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Wildbad-Explorer |
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| *Presse * Blättle * Ein toller
circus * |
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Die kleinen Diebe henkt man,
die großen läßt man laufen.
Aus den Niederlanden |
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APRIL 2006 |
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22.04.2006
Habe eine neue "Sommerberg-Internetpräsentation" unter denn Annoncen des Wildbader Anzeigenblatts
entdeckt.
Die Präsentation sagt viel über die derzeitige Situation auf dem "Berg" aus.
www.sommerberg-areal.de
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22.04.2006
" Ich habe keine Angst vor der
Zukunft"
Das PZ-Interview mit Walter Jocher, Bürgermeister in Bad Wildbad, über seine erneute
Kandidatur und seinen Umgang mit Niederlagen.

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08.04.2006
Olga bleibt verschwunden
Falscher Alarm: Unbekanntes Gemälde ist nicht das gestohlene Portrait aus Bad Wildbad
BAD WILDBAD. Eine Nachricht ließ gestern die Wildbader aufhorchen: Ein bisher unbekanntes
Portrait von Königin Olga soll beim Auktionshaus Christies in London unter den
Hammer kommen. Das Ende eines dreisten Diebstahls?
Bei geschichtlich interessierten Bürgern wie Uli Blumenthal läuteten alle Alarmglocken.
Schließlich ist in Wildbad einst ein Portrait der württembergischen Königin (1822
1892) verschwunden. Gemalt von Franz Xaver Winterhalter einem der
bedeutendsten Portrait-Maler seiner Zeit, der auch Kaiserin Sissi auf Leinwand verewigt
hat.
Das Bild hing ursprünglich im Stuttgarter Katharinenstift. Nach dessen Abbruch 1968 wurde
es auf dem Dachboden des Wildbader Eberhardsbades gelagert, zusammen mit einem Portrait
von Olgas Gemahl König Karl. Danach landeten die etwa 1,50 Meter hohen Gemälde in einem
Abstellraum des Neuen Eberhardsbades und müssen irgendwann gestohlen worden sein.
Erst 1986 wurden die beiden Originalrahmen entdeckt, die Leinwand hatte der Dieb in beiden
Fällen fachmännisch heraus- geschnitten. Sollte jetzt etwa das verschwundene
Olga-Portrait bei Christies wieder auftauchen?
Genaue Überprüfung
Um es gleich zu sagen: Das Wildbader Gemälde bleibt wohl auch weiterhin verschwunden.
Christies bietet ein Werk von Winterhalter an, das Königin Olga in einer ganz
privaten Atmosphäre zeigt. Ganz im Gegensatz zu dem Wildbader Bild, das von einem
offiziellen Charakter geprägt ist.
Wie Alexandra Kindermann von Christies Presseabteilung betont, legt das Auktionshaus
großen Wert darauf, die Herkunft eines Objektes genau zu überprüfen. Denn es gibt
ja nichts Schlimmeres, als wenn man ein Kunstwerk zurück- ziehen muss, weil es gestohlen
ist. Deshalb müsse der Verkäufer eine ausführliche Dokumentation liefern. In
diesem Fall soll der Besitzer das Bild vom Hause Baden gekauft haben, das es wiederum von
Königin Olga bekommen haben soll. Außerdem lässt Christies seine Kataloge beim
art lost register überprüfen, einer Auflistung verschwundener Kunstwerke.
Das bisher unbekannte Olga-Portrait wird am 14. Juni in London versteigert, der
Einstiegspreis ist mit 1 bis 1,5 Millionen Pfund angesetzt das sind 1,4 bis 2,1
Millionen Euro. Beim Land besteht Interesse, das Portrait zu ersteigern, der Preis ist
jedoch ein Hemmschuh.
Das wird derzeit in geheimen Zirkeln beraten, so eine Sprecherin des
Ministeriums für Kunst und Wissenschaft. Das Portrait von Olga, das aus Bad Wildbad
verschwunden ist, wurde in den 80er- Jahren übrigens auf 20 000 Mark geschätzt.
Erstellt am: 20.04.2006
Hingen die Bilder im
Katharinenstift in Stuttgart oder im Katharinenstift in Wildbad ?
Wovon träumen die "geschichtlich
interessierten Bürger"
eigentliche bei Nacht?
Diese Bilder und andere unter der Obhut des -Staatsbad Wildbad- gelagert
und verschwundenen Kunstgegenstände wird kein Mensch professionell
versteigern lassen.
Zu befürchten ist, dass solche Sachen, da nahezu unverkäuflich, vom Dieb
vernichtet wurden oder werden, um nicht später irgendwann als Kunstdieb
entlarvt zu werden.

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08.04.2006
Streit um
Berthold-Brücke geht in die nächste Runde
Das
Kapitel Kostenexplosion bei der Sanierung der Berthold-Brücke ist noch immer
nicht abgeschlossen. Eine Mehrheit von 15 Stadträten stimmte am Dienstag einem Antrag der
CDU zu, den Fall erneut von der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) prüfen zu lassen. Ziel ist
es, gegebenenfalls Schadensersatz oder sonstige Regressforderungen gegen eine der
beteiligten Firmen durchzusetzen. Die Instandsetzung war mit rund 160.000 Euro doppelt so
teuer wie geplant geworden (das Wildbader Anzeigenblatt berichtete). Die Firma Berthold
hat bereits die Hälfte dieser Kosten bezahlt, sodass es für die Stadt nur noch um
maximal 40.000 Euro geht.
Wir haben eine baufachtechnische Prüfung beantragt, keine juristische,
erläuterte Siegfried Möhrer (CDU) seine Unzufriedenheit mit dem Gespräch, das zwischen
GPA und Stadtverwaltung stattgefunden hatte. Statt einer Prüfung habe es nur ein
oberflächliches Gespräch gegeben. Dass die GPA eine Prüfung ablehne, wie von der
Stadt berichtet, habe sich nicht bestätigt, sagte Möhrer. Er habe sich erkundigt und
eine positive Auskunft erhalten: Baufachtechnische Prüfungen machen die
ständig. Daraus könne sich ein Ansatz für Regressforderungen ergeben.
Als aussichtslose Geld- und Zeitverschwendung sah Bürgermeister Dr. Walter Jocher das an.
An der Frage des Schadensnachweises scheiterten fast alle Fälle, erläuterte er.
Außerdem sei die GPA nicht zuständig. Die GPA ist eine wundersame Behörde,
konterte Bruno Knöller (SPD), im Vorhinein erklären sie sich nie für
zuständig. Für einen Prozess wäre es allerdings besser gewesen, die GPA hätte
sich dann auch wirklich herausgehalten. Wegen des negativen Aktenvermerks der GPA könne
jetzt auch kein Rechtsanwalt mehr aus dem Fall herausholen. In künftigen Fällen solle
daher gleich ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden.
Auch das fällt unter die
Rubrik " Bad Wildbad - Fakten
schaffen "

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08.04.2006
Der
Parkscheinautomat muss weg
Die
Verwaltung muss den von ihr eigenmächtig in der Bismarckstraße aufgestellten
Parkscheinautomaten wieder entfernen. Das ist das Ergebnis einer langen, teils
erheiternden Diskussion am Dienstagabend im Gemeinderat. Schließlich fand sich für
diesen CDU-Antrag eine knappe Mehrheit von elf Befürwortern. Neun Stadträte hätten sich
dagegen mit dem Parkscheinautomaten anfreunden können. Wir können ihn ja stehen
lassen, als Osterhase geht er durch, witzelte Bürgermeister Dr. Walter Jocher nach
der Abstimmung.
Ich bin enttäuscht, dass die Verwaltung in so einem sensiblen Bereich ohne
Rücksprache einen Parkscheinautomat aufstellt, hatte Günter Haag (CDU) seinen
Antrag begründet. Die redlichen Nutzer der Kurzzeitparkplätze dürften nicht wegen der
wenigen Dauerparker bestraft werden. Überall funktioniert das, nur da nicht,
wunderte er sich.
Wir gehen her und vertreiben die Autofahrer aus der Stadt, erhielt er
Schützenhilfe von seinem Fraktionskollegen Jochen Borg, der auf die Alternative
Schömberg mit der deutlich günstigeren Parkplatzsituation verwies. Zudem stehe der
Parkscheinautomat in der Mitte der Straße. Aus Kleinigkeiten wie Dauerparkern
machen wir ein großes Horrorszenario, stimmte auch Walter Bott (Freie
Wähler) zu. Außerdem sei das Fundament so angebracht, dass sich daran das Regenwasser
sammele.
Die Stadtverwaltung unterstützte dagegen Detlev Weingärtner. Er sprach von einem
Schildbürgerstreich, wenn der Automat wieder entfernt würde. Er komme dem Einzelhandel
zugute, der auf Kurzzeitparkplätze in der Nähe angewiesen sei. Bis Ende des Jahres
wollte Rita Locher (Freie Wähler) den Parkscheinautomaten probeweise laufen lassen.
Die Verwaltung forderte von der CDU einen haushaltstechnischen Deckungsvorschlag für die
Kosten der Entfernung des Parkscheinautomaten. Ohne den könne der Antrag nicht
ausgeführt werden. Die Verwaltung hatte offenbar Geld für den Automaten. Das kann
nicht sein, dass jetzt keins da ist, um ihn wegzunehmen, hielt Fritz Eitel (UBKL)
dagegen. Zudem sei der Platz tatsächlich falsch gewählt: Das Wasser stehe dort zehn
Zentimeter hoch. Wenn es regnet, können Sie da Schiffe fahren lassen.
Auch das fällt unter die Rubrik " Bad Wildbad - Fakten
schaffen "

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07.04.2006
Von Gestaltung zufällig erfahren
Stadtrat Bad Wildbad verärgert über Informationspolitik der Stadtverwaltung
Gestaltung des Bahnhofareals
BAD WILDBAD. Stadtrat Fritz Eitel war bei der jüngsten Wildbader Gemeinderatssitzung
sichtlich irritiert, eher zufällig zu erfahren, wie die Park- und Verkehrsflächen auf
dem ehemaligen Bahnhofs-areal gestaltet werden sollen.
Was den Fraktionsvorsitzenden der UBKL besonders befremdete: Obwohl für die beiden
geplanten Lebensmittelmärkte und die dazugehörigen Parkplätze so viel Platz
(Eitel) zur Verfügung stehe, sei nun auch noch eine Überkragung der Böschung geplant,
um die Zahl der vereinbarten Stellplätze zu realisieren. Wie Josef Sester vom Stadtbauamt
auf Nachfrage Eitels erläutert hatte, werden die Stellplätze nicht nur auf dem oberhalb
der von Calmbach kommenden Bundesstraße gelegenen Gelände gebaut.
Parkplätze auf Säulen gestützt
Da der Platz eng sei, sei zudem geplant, strassenseitig die Parkfläche derart zu
vergrößern, dass weitere Stellplätze, auf Säulen gestützt, im Überhang entstehen.
Das sieht ja toll aus, am Ortseingang unserer Stadt, so Eitel mit bitterem
Ton. Auch wenn die bauliche Konstruktion begrünt werden könne, sei diese Form der
Umsetzung den Räten so zu keiner Zeit vorgestellt worden.
Das ist doch für Bad Wildbad üblich und
wird unter der Rubrik
" Bad
Wildbad - Fakten schaffen " abgelegt.

Auf Bitten von Bürgermeister Walter Jocher es
gibt viele Bürger, die weitere Informationen zu diesem Vorhaben gefordert haben
erläuterten Josef Sester und Stadtbauamtsleiter Peter Jung-Teltschik die
Planungen, Gemeinderatsentscheidungen und den aktuellen Baustand.
Da die Verwaltung die Information nicht auf der Tagesordnung öffentlich bekannt gemacht
hatte, machten die beiden kommunalen Baufachleute ihre Ausführungen unter
Verschiedenes vor fast leeren Zuhörerrängen. Lediglich drei Bürger hatten
bis zum Ende der Sitzung ausgeharrt.
Dass Jocher als Bürgermeister gemeinsam mit den Bauträgern bislang versäumt hat, die
Bürger der Kur- und Badestadt über die Geschehnisse am Eingang von Bad Wildbad umfassend
aufzuklären, versuchte er schließlich den lokalen Medien in die Schuhe zu schieben.
Bushalteplätze erst später dran
Wie Josef Sester im Zuge der Information erläuterte, werden die Bushalteplätze, die
ursprünglich zu Beginn der Maßnahme hätten gebaut werden sollen, zunächst
zurückgestellt. Zwar habe der Bauträger die erforderlichen Mittel, wie vertraglich mit
der Stadt vereinbart, in Höhe von 50 0000 Euro bereits zur Verfügung gestellt. Da aus
diesen Mitteln aber auch eventuell andere Dinge finanziert werden müssen und eine
Untersuchung des Bahnhofsvorplatzes ergeben hat, dass dort mehr Leitungen und Kanäle
verlegt sind, als auf den verfügbaren Karten vermerkt, soll das Geld zunächst nicht für
die Busstellplätze verwendet werden: Da sind alte Leitungen ohne Ende
vergraben, so Sester.
Das Schlimmste nämlich wäre für die Kommune, wenn sie am Ende vor dem Bahnhof
unvermeidbare Maßnahmen finanzieren müsste, und wir das Geld dann schon an anderer
Stelle ausgegeben hätten, so Sester. Von daher werde der Bau der Busstellplätze
erst am Ende der Maßnahme realisiert. Im Übrigen sei bislang alles nach Plan erfolgt,
wie Sester anhand der Beschlüsse und Umsetzungen auch unter Angabe der einzelnen
Vertragsdaten ausführte.
Erstellt am: 07.04.2006
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07.04.2006
Rehakur zwischen den Fronten
Wildbader Hoteliers stehen hinter Rehabilitations-Anbieter Tourismus-Vertreter von
Stadt und Land sind skeptisch
BAD WILDBAD. Das Wichtigste bei der Hauptversammlung des Bad Wildbader Kurvereins war der
Punkt Rehakur mit Vorstellung und kontroverser Diskussion, die sich zwischen
begeisterten Befürwortern und Skeptiker entspann.
Ich bin froh, dass Sie am Ort sind, obwohl ich am Anfang auch gezweifelt habe,
brachte Carmen Broghammer-Farner vom Hotel Sonne die Meinung der teilnehmenden Hoteliers
an der neuen Rehakur in Bad Wildbad (PZ hat berichtet) bei der Hauptversammlung des
Kurvereins Bad Wildbad auf den Punkt. Wer seine Stammgäste nicht halten kann, ist
selbst schuld, entkräftete sie den Redebeitrag von Bad Wildbads Verkehrsdirektor
Alfred Dath. Der Chef der Touristik GmbH hatte befürchtet, dass mit 2000 Gästen am Tag
die vom Chef der Firma Rehakur, Alexander Ueberle, in Aussicht gestellt wurden
keine Stammgäste mehr kämen. Das halte ich für falsch,
hatte Dath zudem die mögliche Übernahme des Badhotels von Rehakur bewertet. Das
Palais Thermal dürfe zwischen dem neuen Kompetenzzentrum und dem Badhotel
nicht erdrückt und eingeklemmt werden, so Dath.
Bad kostet jährlich 40 000 Euro
Auf sechs Etagen will Rehakur im Neuen Eberhardsbad ein Kompetenzzentrum für sieben
Millionen Euro erstellen, sofern das Land das 1971 für die stolze Summe von 53 Millionen
Mark erbaute Gebäude, 2,5 Millionen Euro dazu gibt. Derzeit kostet das nicht genutzte und
leere Bad 30 000 bis 40 000 Euro im Jahr, berichtete Frank Rieg, Geschäftsführer der
Staatsbad GmbH. Das ist bisher in den Kinderschuhen, betonte Rieg zu den
Verhandlungen zwischen Land und Rehakur. Wenn jemand 2,5 Millionen Euro will, dann
wird das genau geprüft, so Rieg.
Die Auslastung von Bad Wildbad ist so was von beschissen, machte sich Hotelier
Wolfgang Richter vom Hotel Rothfuß für das Konzept von Rehakur stark. Das ist ein
perfektes Konzept zu Top-Konditionen, gut frequentiert. Das funktioniert, ist sensationell
mit null Problemen bei der Abwicklung, so Richter. Ich kann keine Menschen in
eine Klinik bringen, aber in ein Hotel, verdeutlichte Ueberle, dass die Firma
Rehakur seit letztes Jahr August rund 5000 Übernachtungen im Monat zu günstigen
Konditionen für eine 3-Wochen-Kur ins Staatsbad Wildbad bringe. Das ist nichts
Ehranrüchiges, antwortete er Ulrike Beck, die hinterfragte, ob es moralisch
einwandfrei sei, eine Kur für 199 Euro all inklusiv über das Sponsoring einer
Matratzenfirma anzubieten. Die von Dr. Beck als Matratze
bezeichnete Liege sei ein von ihm entwickeltes geprüftes, hochwirksames Medizinprodukt,
das als oszillierende Massageliege, bezeichnet werde, erklärte Dr. phil.
Roland Stutz. Der Mensch, der darauf liegt, entspannt sich wunderbar, so
Stutz.
Wir sind Lautschreier, erklärte Ueberle, dass die von Rehakur für Interessenten
beantragten Kuren noch nie abgelehnt wurden, zumal im Gesetz das Recht auf
eine Kur verankert sei. Über Empfehlungen von Kurgästen, die das Angebot von Rehakur
genossen hätten, kämen immer mehr Interessenten. Das bestätigt auch Herbert Munde als
Vorsitzender der Dehoga (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) Ortsgruppe Bad Wildbad.
Seit vergangenem Jahr hätten die Übernachtungen im 3-Sterne-Bereich zugelegt. Für
mich ist es entscheidend, dass wir wieder gutes Geld verdienen, so Munde. Mit dem
man zudem auch investieren und zusätzliche Arbeitnehmer beschäftigen könne.
Erstellt am: 07.04.2006
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06.04.2006
Rehakur auf Einkaufstour
Karlsruher Unternehmen will nicht nur Wildbader Eberhardsbad und Badhotel,
sondern auch Forsthaus und Kriegsblindenheim
Die ehemalige Kurklinik für Kriegsblinde steht seit Anfang 2004 leer. Jetzt laufen die
Gespräche zwischen Rehakur-Chef Alexander Ueberle und dem Landesverband der
Kriegsblinden. Der Karlsruher Unternehmer erwägt, das 40-Zimmer-Haus an der Mittelstation
der Wildbader Bergbahn zu kaufen.
BAD WILDBAD. Alexander Ueberle hat eine lange Einkaufsliste. Das ehemalige
Kriegsblindenheim in Wildbad steht darauf, das leer stehende Forsthaus und das Badhotel.
Der Rehakur-Chef braucht Betten für seine Kurgäste.
Zwei- oder dreimal die Woche fährt Alexander Ueberle von Karlsruhe nach Bad Wildbad. Und
dort redet der Rehakur-Chef über Häuser. Solche, die er kaufen will. Am nächsten dran
an einem Verkaufsabschluss ist Ueberle beim Forsthaus, für das das Land seit Anfang
vergangenen Jahres einen Käufer sucht. Für das Land war das Gebäude bislang schwer an
den Mann zu bringen, weil die Zimmeraufteilung für einzelne Wohnungen ungünstig ist.
Ueberle indes will ein Hotel mit 22 Betten aus dem Gebäude an der Olgastraße 64 machen.
Ich denke, bis in vier Wochen ist die Sache über die Bühne, sagt der
Rehakur-Chef.
Kooperation mit Hotellerie vor Ort
Bislang bringt die Rehakur (siehe Zum Thema) nach eigenen Angaben rund 5000
Übernachtungen pro Monat nach Bad Wildbad. Diese Zahl will Ueberle verfünffachen, indem
er im leer stehenden Eberhardsbad ein Kurzentrum einrichtet (die PZ berichtete). Die
Rehakur kooperiert, seitdem sie in Wildbad arbeitet, mit elf Hotels und Pensionen.
Und die sind durch uns voll ausgelastet. Das Betten-Kontingent: rund 200.
Damit sind wir an einer Grenze, sagt Ueberle. Deswegen auch der Schnellschuss
in Richtung Forsthaus. Bis in vier Monaten rechnet Ueberle, nach einer Renovierungsphase,
mit der Eröffnung des Hauses. Viele Gäste brauchen aber viele Betten. Deshalb baggert
Ueberle an mehreren Baustellen. Neben dem Forsthaus sind das das Badhotel, die ehemalige
Kurklinik für Kriegsblinde und die Häuser Silberburg und
Eintracht. Mit dem Land, dem Forsthaus und Badhotel gehören, dem
Landesverband für Kriegsblinde und den Eigentümern der leer stehenden Gasthäuser,
befinde er sich in Gesprächen, so Ueberle und habe teilweise konkrete Angebote abgegeben.
Allerdings gehe es ihm primär nicht darum, auch ins Hotelgewerbe einzusteigen, sondern
eben für Übernachtungsmöglichkeiten für die in Aussicht stehenden Gäste zu sorgen.
Wenn sich jemand findet, der die Häuser betreiben will, umso besser, so
Ueberle. Der Kauf der ehemaligen Kriegsblindenklinik hängt aber genauso wie der des
Badhotels von der Rehakur-Übernahme des Eberhardsbads ab.
Investionsplan wird vorgelegt
Wenn wir das bekommen, brauchen wir mehr Hotels in Wildbad, sagt Ueberle. Den
Zeitrahmen fürs Eberhardsbad legt er auf sechs bis zwölf Monate fest. Nächste
Woche legen wir dem Land unseren Investitionsplan vor, sagt Ueberle. Das Gebäude
werde überschrieben, wenn sich die Rehakur an die Abmachungen halte.Dass er einen guten
Verhandlungsstand für die Wildbader Objekte hat, sieht Ueberle. Weder im Forsthaus, noch
im Eberhardsbad oder in der Kriegsblindenklinik standen die Käufer bislang Schlange.
Erstellt am: 06.04.2006
Rehakur
Die Karlsruher Firma wird von
Alexander Ueberle und Frank Meier geleitet. Mit zwei Physiotherapie-Praxen ist
sie seit Mai 2005 in Wildbad. Die Rehakur betreut ambulante
Kurgäste. Sie sind in Hotels untergebracht.
Geldgeber für die Rehakur ist die Firma Home Health
Products( hhp ) und gehört Ueberle und Meier. HHP arbeitet
mit einer Firma zusammen, die sich auf die Behandlung von
Profisportlern spezialisiert hat, was auch für Wildbad
angedacht ist. Im Eberhardtsbad soll es ein
Reha-Kompetenzzentrum, eine sportmedizinische Beratungsstelle und
eine Ausbildungseinrichtung geben. Das Land soll der Rehakur das
Eberhardsbad zum Nulltarif überlassen und
Fördergelder bereitstellen. Rehakur will das Bad zum Nulltarif,
dafür soll es saniert werden.
Nadine Schmid
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Interessant was da so
präsentiert wird.
Kaufen. . kaufen . . kaufen, möglichst zum Nulltarif und ein paar EURO vom Verkäufer
obendrauf zum Renovieren.
Geldgeber ist eine Firma die den potentiellen Käufern gehört. Warum kaufen die
eigentlich nicht gleich und selbst ?
Warum müssen sich die potentiellen Käufer eines Unternehmens bedienen, das den Anschein
erweckt weltweit tätig zu sein ? http://www.hhp-deutschland.de
Ausser einer belgisch / holländischen Seite gehen alle " hhp " - Adressen auf die Deutsche
Adresse.
( Colombia & Spain, geht übrigens nicht )
Warum wird z.B.ein Dr Uwe
Gerlach in der belgisch / holländischen Seite der "
hhp " zitiert, http://www.hhpmassage.be/nl/indexnl.htm
oder ein Herr Peter Staudinger mit
eigener Internetpräsentation: http://www.peter-t-i-p-s.com/home.htm
, der selbst wiederum Gesellschafter eines anderen Unternehmens ist: http://www.levelup-online.de , auf der
Deutschen Präsentation der "
hhp " ist da aber nichts zu finden.
Vielleicht wäre es für den Einen oder Anderen interessant sich als Partner für die
Geschäftsidee " hhp " zu bewerben ? http://www.hhp-deutschland.de/shops.html
Evtl. sollten die zukünftigen Geschäftspartner der " hhp " vor Abschluss der Verträge
eine Schulung bei http://www.levelup-online.de
belegen.
Emotional intelligentes Kommunizieren und Handeln ist die erfolgreichste Strategie.

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05.04.2006
Lehrer bilden sich auch weiterhin in Calw fort
KREIS CALW. Die Frage, die sie am brennendsten interessiert, kann ich heute nicht
beantworten. Was aber sicher ist: Eine Entscheidung, ob die Akademie nach Bad Wildbad
zieht, wird vor der nächsten Landtagswahl fallen.
Helmut Nagel, Direktor des Standortes Calw der Landesakademie für Fortbildung und
Personalentwicklung an Schulen in Baden-Württemberg, rechnet allerdings nicht damit, dass
die anvisierte Zusammenlegung der Akademiestandorte Donaueschingen und Calw in der
ehemaligen Kurversorgungsanstalt Bad Wildbad innerhalb der nächsten zwei Jahre erfolgen
wird.
Denn selbst wenn der Ministerrat die erforderliche Entscheidung morgen fällen
würde, ist mit einer Umbauzeit von mindestens anderthalb Jahren zu rechnen, so
Nagel. Für den Leiter des Calwer Akademiestandortes steht aber außer Frage: Bad
Wildbad würde als Standort alles das bieten, was wir hier immer wieder angemahnt
haben. Sowohl das Kultusministerium des Landes als auch das Finanzministerium hat
sich schon für die angedachte Zusammenlegung der beiden Standorte ausgesprochen. Daher
glaubt Nagel, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Einrichtung in Bad Wildbad
angesiedelt wird. Zumal das für die Landesgebäude verantwortliche Amt Vermögen und Bau
in Pforzheim den Standort bereits untersucht und erste Planungen für den erforderlichen
Neubau angestellt habe.
Unter einem Dach vereint
Seit nunmehr 27 Monaten ist die ehemals als GmbH eigenständig geführte Calwer Akademie
wieder mit ihren Partnern als rechtsfähige Landesanstalt unter einem organisatorischen
Dach vereint, bei großer gestalterischer Freiheit aller Einzeleinrichtungen.
Und der Zusammenschluss hat sich nach Einschätzung Nagels bewährt, konnte doch nicht
zuletzt die Effektivität gesteigert werden.
Wirtschaftlich steht die Landesakademie gut da so Nagel, der nicht zuletzt die
Profilschärfung der einzelnen Standorte durch die vor knapp zweieinhalb Jahren
realisierte Fusion positiv sieht.
Der Standort Calw habe in den vergangenen Jahren weiter an Gewicht gewonnen, was sich
nicht zuletzt in der Zahl der angebotenen und nachgefragten Veranstaltungen nieder
schlägt, die trotz beengter Verhältnisse angeboten wurden und werden.
198 Lehrgänge (2004: 195) wurden im Jahr 2005 angeboten, wobei die Akademie in Calw 5090
(4774) Lehrgangsteilnehmer gezählt hat. Die Zahl der Belegtage ist im Bereich der
Lehrerfortbildung von 10859 auf 12409 gestiegen, durch freie Angebote wurden diese
insgesamt auf 17912 (Vorjahr: 16636) erhöht. Wir haben damit eine Steigerung
unserer Auslastung um 5,55 Prozent erreicht, so Nagel, der sich nicht nur über den
Zuwachs freut, sondern auch mit der Gesamtauslastung der Tagungsstätte mehr als zufrieden
ist. 77,90 Prozent das erreicht vermutlich nicht einmal der beste
Hotelbetrieb in der Region, so Nagel, der für die Fachkräfte in der Aus- und
Weiterbildung sowie den Einsatz von rund mehr als 850 freien Referenten, und insgesamt
für 33 Mitarbeiter in seinem Haus verantwortlich zeichnet.
Erstellt am: 05.04.2006
Das ging ja flott ( http://pefri-wildbad.de/pefri/inter/inter-juli-2005.htm
)

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05.04.2006
Landkreis unterstützt die Kur-Card
Verkehrsgebiet fast vervierfacht Bad Wildbad will Freifahrtsystem auch
einführen Region wird aufgewertet
KREIS CALW. Der Landkreis Calw wird Kommunen, die ihren Gästen mit der Kur-Card die
Möglichkeit bieten, kostenfrei öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, weiterhin mit 2,56
Cent pro Gast und Übernachtung unterstützen. Bei nur einer Gegenstimme hat der
Verwaltungsausschuss des Kreistags der Fortführung der bereits seit 1998 gewährten
Förderung zugestimmt.
Obwohl den Gästen der Tourismusgemeinden und Kurorte damit ein Leistungsplus geboten
werden konnte, ist das System längst nicht mehr zeitgemäß, wie Martin Mäule von der
DB-Tochter Regionalbusverkehr Südwest GmbH (RVS) und Sprecher der Verkehrsgesellschaft
Bäderkreis Calw (VGC) erläuterte.
Nicht zuletzt die erfolgreiche Einführung von Konus (Kostenlose Nutzung des
öffentlichen Nahverkehrs im Schwarzwald) im Südschwarzwald bereitetet den
Tourismusgemeinden im Nordschwarzwald zunehmend Sorgen, brachte das Freifahrtsystem
Konus für Touristen doch den Kommunen im Südschwarzwald einen erheblichen
Vorteil.
Erhebliche Vorteile für Gäste
Nachdem in Verhandlungen mit dem VGC erreicht wurde, dass das gesamte ÖPNV-Netz im
Landkreis Calw und darüber hinaus auch die Linien des Verkehrsbundes Freudenstadt mit der
Kur-Card kostenlos genutzt werden können, hat Bad Liebenzell als erste Kommune die neue
Kur-Card mit erheblichen Vorteilen für ihre Gäste eingeführt. Auch Bad Wildbad will das
neue System künftig nutzen, wie Mäule den Mitgliedern des Verwaltungsausschusses
erläuterte. Bereits zum 15. April soll dort die Kur-Card möglicherweise wieder
eingeführt werden.
Wir haben mit dem neuen Angebot das Verkehrsgebiet fast vervierfacht, so
Mäule, der drauf hofft, dass künftig die Goldstadt auch über das Enztal angesteuert
werden kann.
Bislang haben Verhandlungen mit dem VPE aber noch keine Erfolge gebracht. Dennoch wird die
Kur-Card aber gerade auch für Bad Wildbader Gäste schon in Kürze sehr interessant
werden. Da eine Anbindung nach Pforzheim über das Enztal noch nicht absehbar ist, soll
die RVS-Busverbindung zwischen Bad Wildbad und Bad Liebenzell, ausgebaut werden.
Dann kommen die Gäste aus Bad Wildbad nicht nur kostenlos über die Kulturbahn nach
Pforzheim, sie machen dabei auch noch eine schöne Fahrt durch die Region, so
Mäule.
Wenig Verständnis zeigte Köblitz dafür, dass Hans-Jörg Henle (CDU) die beschlossenen
Kürzungen bei den Zuschüssen für Schülerbeförderung in einem Atemzug mit den
Zuschüssen für die Kur-Card nannte. Köblitz sieht die Fördermittel als Unterstützung
für die strukturschwachen Kommunen. Henle indes sieht den Zuschuss als überflüssige
Gewährung für gewisse Herrschaften beim Kuren.
Region wird aufgewertet
Roland Bernhard als stellvertretender Landrat sieht die Förderung der Kur-Card global.
Sie sei ein Marketinginstrument mit dem die Region aufgewertet werde und daher auch der
Wirtschaftsförderung allgemein diene. Zudem werde die Kurtaxe für die Gäste
akzeptabler, da ein Gegenwert vorhanden sei.
Erstellt am: 05.04.2006
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01.04.2006

Trotz 1. April kein Aprilscherz !
Es wirft sich die Frage auf, woran
liegt`s, dass unser, in Bad Wildbad einzigstes verbliebenes "Grosses" Hotel
schon wieder auf Crashkurs ist.
Ein Hotel, in welches in den letzten 40 Jahren weit mehr Geld investiert wurde als alle
anderen Gastronomen in Bad Wildbad jemals in ihren Hotels erwirtschaften konnten.
Der Besitzer der Immobilie, das Land Baden Württemberg, hat offensichtlich keine
Fachleute in Ihren Reihen die einem Pächter oder wie jetzt einem Käufer
realitätsbezogene Offerten machen können um eine reale Chance zu haben mit diesem
Betrieb über die Runden zu kommen, bzw. den Betrieb für längerfristigen Erfolg starten
zu können.
Mit spannender Erwartung harren wir der Dinge, ob das Hotel erneut verkauft wird, ob es
erneut verpachtet wird, verschenkt wird, oder sogar noch Mittel beigegeben werden,
wie bei anderen Aktionen des Landes.
Mit Steuergeldern lässt sich offensichtlich gut wirtschaften, für gemachte
Fehleinschätzungen oder Fehler scheint auch niemand "Weitergelobt" zu werden.

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