird das
nur ignoriert ?
Damit kommen wir wieder zum Bad Wildbad-Typischen Fakten schaffen.


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x.gif (67 Byte)w_anzeigenblatt.gif (2290 Byte)  07.12.2005
Mehr als 2.400 Fahrgäste im „Enztäler Freizeitexpress“
Zufrieden mit der Entwicklung der Fahrgastzahlen 2006 im „Enztäler Freizeitexpress“ als umsteigefreier Sonntags-Ausflugszug von Stuttgart ins Obere Enztal ist Verkehrsdirektor Alfred Dath. Der Zug soll auch im kommenden Jahr wieder fahren. Nur die Verkehrstage sind noch nicht bekannt.
Der „Enztäler Freizeitexpress“ ist kein gewöhnlicher Zug, sondern ein historischer, schon 70 Jahre alter, im Besitz der Schienenverkehrsgesellschaft (Stuttgart) befindlicher, dunkelroter Elektrotriebwagen der Baureihe ET 25. Er befährt von Stuttgart aus über Bietigheim-Bissingen, Vaihingen, Mühlacker und Pforzheim diejenige Strecke, auf der schon vor hundert Jahren Sonntags-Ausflugszüge im Einsatz waren, um den Bewohnern aus Stuttgart und dem mittleren Neckarraum die Region um das ehemalige königlich-württembergische Staatsbad Wildbad als attraktives Ausflugsziel näher zu bringen.
Schon im ersten Betriebsjahr 2004 wurde der Zug mit seinem speziellen Fahrrad-Transportwagen gut angenommen. Dieser fasst bis zu 70 Räder und wird von einem ehrenamtlichen Fahrrad-Ladeschaffner betreut, der beim Einladen und Ausladen mit anpackt.
In der Saison 2006 konnten die Fahrgastzahlen mit 2.434 Personen an den acht Fahrtagen gegenüber dem Vorjahr mit seinen 1.949 Fahrgästen deutlich gesteigert werden, obwohl der Sommer witterungsmäßig nicht immer zum Wandern und Stadtbummel einlud. Pro Betriebstag ergab sich damit ein Durchschnitt von 304 Fahrgästen, wobei die Fahrten am Morgen von Stuttgart nach Bad Wildbad mit durchschnittlich 120 Reisenden am besten belegt waren. Die höchste Beförderungszahl wurde am herbstlichen „Bilderbuch“-Sonntag des 16. Oktober mit 481 Fahrgästen erreicht. Interessant ist, dass rund 95 Prozent der Fahrgäste in Bad Wildbad aussteigen, aber hier nur etwa 55 Prozent für die Rückfahrt zusteigen. Was bedeutet, dass sich etwa 45 Prozent der Einsteiger auf die Unterwegshalte wie etwa in Neuenbürg, Pforzheim und Mühlacker verteilen. Mit 300 beförderten Fahrrädern blieb deren Zahl gegenüber dem Vorjahr fast gleich.
Der „Enztäler-Freizeitexpress“ steht unter der Projekt-Koordination des Verkehrsclub Deutschland (VCD) Kreisverband Pforzheim/Enzkreis und wird gesponsert von den Städten Bad Wildbad und Neuenbürg, von den Kreisen Calw und Enzkreis, von der Sparkasse Calw Pforzheim, von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und von der Schienenverkehrsgesellschaft mit Sitz in Stuttgart. Mehr über den Sonntagsausflugszug im Internet unter www.enztaeler-freizeitexpress.de.


Es ist beeindruckend, wenn der "Rote Triebwagen" durch den Bahnhof in Höfen donnert.
Es ist aber auch gefährlich, denn ohne Warnung erscheint der Zug und fährt mit hoher Geschwindigkeit an den Personen vorbei, die auf die Stadtbahn warten.
Man kann Jugendliche beobachten, auf dem Bahnsteig, die Beine zum Bahnkörper hängend, sitzen und auf die Stadtbahn warten. Auch Familien mit kleinen Kindern stehen, sich unterhaltend auf dem Bahnsteig; die Kinder spielen derweil "Fangen" oder anderes. Es ist nur hoffen, dass das laute Fahrgeräusch des Zuges als Warnung ausreicht damit nichts passiert.
Viel sicherer wär`s, vor der Zufahrt auf einen Bahnsteig einfach einmal mit der Hupe
ein Signal zu geben.


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x.gif (67 Byte)w_anzeigenblatt.gif (2290 Byte)  03.12.2005
Sicherheitsmaßnahme oder Schikane?
Streit um Verantwortung für die Parkplätze vor dem Johanneshaus
„Es steht zu vermuten, dass unser für dieses Wochenende geplanter Weihnachtsmarkt verhindert werden soll“, beschwert sich Hartmut Vöhringer, Geschäftsführer des Psychiatrischen Pflegezentrums Johanneshaus, in einem Brief an Bad Wildbads Stadträte darüber, dass die Stadt die Parkplätze vor seiner Einrichtung Anfang der Woche gesperrt hat. Die blieben auch gesperrt, wenn das Johanneshaus nicht die Haftung für sie übernehme, kündigte Bürgermeister Dr. Walter Jocher auf Anfrage des Wildbader Anzeigenblatt an. Den Vorwurf einer gezielten Aktion gegen den Weihnachtsmarkt weist er allerdings zurück: Im Gegenteil, er ermutige die Vereine immer, sich daran zu beteiligen. Er selbst hat Sachen zum Verkauf für einen guten Zweck gestiftet und werde den Weihnachtsmarkt besuchen.
Während Vöhringer meint, zum Abschluss eines Mietvertrages „gepresst“ zu werden, bietet Jocher ihm einen Vertrag für einen symbolischen Euro pro Monat an. Entscheidend sei, dass die Stadt nicht für etwaige Schäden von Fußgängern aufkommen könne. Mit einem der anderen Mieter im ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus, der Johannesklinik, habe er bereits eine Einigung erzielt. Ein Pachtvertrag werde in der kommenden Woche unterzeichnet. Die dritte Partei, die private Fachklinik Vita activa, habe bislang noch nie Interesse an den Parkplätzen bekundet.
„Wenn jetzt auf den Parkplätzen ein Unfall passiert, bleibt die Schadensregulierung bei der Stadt hängen“, erläutert Jocher. Der Aufwand, um die „relativ vielen Parkplätze“ zu pflegen und verkehrssicher zu halten, sei für die Stadt zu groß. Mit den nur noch 15 Mitarbeitern des Baubetriebshofs sei keine Pflege solcher „privatbezogener Flächen“ möglich, schon gar nicht ein ordentlicher Winterdienst zu gewährleisten.
Von einer „eher unfreundlichen Behandlung durch die Stadtverwaltung“ ist Vöhringer überzeugt, der seine Einrichtung „bekämpft“ sieht. Vor diesem Hintergrund erscheine die geplante Erweiterung der Einrichtung als schwierig, schreibt er: „Weitere 20 Arbeitsplätze würden die gesamte Verkehrssituation schließlich eher noch verschärfen“, heißt es in dem Brief. Zurzeit beschäftigt das Johanneshaus rund 120 Mitarbeiter.

x.gif (67 Byte)pz-online.gif (1269 Byte)  2.12.2005
Park-Chaos erwartet
Stadt Bad Wildbad sperrt Parkplätze am Hochwiesenhof– Am Wochenende findet dort aber ein Weihnachtsmarkt statt


BAD WILDBAD. Klare Verhältnisse will Bürgermeister Walter Jocher schaffen. Deshalb ließ der Wildbader Schultes Parkplätze am ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus sperren. Beim morgigen Weihnachtsmarkt wird es dort eng.

Absperrgitter versperren die Einfahrt zu den rund 70 Parkplätzen beim ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus am Hochwiesenhof in Bad Wildbad. Die Parkfläche gehört der Stadt und die hat die Plätze auch abgeriegelt. Auf dem Gelände sind die Johannes Seniorendienste mit Klinik und Pflegezentrum und die Privatklinik „Vita activa“ untergebracht. Besucher von Kliniken und Pflegehaus und Mitarbeiter der Einrichtungen parken normalerweise auf dem Parkplatz. Das geht nun nicht mehr, denn der Parkplatz bleibt zu, bis „eine Lösung gefunden wird“, sagt Bürgermeister Walter Jocher.

Ungeklärte Verhältnisse

Das ist zurzeit doppelt schwierig, denn morgen und übermorgen findet auf dem Klinikgelände ein Weihnachtsmarkt statt. Erwartet werden zwischen 200 und 400 Besucher. „Das wird wahrscheinlich ein Chaos geben“, sagt der Leiter des Johannes-Pflegezentrums, Hartmut Vöhringer. Jocher weiß, dass der Weihnachtsmarkt ansteht, verkauft sogar selber an einem Stand und hat sich trotzdem entschlossen, Anfang der Woche den Parkplatz sperren zu lassen. „Ich will klare Verhältnisse schaffen und ohne Druck würde hier keine Regelung entstehen“, so der Schultes. Seit fünf Jahren dürften Mitarbeiter und Gäste der Kliniken auf dem Parkplatz parken, Geld sieht die Kommune dafür nicht von den Betreibern. „2002 ging ein Brief an die Verantwortlichen raus, worin stand, dass die Stadt wegen des Sparhaushaltes die Pflege des Parkplatzes nicht mehr übernehmen kann“, so Jocher. Das Angebot: Übernehmen die Kliniken Pflege und die so genannte Verkehrssicherungspflicht, dürfen sie den Parkplatz kostenlos nutzen. Seit drei Jahren ist das Stand der Dinge. „Wir zahlen keine Miete“, bestätigt Vöhringer, aber gebe es Schmutz, werde der beseitigt und eine Gruppe des Pflegezentrums habe die Grünanlage um den Parkplatz gepflegt.

Auf das Auto angewiesen

„Ich weiß noch nicht, wie es jetzt weitergeht“, so Vöhringer. Aber ohne den City-Bus, die Linie ist eingestellt worden, seien Mitarbeiter, Patienten und Besucher auf das Auto angewiesen, denn die Klinik liegt eine halbe Stunde Fußmarsch von der Innenstadt entfernt.

Klar sei aber für ihn, dass er nicht „20 Euro pro Platz im Monat“ bezahlen kann, was auch schon im Gespräch gewesen sei. Selbst wenn der Preis niedriger sei und die Klinikbetreiber den Parkplatz mieten würden, sei die Situation schwierig. „Auf dem Parkplatz parken auch Anwohner und Wanderer“, so Vöhringer. Gehörte der Parkplatz den Kliniken, müsste jemand eingestellt werden, der beaufsichtigt, dass niemand sonst sein Auto dort abstellt. „Dafür haben wir aber kein Geld“, so Vöhringer.

Erstellt am: 02.12.2005

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