Bad Wildbad im Schwarzwald - I P - Interessantes - Presse - Aktuell  April 2001
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Schwarzwald.
Bad-Wildbad  

Wildbad News

*Presse * Blättle * Ein toller circus *

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Das Gemeinwohl ist die Bezeichnung, die jeder Politiker zur Unterstützung seiner Argumente verwendet.

Willard M. Kiplinger

Spruch vom Sonntag , 21. April 2001

APRIL   2001

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Gesamtübersicht

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Pforzheimer Zeitung  26.04.2001
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Verlorener Schwanen-Sohn zurück

BAD WILDBAD. Ein kleines Schwanen-Wunder ist geschehen: Die in Calmbach auf der Enz beheimatete Schwänin Lisa, die vor kurzem ihren Lebensgefährten Fridolin durch die rüde Attacke eines Fuchses verloren hatte, ist nicht mehr allein.

Ihr vor vier Jahren verlorener und jetzt fünfjähriger Sohn Fritz ist zurückgekehrt.

Tagelang trauerte die Schwanen-Witwe um ihren Mann, ehe sie sich zu einem entscheidenden Schritt entschloss. Nachts rief sie ihren Sohn Fritz, der einst Reißaus genommen hatte, nachdem ihn sein Vater Fridolin vertrieben hatte. Fridolin wollte damals allein Herr im Wasser sein.

Fritz hatte sich nach seiner Flucht etwa 500 Meter oberhalb seiner Eltern niedergelassen und lebte fortan für sich allein. Nachdem durch den Tod Fridolins der Platz an Lisas Seite frei geworden war, eilte er seiner Mutter zur Hilfe und beendete seine erzwungene Isolation.

Seit Tagen ziehen jetzt Mutter und Sohn gemeinsam ihre Kreise auf dem Fließgewässer in der Nähe des Sportplatzes. Die Schwänin hat dabei überraschend schnell die Rolle getauscht. Während seither Fridolin sie wie einen Augapfel bewachte, hat jetzt die resolute Dame die Beschützerfunktion übernommen. Der junge Ganter so heißt die männliche Ausgabe des Federviehs kann sich genüsslich der Nahrungssuche widmen, während Lisa jedem, der sich nähert, aggressiv und kräftig klappernd den Schnabel entgegenstreckt. Nach Experten-Auffassung ist es übrigens eine Mär, dass Schwäne monogam sein sollen. "Die einen sind ihrem Partner treu bis zum Tod, die anderen gefragte Liebhaber eben wie Menschen. Auf meinem Schwanensee geht es beispielsweise zu wie auf St. Pauli", so ein Fachmann zur PZ. Nach der unerwarteten Wiedervereinigung des verbliebenen Restes der Familie Schwan, ist auch die in die Wege geleitete große Schwanen-Koalition in Bad Wildbad unnötig geworden. Stadträte von CDU, SPD und eventuell von anderen Fraktionen wollten zusammen mit dem parteilosen Schultes Walter Jocher ein neues Schwanenpaar finanzieren, das auf der Enz eingesetzt werden sollte. Sogar die Inhaber der Langenbrander Firma Bauschlicher rührte der brutale Tod Fridolins so sehr, dass sie Geld für die Göttervögel locker machen wollten. Der Wildbader Polizeichef und Ratsherr Rolf Gernot Neher (CDU) hatte sogar schon Verbindungen mit Kurgeschäftsführer Frank Rieg, zuständig für den Wildbader Schwanensee im Kurpark, mit einer Pflegestation für Wildtiere in Südbaden sowie einem Tierarzt aufgenommen, um zu klären, welches Umfeld für die würdevollen Zweifüßler ideal ist.

Nicht nur viele Calmbacher fragen sich jetzt: Kommen sich Lisa und Fritz näher als man es von Mutter und Sohn eigentlich erwarten darf? Wenn Lisa im nächsten Frühjahr wieder brüten sollte, weiß man es genau.

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Pforzheimer Zeitung  21.04.2001                 Neues Angebot für Urlauber im Schwarzwald
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Wildbader Anzeigenblatt 18.04.2001  
Dreitägige Veranstaltung musste abgebrochen werden:
Osterhase im Bikepark Sommerberg: Handschuhe und Winterreifen waren gefragt
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Nicht nur "Eitel Freude" kommt da auf !
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LESERBRIEF und Schreiben an den Bürgermeister

Werter Herr Bürgermeister!
Die Mountain-Biker, die ja über Ostern ihr erstes grosses Rennen begehen wollten,
entwickeln sich immer mehr zum Ärgernis. Sowohl der Gäste als der Einheimischen.
Sie benützen z.B. den grossen Sommerberg-Parkplatz ohne behördliche Genehmigung
als Schlaf- und Rastplatz mit ihren Campingfahrzeugen und Zelten.  
Lassen die Lautsprecher ihrer Radios den ganzen Sommerberg bis mitten in die Nacht
beschallen. Manche machen Lagerfeuer auf dem Platz und stehlen dazu das Brennholz
von meinem Stapel am Haus. Nicht ein wenig, sondern über einen cbm . Danach lassen
sie alles kreuz und quer liegen und verschwinden.

Diese führungslose Diebesbande versteht die einfachsten Regeln des Umgangs nicht,
übergeht die seit vielen Jahren gewachsenen Strukturen und zerstört sie rücksichtslos.
Tut so als ob die darin lebenden Menschen für sie gar nicht da wären.  Übersehen, dass
gerade diese Menschen die Strukturen mit Einsatz und Fleiss für ihre Stadt aufgebaut
haben. Die Biker geben sich so, als hätten sie mit ihrem  sogenannten Sport alles zu
beanspruchen.  Rumpeln dann irgendwo zerstörerisch herunter, erschrecken alte und blinde
Fussgänger und machen aus der Bergbahn einen Schweinestall. Erlauben sich dabei noch
unverschämte Frechheiten, schlimmer als die letzten Zigeuner. Soll das die Zukunft unseres
Thermalbades Wildbad mit Höhenluft-Kur auf dem Sommerberg sein ?  An Ihrer Stelle würde
ich mich über soviel Konzeptionslosigkeit und Unvermögen schämen. Das hätte jeder noch
so dumme Sonderschüler oder Hilfsarbeiter besser organisieren können.
Weil ich im Gespräch mit einigen Wildbader Bürgern, die sich, wie ich schon lange und
intensiver vor Ihnen für das Wohl und Wehe unserer Heimatstadt eingesetzt haben und noch
einsetzen, meine Ansichten bestätigt weiss, bitte ich Sie dringend, endlich Ihren
selbstgefälligen Amtsleiter-Schlaf aufzugeben und sich zum Wohle der ganzen Stadt
einzusetzen und nicht nur für ein paar überspitzte Biker, die keine Fairness kennen und nur
nach ihrem Egoismus leben

Heinz Reichenbach, Sommerberg, Peter Liebig Weg 4

In der Hoffnung, dass der Verehrte Leser die herb- rustikale Ausdrucksweise eines wütenden "Eingeborenen"
toleriert.

Das Verhalten der "Biker" ist das Ergebnis einer schlechten oder gar keiner Organisation des Veranstalters oder Verantworlichen; für die Kälte und den Schnee aber, kann beiden keine Schuld zugeschrieben werden.

Pefri

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Pforzheimer Zeitung 17.04.2001
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Winterwetter schreckt Biker

BAD WILDBAD. Dem SOG-Geschäftsführer Jürgen Wazian stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: "Das Wetter hat uns einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht.

Aus Sicherheitsgründen haben wir daher alle weiteren Wettbewerbe abgesagt." Wochenlang hatten sich die Bikeparkbetreiber auf den Start der neuen Bikersaison mit mehreren sportlichen Wettbewerben und allerlei Rahmenangeboten vorbereitet, doch Petrus spielte nicht mit: Statt Sonnenschein und milden Temperaturen schickte er Regen, Schnee und Minusgrade.

Hatten Vertreter der Bikepark-Betreiber zusammen mit dem Bad Wildbader Bürgermeister Walter Jocher, Hauptamtsleiter Olaf Wilhelm und Stadtrat und Polizeivertreter Ralf Gernot Neher am Freitag noch die neu erstellte Downhill-Strecke voller Zuversicht auf ein sportlich interessantes Wochenende ihrer Bestimmung übergeben, herrschte nur zwei Tage später absolute Ruhe auf den Bikerstrecken des Sommerbergs. "Wegen des unerwarteten Wintereinbruchs mit Schneefall, starken Windböen und Glatteis haben wir alle Rennen am Sonntag und Montag gestrichen, da das Verletzungsrisiko für die Fahrer, Zuschauer und Rettungskräfte bei den bestehenden Verhältnissen zu groß gewesen wäre", erklärt Jürgen Wazian.

Teile der Strecken seien durch Dauerregen und Schnee so glitschig geworden, dass eine Nutzung nicht mehr zur Debatte stand. "Die Sicherheit steht bei all unseren Wettbewerben im Vordergrund", erklärte auch Fritz Feucht, Vorsitzender des BDR-Wettkampfausschusses. Der Bunde Deutscher Radfahrer (BDR) hatte zusammen mit der Stadt Bad Wildbad und der SOG die Wettbewerbe in den Downhill-, Biker-X- und Dual-Slalom-Wettbewerben organisiert. "Die Fahrer hatten für unsere Entscheidung großes Verständnis", so Wazian, der den Sportlern zusagte, die Wettbewerbe baldmöglichst nachzuholen. Wann wir dies aber tun können, steht momentan noch nicht fest.

Erste Etappe gewertet

Glücklich ist Wazian bei aller Missstimmung über den Wintereinbruch, dass zumindest am Samstag der Qualifikationslauf als 1. Etappe für die Downhill-Bundesliga gewertet werden konnte. Fast 500 Biker waren bei dem Wettbewerb am Samstag an den Start gegangen. und sausten mit ihren Drahteseln auf der keineswegs einfachen Strecke talwärts. "Der Zuspruch war sehr gut und wir hätten bei gutem Wetter sicher ein fantastisches Wochenende erlebt", ist Wazian überzeugt.

Dass die Biker mit großem Interesse auf die Eröffnung der zweiten Downhill-Strecke gewartet haben, wurde bei der Freigabe des neuen Rennkurses deutlich. Nachdem Markus Sitzler auf der durch Bürgermeister Walter Jocher freigegebenen Strecke zur Erstbefahrung gestartet war, nutzten zahlreiche Zweiradfreunde die Gelegenheit, die neue, knapp 2,3 Kilometer lange Strecke auszutesten. Bevor Sitzler allerdings in die Pedale trat, sprach er Stadt- und Forstverwaltung im Namen der SOG für die gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Strecke seinen Dank aus und spielte damit den Ball zurück, den Bürgermeister Jocher dem SOG-Vertreter zuvor zugespielt hatte.

Vor der Freigabe wertete Jocher die zweite Downhill-Strecke als einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft. "Dies ist eine wichtige Strecke um den Bikepark zu einem Erlebnispark zu machen."

Er wies auch darauf hin, dass es für die Stadt nicht immer einfach war, eine einvernehmliche Lösung bei der Umsetzung der Interessen von Bikern und Wanderern zu finden. Es ei daher wichtig gewesen beim Bau des neuen Parcours darauf zu achten, "dass beide Interessengruppen nicht durch die anderen gefährdet und gestört werden", was letztlich auch optimal gelungen sei.

Neben einer Steigerung der Attraktivität Bad Wildbads für junge Besucher hofft Jocher mit dem Start der neuen Bikersaison vor allem auf eine Belebung der Skilifte und der Sommerbergbahn. Schließlich soll die Bergbahn auch mit Hilfe des Bikeparks langfristig aus ihren tiefen roten Zahlen herausgeführt werden.

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Zwei ursprünglich nicht veröffentlichte Notizen vom     2001.04.06 Freitag
                                                                       und vom    2001.04.15 Ostersonntag
die Schreiben liegen unter diesem Datum in Internet

Pefri
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Notitz vom    2001.04.15    Ostersonntag
Ostern ist,   falls sich am Wetter nichts ändert geschäftlich gelaufen. 
Normale Ostergäste fast keine.     
Biker, einige Vorbestellte   und auf Grund der Kälte einige Weitere.

Wegen des Schneefalls und der damit verbundenen Annulierung der restlichen Veranstaltungen alle Gäste weg,  bis auf die Wenigen Ostergäste.

Klagen : 

Zwei geklaute Fahrräder aus dem Keller im Haus. Weitere geklaute Räder in der Stadt oder
aus Autos
in der Stadt.

Keine Toiletten, keine Duschen oder Waschräume
in den Bereichen wo Personen / Teilnehmer
von Veranstaltungen oder Rennen in ihren Autos oder Kleinbussen übernachten.

Kein Privatmann würde unter solchen Bedingungen eine Genehmigung bekommen !

Die Strasse zum Sommerberg gesperrt und damit kein Gästeaufkommen   für Mittagstisch
oder Cafe.  Erst am Abend einige Gäste, die meisten aber nur wegen der herrschenden Kälte.
(bis 16:00 ca. DM 250 Umsatz,  im letzten Jahr bei der Bikeparkeröffnung  auch mit gesperrter Strasse,  Umsatz DM 440 am ganzen Tag)

Ein Event oder eine Sonderveranstaltung auf einen Feiertag zu legen ist so schwachsinnig,
wie wenn ich im Hotel zum 1.Mai oder einem Feiertag zusätzlich eine Hochzeit annehmen würde.


Der Gipfel der Dummheit ist eine Veranstaltung für ausschliesslich junges Publikum auf einen
Tag zu verlegen, an dem Formel 1 Rennen statt finden; aber das habe ich schon in meiner Notitz am 6.04.2001 angeführt.

Seit Jahren haben Gastronomen des Sommerberg, die Kommune und das Landratsamt
wegen
der Zulassung von Omnibusverkehr zum Sommerberg bemüht und nur Ablehnungen
erfahren.
( Angeblich aus Sicherheitsgründen )

Die Beförderung von mehr als 8 Personen einem Kleinbus ohne Sitze, bedeutet doch auch, dass keine Personenbeförderungsgenehmigung vorliegen kann.

Ob wohl der entsprechende Fahrer die Genehmigung zum Befördern von Personen hat ?


Jeder nicht angeschnallte Fahrer oder Beifahrer in einem PKW hat mit einem Busgeld-
bescheid zu rechnen.


Pefri

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Notitz vom     2001.04.06 Freitag

Laut Insider-Mitteilungen ist die Kommune weiterhin nicht bereit, z.B. die Parkgebühren
auf dem Sommerberg zu senken, abzuschaffen oder wenigstens den derzeitige Tarif
in der Zukunft beizubehalten.

Die Verantwortlichen scheinen allesamt entweder dumm oder i
gnorant zu sein:
Eine dahinsiechendes und inzwischen gestorbenes, einst hochwertiges Gastronomie-
angebot  auf dem Sommerberg 
( Hotels, Restaurants, Cafes, Tanztee, Barbetrieb) 
wird ignoriert oder gar nicht wargenommen.

Dagegengesetzt wird Hüttenbetrieb und Vereinsgastronomie.

Dieses Angebot, kann nach Belieben und Geschäftserwartung, ohne jedes Vorhalterisiko
und ohne die Kosten eines regulären Gastronomiebetriebs gebracht werden.

Es kann natürlich auch sein, dass Einige von der bescheuerten Idee besessen sind:
da sowieso nur noch nicht Profitbringende Personen den Sommerberg besuchen
( Spaziergänger, Wanderer, Langläufer, Skiläufer, Biker  und Extrem-Sportler)   können

die ausschliesslich über Bergbahn und Parkplatz abgezockt werden.

Wie immer das auch sein mag, z.Zt. wird mal wieder geträumt vom grossen
" Bikeplatz Wildbad " von riesen Geschäften mit und durch diese Klientel.

Doch Vorsicht !
  Noch können wir kein Wetter bestimmen.
    Noch kommt Formel 1 vor BIKEN.
      Noch sind wir in Bad Wildbad nicht in der Lage, den Ansprüchen an ein grösseres
        Aufkommen von Besuchern bei Veranstaltungen JEDER ART  gerecht zu werden;
          das gilt auch für Fassdaubenrennen, seit 1923,    für Enzbeleuchtung, seit 1900,
            für`s  Rossini-Festival    und jetzt für die Bike-Events.

Organisieren und Planen
in Wildbad  =  Verbieten und Einschränken.
Veranstaltungen nach einer missglückten  Sache sind schnell mit allerlei Begründungen
abgesagt.

Pefri

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Wildbader Anzeigenblatt 14.04.2001.
Verkehrsbehinderungen im Bereich Sommerberg

Es wird darauf hingewiesen, dass es an Ostern im Bereich Sommerberg wegen der Saisoneröffnung des Bikeparks Bad Wildbad zu Verkehrsbehinderungen kommt. So ist die Zufahrt zum Sommerberg nicht erlaubt. Nur Bewohner und Hausgäste haben die Möglichkeit, mit dem Auto auf den Sommerberg zu gelangen.
Auch ist die Panoramastraße im Bereich zwischen dem Waschplatz beim Kriegsblindenheim und der Einmündung in den Blöcherweg gesperrt. Die Zufahrt zum Kriegsblindenheim selbst ist möglich. Die Anwohner der Panoramastraße können ebenfalls zufahren. Allerdings werden die Parkplätze in der Panoramastraße als Zielraum bei den Rennen und im Training benötigt und stehen deshalb nicht zur Verfügung.
Es wird gebeten, soweit als möglich die Bergbahn zu nutzen. Dies gilt insbesondere für die Zuschauer bei den Rennen. Je nach Zuschauerandrang kann es auch auf den Zufahrtswegen zu kurzfristigen Behinderungen kommen, wofür wir um Verständnis bitten.
Außerdem wird deutlich darauf hingewiesen, dass das widerrechtliche Abstellen von Fahrzeugen an den Einfahrten zu den Waldwegen und im gesamten Bereich des Sommerbergs nicht akzeptiert wird, weil sämtliche Waldwege als Rettungswege benötigt werden. Falsch abgestellte Fahrzeuge werden sofort abgeschleppt!
Bürgermeisteramt
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Pforzheimer Zeitung 10.04.2001
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Petition: Bürgerentscheid soll her

Stadtbahn: Gegner der Verlängerung rufen Landtagsausschuss an

BAD WILDBAD. Die Gegner der Stadtbahn-Verlängerung bis in den Wildbader Kurpark geben nicht auf.

Sie haben eine Petition beim Stuttgarter Landtag eingereicht, um das Projekt auf diesem Weg noch zu stoppen. Ihr Anliegen: Über die Stadtbahn-Trasse soll per Bürgerbefragung entschieden werden.

"Wir wollen, dass die Sache in demokratischer Weise geregelt wird", betont Annaluise Niemann, Mitinitiatorin der Petition. Die Gegner haben bereits versucht, einen Bürgerentscheid in Sachen Stadtbahn durchzusetzen und dafür 1200 Unterschriften gesammelt. Damals lehnte der Gemeinderat das Ansinnen jedoch ab. Begründung: Die Stadtbahn sei keine rein kommunale Angelegenheit, deshalb könne darüber nicht per Bürgerentscheid beschlossen werden. Jetzt soll der Petitionsausschuss sich des Themas annehmen.

Nach Ansicht von Annaluise Niemann sprechen zwei Argumente gegen die Verlängerung der Trasse. Zum einen sei die König-Karl-Straße viel zu eng für eine Stadtbahn. "Das bringt Unruhe und Gefährdung in die Stadt und vertreibt die Kurgäste", ist die 85-Jährige überzeugt. Zum anderen sei die Finanzlage der Stadt viel zu angespannt. "Wir können uns die Verlängerung gar nicht erlauben."

Sie hofft, dass der Petitionsausschuss für eine Bürgerbefragung entscheidet. Der Beschluss egal wie er ausfällt wird jedoch noch eine Weile auf sich warten lassen. Denn der neue Petitionsausschuss tritt frühestens im September oder Oktober zu seiner ersten Arbeitssitzung zusammen, wie Fritz Mümmler, Leiter des Petitionsbüros informiert.

Das schwebende Verfahren hat jedoch keine Auswirkung auf die Arbeiten an der Stadtbahn, die vor wenigen Wochen in Brötzingen begonnen haben. Ein Petitionsantrag hat generell keine aufschiebende Wirkung. Auch Entscheidungen, die in Wildbad jetzt noch in Bezug auf die Verlängerung gefällt werden müssen, werden nicht lahmgelegt. Die Gemeinde kann hier in eigener Verantwortung entscheiden.

Anders könnte es aussehen, würden im Petitionsausschuss die Weichen für einen Bürgerentscheid gestellt. Sollte die Verlängerung tatsächlich gekippt werden, stünde auch die Finanzierung auf wackligen Beinen. Denn jeder Förderbescheid für die Strecke wird unter dem Vorbehalt vergeben, dass das Ziel erreicht wird. Und das lautet: Die Kundenzahl soll erhöht werden. Eine Vorgabe, die laut Gutachten nur mit der Verlängerung erreicht werden kann.

Aber da sieht der Planer der Albtalverkehrsgesellschaft, Reinhard Bickelhaupt, keine Probleme. Der Ausbau der Strecke mache nur mit der Verlängerung Sinn das hätten auch die Bürger erkannt. "Bei Informationsveranstaltungen hatten wir einen positiven Eindruck."

Das bestätigt auch Bürgermeister Walter Jocher. Deshalb werde er ruhig abwarten, zu welchem Ergebnis der Petitionsausschuss komme. "Bisher liegen keine neuen Argumente vor." Er bedauere die Aktion, da alle Gründe für eine Verlängerung der Strecke sprechen. Die Planung der neuen Trasse ("es ist alles auf dem Weg") werde von der Petition nicht beeinflusst.

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Pforzheimer Zeitung 09.04.2001
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Wildbader Anzeigenblatt  vom 07.04.2001S

Lokale Nachrichtenc
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Aus der Sitzung des Gemeinderats der Stadt Bad Wildbadw
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Wildbader Anzeigenblatt  04.04.2001
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Dienstaufsichtsbeschwerde wurde abgewiesen

Nach der Pressemeldung einer regionalen Tageszeitung am gestrigen Dienstag wurde die von drei Fraktionen (SPD/Grüne, Freie Wähler/FDP und CDU) im Bad Wildbader Gemeinderat gegen Bürgermeister Dr. Walter Jocher eingereichte Dienstaufsichtsbeschwerde abgewiesen. Einer mündlichen Äußerung des Ersten Landesbeamten beim Landratsamt zufolge sei die Zustimmung des Gemeinderates für Zukäufe oder Veräußerungen der Reise- und Verkehrsbüro GmbH in Bad Wildbad nicht notwendig. Bürgermeister Dr. Jocher wird wohl in der Dienstagabend-Sitzung des Gemeinderates möglicherweise im Tagesordnungspunkt Bekanntgaben/Verschiedenes darüber berichten; eine schriftliche Stellungnahme des Landratsamtes wird allerdings erst für die nächsten Tage erwartet.
Erster Landesbeamter Roland Bernhard in der mündlichen Stellungnahme zum anhängigen „Verfahren“: Die Befugnis liegt im Aufsichtsrat. Dieses Gremium hat im Rahmen des geltenden Rechts gehandelt. Nach Bernhards weiteren Ausführungen wäre der Gemeinderat nur zuständig, wenn im Gesellschaftsvertrag entsprechende Vorbehalte festgelegt seien. Diese wären in diesem Fall nicht gegeben gewesen. Vor diesem Hintergrund habe Dr. Jocher seine Informationspflicht nicht verletzt.
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Pforzheimer Zeitung 2001.04.01
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Schwarzwald bald ungeteilt

BAIERSBRONN/PFORZHEIM. "Nach schwierigen 24 Monaten ist der Durchbruch gelungen und der Schwarzwald unter einem Dach".

Heinz Hornberger verkündete diesen Erfolg beim sechsten Tourismusforum. Im denkmalgeschützten, 232 Jahre alten, gastronomisch genutzten Waldknechtshof in Baiersbronn-Klosterreichenbach legte der Vorsitzende des Vereins Touristik Nördlicher Schwarzwald ein Bekenntnis zum Gesamt-Schwarzwald ab. Seine Organisation hatte zusammen mit der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald (IHK) das Forum unter dem Titel "Qualitäts-Offensive" inszeniert.

Vor rund 60 Teilnehmern meinte Hornberger zur Fusion der beiden Organisationen aus dem Norden und Süden des Schwarzwaldes: "Ich gehe davon aus, dass übernächste Woche der Gesellschafter-Vertrag unterzeichnet wird. Das ist ein historischer Schritt." In der anschließenden Pressekonferenz untermauerte er seine Prognose: "Am Jahresende wird, so Gott will, die Tourismus-GmbH für den ganzen Schwarzwald stehen." Seiner Meinung nach sind Freundlichkeit und Preisdisziplin die entscheidenden Faktoren. Die "versprühten Qualitätsviren" würden sich schon verbreiten.

IHK-Vizepräsident Kurt Klumpp aus Baiersbronn machte bei der Eröffnung der ganztägigen Veranstaltung deutlich: "Bei den zwölf IHK's in Baden-Württemberg sind derzeit über 8000 Ausbildungsverhältnisse in den Fachberufen der Touristik eingetragen. Was mich aber sehr nachdenklich stimmt, ist die hohe Zahl der Abbrecher."

Mit einem emotionalen und mitreißenden Plädoyer für ein besseres Miteinander wartete Axel Singer, Geschäftsführer der Baiersbronn Touristik, auf: "Lassen Sie uns künftig nicht mehr in zwei Lagern sprechen". Damit meinte er einerseits die Gastronomie und andererseits die Verantwortlichen in den Tourismus-Büros. Der ehemalige Kurgeschäftsführer Enzklösterles engagierte sich zudem für mehr Ehrlichkeit in der Werbung: "Sie können maximal einmal den Gast hinters Licht führen. Bei falscher Werbung kommt der nie wieder."

Baden-Württemberg avanciere zum Kurzreiseland mit weniger als drei Tagen Verweildauer und habe Marktanteile verloren. Der Schwarzwald hingegen schneide mit einer Zunahme um 7,6 Prozent mehr ausländischen Gästen positiver als die anderen Landesteile ab, wusste Gerhardt Hepp, Geschäftsführer einer Tourismus-Beratung aus Bad Herrenalb.

In der derzeitigen Krise um die Folgen von BSE und Maul- und Klauenseuche, sieht Hepp auch Chancen: "Wenn deutsche Gastronomen die BSE-MKS-Folgen nicht dazu nutzen, Ernähungsexperten zu werden, verlieren sie Kundschaft. Agrotourismus ist ein neues Geschäftsfeld. Gesunde Frischkost wird der Renner." Auch der Rad- sowie der Öko-Tourismus nehme an Bedeutung zu.

Wer die Zukunft meistern wolle, müsse auf ein systematisches Qualitätsmanagement (QM) setzen, befand Hotelier Peter von Agris, dessen Silence-Landhotel in Kalbach in der Eifel als angeblich erstes Haus in Deutschland ausschließlich für den Tagungsbereich zertifiziert wurde. Zusammen mit seinem QM-Berater Stefan Laskewitz machte er deutlich, dass mit dem QM grundlegende Dinge klar geregelt und neue Freiräume für Mitarbeiter geschaffen würden.

IHK-Hauptgeschäftsführer Achim Rummel aus Pforzheim stellte vor der abschließenden Führung durch den Waldknechtshof noch einmal den von seiner Organisation aufgelegten "Tagungsführer" vor (die PZ berichtete). Wie sehr sich diese Broschüre lohnen kann, erklärte er den interessierten Zuhörern damit: "Die Räumlichkeiten für die heutige Veranstaltung sind bereits aus dem Tagungsführer ausgewählt worden." Die Tourismus-Akademie Baden-Württemberg werde ebenfalls auf den Prospekt zurückgreifen.

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Wildbader Anzeigenblatt 31.03.2001
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Bad Wildbad bilanziert erfreuliche Zuwächse in der Frequentierung

Gutes Tourismusjahr 2000 in der Bäderstadt

Enorme Zuwächse bei Übernachtungen und Gästen kann Bad Wildbad verzeichnen.
So wurden im Bereich der Hotels und Gasthöfe 29% mehr Gäste beherbergt, bei
11% mehr Übernachtungen.
Im Bereich der Hotel Garni und größeren Frühstückspensionen sowie den Gästehäusern wurde die magische Zahl von 42% mehr Ankünften und 28% mehr Übernachtungen registriert.

Wie die Bäder-und Kurbetriebsgesellschaft mitteilt, gibt es wohl kaum einen Ort im Schwarzwald, der in diesen Übernachtungskategorien so hohe Zuwächse erreicht hat.

Neben technischen Ursachen wie der Änderung der Kurtaxpflicht ab dem ersten Tag des Aufenthaltes, führt Geschäftsführer Frank M. Rieg diese guten Zahlen auf die erhöhten Werbemaßnahmen in den Jahren 1999 und 2000 und eine flexible Preis-und Angebotsgestaltung der Hotellerie zurück. Insofern bedauert er die vor kurzem getroffene Entscheidung des Wildbader Gemeinderates, die Sonderwerbemittel aus den vorangegangenen zwei Jahren nicht wieder zum Einsatz zu bringen. „Werbemaßnahmen müssen kontiniuierlich erfolgen und nicht bei Erfolg wieder eingestellt werden“, so Rieg.

Ein Wermutstropfen bleibt: Im Bereich der Privatvermieter, Ferienwohnungen und Kurkliniken sind die Übernachtungszahlen zurückgegangen,
die Kliniken mussten einen Rückgang von 4,5% hinnehmen.

Da im Privatvermietungsbereich zunehmend weniger Betten angeboten werden und auch die Nachfrage landesweit stark zurückgeht, ist diese Beherbergungsart mit 35% weniger Übernachtungen regelrecht eingebrochen.

Dies führt dazu, dass insgesamt mit 333.300 Übernachtungen, 3% weniger registriert wurden als im Jahr 1999.
Die Gästeankünfte konnten jedoch mit 31 100 deutlich um 11% gesteigert werden und belegen damit die Attraktivität Bad Wildbads nicht nur als Kurort, sondern zunehmend als Zweit- oder Dritturlaubsziel. Insbesondere der derzeit bundesweit boomende Wellness-Markt führt zu einer hohen Nachfrage in diesem Segment, allerdings mit kurzen Aufenthaltszeiten.

Ein Beleg dafür sind auch die höheren Besucherzahlen im Wellness-Tempel Palais Thermal,
die um 11% gesteigert werden konnten. Und selbst im Thermalbad, das in der ersten Hälfte des Jahres 2000 mit Umbaumaßnahmen zu kämpfen hatte, gingen trotz dieser Beeinträchtigungen die Besucherzahlen nicht zurück. Sollte der Trend nach Gesundheitsangeboten weiter so anhalten, geht die Bäder-und Kurbetriebsgesellschaft von einem guten Jahr 2001 aus.
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Will, oder muss sich da irgend wer eine "Goldene Nase verdienen" ?
Selbst bei allem Wohlwollen kann ich diese Zahlen nicht nachvollziehen.
Da jetzt auch Einzelübernachtungen Kurtaxpflichtig sind, dürften sich die 11 % Zuwachs aus den
nun gemeldeten Einzelübernachtungen ergeben. ( 1.490  Ankünfte mehr bei 160 Betten weniger )
= Unten, die Zahlen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg vom  31.03.2001
Pefri
http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/
 

Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Struktur- und Regionaldatenbank

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Datenbank Bedienungsanleitung Ihre Meinung

Bad Wildbad im Schwarzwald (Landkreis Calw)
                          Beherbergung im Reiseverkehr                          
                              seit 1996 (jährlich)  

Jahr

Betriebe Betten Ankünfte Übernachtungen Aufenthaltsdauer  Bettenauslastung
insgesamt insgesamt Ausländer insgesamt Ausländer Tage in %
1996 75 2.368 31.090 1.706 301.660 19.399 9,7 36,6
1997 72 2.233 29.234 1.795 238.533 20.127 8,2 30,6
1998 67 2.023 30.116 1.744 253.598 18.908 8,4 35,1
1999 64 2.083 30.394 1.828 226.740 20.905 7,5 33,3
2000 61 1.921 31.885 1.559 226.802 12.408 7,1 34,0
2001
2002

   

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