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22.07.2009

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17.07.2009

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10.07.2009

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14.03.2009
Sommerberghotel in
Wildbad öffnet wieder
BAD WILDBAD. Die Gaststätte im Sommerberghotel in Bad Wildbad darf heute wieder
aufmachen: Gestern haben Lastwagen zwei der Verkaufsstände vom Hof entfernt. Das machte
das Verwaltungsgericht Karlsruhe zur Bedingung für die Wiedereröffnung. Diesen
vorläufigen Vergleich hat Inhaber Heinrich Blezinger im Eilverfahren erwirkt.
Drei Monate war das Aussichtsrestaurant zu. Das Baurechtsamt hatte Blezinger in einem
Schreiben vom 10. Dezember 2008 den weiteren Betrieb verboten. Grund: Durch
Verkaufststände für Keramik im Hof stünde die Zone, welche die Feuerwehr zur
Brandbekämpfung benötige, teilweise nicht zur Verfügung. Daraufhin hat Blezinger
Widerspruch eingelegt.
In einem zweiten Verfahren klagt der Hoteleigentümer gegen die Stadt, die Lage falsch
beurteilt zu haben. Mir wurde erklärt, dass die Buden eine Gefahr für Leib und
Leben seien. Dabei haben sie nur vier von 300 Quadratmetern der Feuerwehrzone
eingenommen, sagt Blezinger. Bekommt er Recht, kann der Hotelinhaber von der Stadt
Schadensersatz für den Verdienstausfall fordern. lin
14.03.2009
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18.02.2009

18.02.2009 |
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31.01.2009


31.01.2009 |
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29.01.2009

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19.12.2008

19.12.2006
Warum eigentlich ist im
Baurechtsamt niemand auf die Idee gekommen,
dem neuen Besitzer der Immobilie "Sommerberghotel" von Anfang an die
Nutzungsänderung mit den Verkaufsständen zu untersagen?
Wessen "schützende Hand" lag bisher auf dieser Unternehmung ?
Dass der Wunsch, des Besitzers, einen Teil der Zimmer zu verkaufbaren
Ferienwohnungen umzubauen, auch einer Nutzungsänderung bzw.
baurechtlichen Genehmigung bedarf dürfte jedermann klar sein.
Warum aber, soll der Besitzer
der Immobilie, die er als "Hotel" gekauft hat,
die er aber aus diversen Gründen nicht als Hotel betreiben kann, weil im
bestehenden Zustand einfach nicht als Hotel nutzbar, seine Hotelzimmer
nicht herrichten können ?
Gerne würde ich die Rechnung sehen, in der vor Gericht der Beweis
erbracht werden soll, dass über die Weihnachtstage und Sylvester ein
entgangener Umsatz von 30 000 Euro entstehen soll oder entstanden ist.
bad-wildbad.info/priv/casablanca/7-presse.htm
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16-08-2008

04.02.2006
Was ist
der Hintergrund für diesen Bericht?
Das Sommerberghotel wird schon seit 1998 nicht mehr voll
genutzt.
Die Räume im Wohntrakt des Hauses, rechts des
Terrassenstegs sind seit einer
kurzfristigen Nutzung durch Laabs / Badhotel im Jahr 2000
nicht mehr bewohnt.
Die Heizung und Warmwasserversorgung ist nicht mehr
gegeben.
Wie kommt man als Unternehmer dazu dieses Haus noch HOTEL
zu nennen ?
Seit 2003 ist das Haus nun unter der heutigen Leitung,
ohne dass sich an der
Situation, weder wirtschaftlich, noch dem Aussehen nach
etwas verbessert hätte.
Das gesamte Areal Sommerberghotel /
Jägerhaus / Halter-Institut ist inzwischen
in einem so desolaten Zustand, dass sich mit Sicherheit
keine Interessenten für
Wohnungseigentum oder gar Geldgeber finden lassen.
Visionen zu haben und zu Träumen ist ja in Ordnung, ohne
Visionäre wären keine
grossen Dinge gestartet worden, doch die
"Bodenhaftung" sollte erhalten bleiben,
sonst werden aus Träumen weder Pläne noch Realität.
Mit 12000 Euro ist kein Hotelzimmer herzustellen, zudem in
dieser Summe dann
auch noch Heizung und Warmwasserversorgung enthalten sein
müssten.
Der Eigner träumt aber auch noch von
"Erlebniseinkauf, Gastronomie und kulturellem
Ambiente" was mit dieser Summe bezahlt werden soll.
Von allen sonstigen Träumen einmal abgesehen, täte der
heutige Besitzer gut daran,
wenigstens den Anschein von Pflege des Areals zu
verwirklichen, auch eine solide
Bewirtschaftung des Restaurant- oder des Cafe-Betriebs,
ohne Wald- und Wiesen-
Ambiente stünde dem finden von "Geldgebern"
nicht im Wege.
Mit einem Jubiläum 100 Jahre Sommerberghotel
ist nicht zu rechnen, da das
Sommerberghotel am 25. Mai 1998 seine Pforten geschlossen hat und seitdem nicht
mehr als Hotel betrieben wird.
Mit einer
Wieder-Herstellung zum Hotel bis Juli 2009
Ist auch nicht zu rechnen.
Eine Verbindung vom Erbauer des Hotels zum heutigen Besitzer konstruieren zu
wollen wäre infam.

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04-02-2006
Die Polizei berichtet
Erst Wasserrohr kaputt, dann Feuer ausgebrochen
Glimpflich endete ein Brand im Sommerberghotel am vergangenen Mittwoch. 01.02.2006
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Wildbad musste gegen 21.30 Uhr zu einem gemeldeten
Feuer im Sommerberghotel ausrücken. Durch das erste Löschfahrzeug, das am Brandort
eintraf, konnte der beginnende Brand gelöscht werden, so dass die restlichen Fahrzeuge
nicht mehr benötigt wurden.
Was war geschehen? Im unbewohnten Bereich des Hotels gab es einen Wasserrohrbruch.
Zur Abtrocknung wurde eine Heizlampe aufgestellt. Diese brachte das Polster einer daneben
stehenden Sitzbank zum kokeln. Die Höhe des entstandenen Schadens ist nicht
bekannt.
04.02.2006
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05-01-2006
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06.11.2005
Bad Wildbad, Sommerberghotel
Donnerstag, Teil 1:
Freier Tag.
Whats so bad about bad wildbad?
Me dont know nothing, me dont know nothing at all.
Wo anfangen und wo aufhören?
Wie die Eindrücke und Erlebnisse dieser zwei Tage in Bad Wildbad wiedergeben?
Schwierig. Eigentlich hatten wir unseren freien Tag für Frankfurt geplant.
Wir waren schon verabredet im Stalburgtheater. Kultur: ein Stück von Edgar Wallace und
danach bämpler Äppler. Aber es wird nichts draus. Frankfurt, die Stadt der Drogen und
des Geldes ist für unsere kleine unabhängige Konzertreise zu teuer. Also beschliessen
wir, nach Bad Wildbad zu fahren. Der Veranstalter im Hotel Sommerberg nimmt uns
freundlichst in seinem Hotel auf.
Das Hotel, man ist fast versucht, zu sagen, schwebt über dem in Nord-Südrichtung
idyllisch daliegenden Enztal, in dem sich auch Bad Wildbad city befindet.
Das Hotel steht seit sechs Jahren leer, besticht aber durch eine ausgefallene Architektur,
für die ein Gropius Schüler verantwortlich zeichnet. Nichts lässt vermuten, dass uns
jetzt hier die bisherige Krönung von und ewig grüsst das Ordnungsamt"
erwartet.
Heinrich, so heißt der Veranstalter und Besitzer des gigantischen Komplexes, erwarb
dieses Gebäude und versucht seitdem, seinen Traum von einem Platz der Begegnung von reich
und arm, Juden Christen Moslems zu verwirklichen. Aber nix da. Die Lokaladligen und
Mächtigen haben da etwas gegen. Ich nehme mal an, weil Heinrich nicht der Schwiegersohn
vom Ortsbürgermeister ist oder so. Dieses Land steht in den Korruptionsstatistiken nicht
umsonst ganz weit oben oder unten, wie mans halt sieht.
Und diese ganzen selbstherrlichen, korrupten Provinzfürsten müssen endlich weg vom
Fenster.
Wir gründen eine terroristische Befreiungsfront, wir werden dieses Land von der Pestilenz
des deutschen Verwaltungsbeamten befreien. Sie wohnen in den Speckgürteln unserer Städte
und es reicht ihnen nicht, Frau und Kinder zu verprügeln, nein, sie wollen mit ihrer
armseligen Existenz auch noch möglichst viele andere Existenzen vernichten. Sie
verbreiten einen empörenden Geruch und ersticken dieses Land in ihren Ausdünstungen.
Das darf nicht sein, dass können wir nicht zulassen.
Ordnungsruf:
Cpunkt, reiss dich am Riemen. Die Welt wird nicht besser, wenn du die Verbrecher
mit Verbrechen bekämpfst, also trink jetzt noch eins dieser lecker Rotkäppchenpils,
schau ins Feuer des Ofens, der behagliche Wärme verbreitet in dieser kalten Zeit und freu
dich auf dein Bett und das Konzert morgen an diesem magischen Platz.
Küsse, Cpunkt.
Nachtrag:
Wer auch so positive Erfahrungen mit Ämtern und Behörden hat, schicke mir doch bitte
seine Erfahrungsberichte, vielleicht kann man ja mal hier, im modernen
Kommunikationszentrum dieser Welt etwas Druck auf diese Herrschaften ausüben.
Ich werde versuchen, ab jetzt in diesem Konzertreise-Nachtbuch nichts mehr über dieses
Pack zu schreiben, sonst heisst es noch, die Konzertreise wäre nicht schön oder die
Göttin hätte uns verlassen und das ist ganz sicher nicht so.
Freitag, Teil 2: Der Tag danach
Eigentlich sind freie Tage auf Konzertreisen dafür da, sich zu erholen und viel zu
schlafen.
Nicht so bei Porno-Fred und den heldenhaften
Wohnraumponys.
Wir betätigen uns noch in Spontanliedermaching.
Janneke muss über den Palästinakonflikt, B-man über die
Biersteuer in Afghanistan und Cpunkt über Quantenphysik singen. Das zieht sich, man
schläft ein, wo man grad ist.
Glücklicherweise ist das Frühstück am nächsten Tag, welches uns von Heinrich kredenzt
wird, auch spät noch vorhanden. Der Mann weiss, was Musiker brauchen.
Draussen schneit es idyllisch und bedenklich viel. Wir sind uns nicht so sicher, ob wir
überhaupt aufbauen sollen, weil Werbung gab´s keine wegen und ewig
grüsst
Die Geburtstagsparty von Schwester Larissa, der wir unser hiersein verdanken, ist
gefährdet, weil fahren wird schwierig. Wir wollen nachmittags Krösus aus dem Tal vom
Bahnhof abholen, aber unser feuerrotes Spielmobil weigert sich, den Berg wieder
hochzufahren und wir müssen trampen.
Aufgebaut wird dann aber doch und es entwickelt sich einer der eindrucksvollsten Abende
unserer gar nicht so erfolgreichen Karriere. Karaoke mit Zuschauern, wildeste
Band-Durchmischung, ne Nachwuchsband am Ende (tschuldigung, habe euren Namen vergessen)
und dann jetzt straf ich mich selber lügen: ewig grüsst
.
Heinrich hat den Stempel, der ihn berechtigt, heute aufzumachen, nur wegen des Einbaus
einer Brandmeldeanlage für 40000 Euronen erhalten, und die löst wegen Rauchens im Flur
Alarm aus und schon tatütata-- steht die Feuerwehr vor der Tür.
Nochmal 800 Euro für nichts und wieder nichts.
Was wir davon halten, steht gestern.
Trotzdem ist es ein unglaubliches Fest. Menschen zwischen 15 und 66 feiern, als wenn es
kein Morgen mehr gäbe und das in einem Porzellanladen, denn Heinrich kommt eigentlich aus
dem Töpfergewerbe. Keinen hält es auf den Sitzen und es geht nichts kaputt.
Dies ist wirklich ein magischer Platz und ich hoffe, die Göttin steht Heinrich bei, bei
der Verwirklichung seines Traumes. Unsere Welt braucht Träumer und Spinner wie ihn und
uns und euch. Auch wenn auf diese Weise nicht ein Cent zu verdienen ist, scheiss drauf,
danke für diesen
Abend, wir kommen wieder, die Göttin ist mit uns.
Erstellt am: 06.07.2005
P.S. im Original http://fredtimm.com/novembertour2005.htm
http://fredtimm.com
Neue Klientel im ehemaligen Top-Hotel 
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06.07.2005
Von Hotelkulisse für Film inspiriert
Sommerberghotel in Bad Wildbad wurde zum Zentrum des Films Black Forest
BAD WILDBAD. Einen Abend der ungewöhnlichen Art erwartete die Besucher des
Sommerberghotels in Bad Wildbad am Samstag. Es fand die Filmpremiere des Kurzfilmes
Black Forest statt. Wie die gekommenen Wildbader, Kurgäste und Camper schnell
feststellten war es kein Werbefilm für das Sommerberghotel.
Es handelte sich um einen Psychothriller, welcher am Hohlohturm und im Sommerberghotel im
Mai 2004 aufgenommen wurde.
Die Kooperation der beiden Filmregisseure Rudolph Straub von der Celest Produktion Zug in
der Schweiz und Mark Blezinger von der Béla Companie aus Paris wurde
uraufgeführt. Außer dem Holzfäller Martin Huber reisten neben den beiden Regisseuren
aus der Schweiz und Frankreich unter anderem die Hauptdarstellerin Alexandra Prusaund der
jugendliche Portier Béla Blezinger an. Inspiriert wurden Straub und Blezinger
durch das im April 2003 von Mark Blezingers Familie gekaufte Sommerberghotel.
Da bis heute wegen baurechtlichen Schwierigkeiten nur die Gastronomie, aber nicht das
Hotel betrieben werden kann, nutze das Filmteam die leer stehenden Räume. Straub verband
mit dem Schwarzwald Mythen und Märchen und so entstand in seinem Drehbuch eine Art
Rotkäppchen. Eine Französin flieht im kleinen roten Auto vor der Trennung
ihres Mannes.
Im Sommerberghotel ist sie der einzige Gast und es geschehen seltsame Dinge.
Es folgten noch andere Kurzfilme der Anwesenden und die Filmnacht endete erst in den
Morgenstunden.
Der Film wird als Vorfilm auf dem Open-Air-Kino am See in Zürch gezeigt. Weiter soll er
ins Kino als Vorfilm, sowie auf Filmfestivals kommen.
Vorführungen von außergewöhnlichen Filmen sollen auch in Zukunft auf dem Sommerberg
möglich sein.
Erstellt am: 06.07.2005
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06.11.2004
Vollbetrieb bleibt Zukunftsmusik
Enztal-Panorama-Restaurant wieder geöffnet - Sommerberghotel-Chef: Klage gegen Wildbad
bringt nichts
BAD WILDBAD. Die Familie Blezinger, ihres Zeichens die Besitzer des Sommerberghotels, hat
das Aussichtsrestaurant des Komplexes wieder eröffnet. Seit dem 22. Oktober sitzen Gäste
im blau-goldenen Ambiente und blicken über das rund 230 Meter tiefer gelegene Bad
Wildbad. "Das Restaurant läuft auf kleiner Flamme", sagt Heinrich Blezinger.
Kleines Speiseangebot und der Nachmittags-Kaffee.
Seit Anfang des Jahres, damals wurde das Hotel wegen mangelhaftem Brandschutz von der
Stadt geschlossen, war im Sommerberghotel kein Betrieb mehr. Nachdem dem Brandschutz
Genüge getan war, hatte das Wildbader Baurechtsamt in den vergangenen Wochen mangelnde
Sauberkeit und zu wenig Parkmöglichkeiten bemängelt (die PZ berichtete). Jetzt sei im
geöffneten Teil alles in Ordnung, sagt Blezinger.
Baugenehmigung erteilt
Bis März kommenden Jahres sollen eine weitere Restaurantebene - in der ehemaligen
Jägerstube wird von kommender Woche an umgebaut - und bis Ende Juni der gesamte,
dreigeschossige Restaurantbereich sowie 25 Hotelzimmer fertig werden. "Die
Baugenehmigung dafür haben wir", sagt Blezinger. Der Diplom-Soziologe und
Töpfermeister will nicht gegen die Stadt klagen, wie sein Sohn, der Geschäftsführer des
Komplexes angekündigt hatte. "Das bringt nichts, und schwierig ist es nicht nur
hier", sagt Blezinger. Das allgemeine "Flügel-hängen-lassen" dürfe nicht
um sich greifen, so die Devise des Unternehmers, der auch in den neuen Bundesländern eine
Töpfer-Manufaktur betreibt.
Sein Konzept, Hotel und Restaurant tagsüber zu moderaten Preisen und abends und bei
Festlichkeiten in gehobener Klasse zu positionieren, will Blezinger um einen
Wellness-Bereich erweitern. Das ist nichts Neues: Schwimmbad, Dampfbad und Sauna gehören
zum ehemaligen Nobel-Hotel. Blezinger steht aber auch mit einem Friseur, einem
Kosmetik-Anbieter und einem Pysiotherapeuten in Kontakt. Das Wellness-Konzept bejaht
Blezinger. Allerdings mit Partnern aus dem gesamten europäischen Raum, um das bisherige
Preisniveau deutlich zu senken. "Wir müssen realistisch sein. Warum sollten die
Gäste zu uns kommen, wenn sie ihren Wellness-Urlaub in Ungarn oder Polen 40 bis 50
Prozent günstiger bekommen?"
Wenn im nächsten Sommer die angepeilten 200 Busladungen voller Touristen sein Hotel
bevölkern, ist das Haus noch lange nicht ausgelastet. Die restlichen 75 Zimmer wollen
Blezingers während des laufenden Betriebs mit Heizung und Brandschutz aufrüsten.
Erstellt am: 06.11.2004
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11.09.2004
Hotel-Chef empört über Stadt
Wildbader Sommerberghotel: Neue
Auflagen verzögern die geplante Restaurant-Eröffnung - "Ich habe keine Lust, den
Hampelmann zu spielen"
BAD WILDBAD. Dem Geschäftsführer des Wildbader Sommerberghotels platzt der Kragen.
"Hier werden die Geschäftsleute doch nur drangsaliert", wirft Tilman Blezinger
der Stadtverwaltung vor.
Es geht um die Wiedereröffnung des Sommerberghotels, genauer gesagt um das Restaurant
"Enztal-Panorama". Der neue Inhaber des früheren
Vier-Sterne-Hauses möchte im Lokal so schnell wie möglich wieder Gäste bewirten. Von
der Verwaltung würden ihm jedoch nur Knüppel zwischen die Beine geworfen, beschwert er
sich.
Zum Hintergrund: Das Restaurant wurde bereits Anfang des Jahres geschlossen, da der
Brandschutz zu wünschen übrig ließ. Die Familie Blezinger, die Töpferei-Manufakturen
in Weinsberg betreibt, hatte den Gebäudekomplex ein Jahr zuvor gekauft - betrieben wurde
jedoch nur das Lokal. Seit Februar ist der Betrieb nun komplett eingestellt. Mittlerweile
hat Tilman Blezinger einen Bauantrag eingereicht, da er die Gastronomie und Teile des
Hotels (30 Zimmer) umbauen möchte. Dieser Antrag wird voraussichtlich nächste Woche
genehmigt. Außerdem läuft ein Antrag für eine Teilnutzung: Das Lokal "Enztal-Panorama"
mit seinen 200 Plätzen soll möglichst schnell seine Pforten öffnen, nachdem die
Brandschutz-Auflagen inzwischen erfüllt worden sind.
Reinigung gefordert
Allerdings: Jetzt kam ein mehrseitiges Schreiben der Stadt, das Blezinger in Rage
versetzt. Darin heißt es, dass vom aktuellen Gebäudezustand eine "unmittelbar
drohende Gefahr" für die Gesundheit der Benutzer des Gebäudes ausgeht. Es wird
"dringend empfohlen" einen Schädlingsbekämpfer hinzuzuziehen. "Zumindest
eine grundlegende Gebäudereinigung ist deshalb vor der Inbetriebnahme des Restaurants
unbedingt erforderlich", heißt es weiter. Außerdem seien nicht die nötigen
Stellplätze - 20 für Autos und zwei für Busse - vorhanden. Abschließend müsse ein
Bauleiter der Stadt bescheinigen, dass alle Bestimmungen erfüllt worden seien.
Den Sinn dieser neuen Forderungen kann Tilmann Blezinger nicht verstehen. Erst gestern
habe ein Mitarbeiter des Calwer Wirtschaftskontrolldienstes bestätigt, dass im Restaurant
nichts zu beanstanden sei. Er weist darauf hin, dass die Küche erst zehn Jahre alt sei
und damit eine der modernsten in der Wildbader Gastronomie. "Hier ist alles pico
bello, wir haben sogar schon die Kerzen auf dem Tisch stehen", so der
Geschäftsführer. Nur der untere Bereich des Hauses, der mit dem Lokal nichts zu tun
habe, sei noch nicht gereinigt worden - aber das habe einen Grund: Dort seien große
Umbaumaßnahmen geplant. "Warum sollte ich das reinigen, kurz bevor hier die
Bauarbeiten losgehen?"
Stadt beharrt auf Forderung
Blezinger betont, dass die geforderten Stellplätze vorhanden seien. Und es ist ihm ein
Rätsel, wie er die Bescheinigung eines Bauleiters bekommen soll. Für die Maßnahmen im
Lokal sei überhaupt kein Bauleiter nötig gewesen, den brauche er erst für den Umbau.
Sein verärgertes Fazit: "Ich habe keine Lust, den Hampelmann zu spielen." Er
überlege sich, Regressforderungen geltend zu machen. "Schließlich musste ich diesen
Sommer 60 Busgruppen absagen. Da ist viel Geld verloren gegangen."
Josef Sester vom Bad Wildbader Baurechtsamt ist verwundert über die heftige Reaktion. Die
Missstände ließen sich eigentlich schnell beseitigen, meint er. "Das geht in 14
Tagen, wenn der gute Wille da ist." Auf dem Parkplatz sei ein Holzlager
untergebracht, außerdem stünde Gerümpel herum. "Der Platz muss geräumt werden,
damit die Stellflächen frei sind." Auch im Haus seien "gewisse
Reinigungsmaßnahmen notwendig", so Sester. Er meint klipp und klar: "Die
Anordnungen müssen umgesetzt werden." Ansonsten müsse der Hotel-Chef klagen - und
dann könnte die Eröffnung des Restaurants noch eine Weile dauern.
Erstellt am: 11.09.2004
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28.008.2004
Bauausschuss des Bad Wildbader Gemeinderats
vom 24. August 2004
Der Bau- und Umweltausschuss des Bad Wildbader Gemeinderats beschäftigte sich mit der
bevorstehenden Wiedereröffnung des Sommerberghotels. Der Eigentümer plant eine teilweise
Aktivierung mit Gastronomiebetrieb und knapp 1.000 Plätzen sowie
Gästeappartments mit rund 40 Betten. Desweiteren soll eine Ausstellungs- und
Verkaufsfläche für Keramikprodukte entstehen. Hierfür wären 121 Kfz-Stellplätze
erforderlich. Wegen der Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr durch die
Bergbahn, reduziert sich die vorgeschriebene Anzahl der Stellplätze auf 97. Der
Eigentümer hat beantragt, die Stellplatzpflicht auf 36 Stellplätze zu reduzieren, weil
rund 80 Prozent der Gäste mit der Bergbahn anreisen würden und das restliche
Besucherpotenzial aus organisierten Busreisen kommen soll. Darüber hinaus seien in
unmittelbarer Nähe des Hotels öffentliche Parkplätze vorhanden. Gemäß dem Vorschlag
der Bauverwaltung beschloss der Ausschuss einstimmig, die Reduzierung auf nur 36
Stellplätze und zwei Busparkplätze nur unter Auflagenvorbehalt zuzulassen, sodass
nachträglich weitere Stellplätze gefordert werden können, sofern es die Situation
erfordert.
28.August 2004
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06.08.2004
"Das Tüpfelchen auf dem i"
Sommerberghotel steht vor der Wiedereröffnung
- Zuerst das Restaurant beleben - Töpfermarkt Ende August geplant
BAD WILDBAD. Gestern hat einer der Besitzer des Sommerberghotels den Bauantrag
für eine Teilnutzung der Gastronomie beim Bauamt eingereicht. Die Stadt Wildbad will
den Antrag so schnell wie möglich bearbeiten.
Tilman Blezinger, einer der vier Eigentümer des Sommerberghotels, gab gestern fünf
Ordner gefüllt mit dem Bauantrag zur Nutzung des gastronomischen Teils des
traditionsreichen Gebäudes bei der Stadt ab.
Schnell prüfen
Heißersehnt wurde der Antrag von Wolfgang Kern vom Stadtbauamt. "Wir werden ihn
so schnell wie möglich prüfen", sagte Kern. Wenn nach der Prüfung durch das Bauamt
alles in Ordnung ist, "steht der Öffnung nichts mehr im Wege", so Kern. Eine
baurechtliche
Prüfung sei nötig, weil das Bauwerk jahrelang stillgelegt war.
Es fehlt noch ein Brandschutzgutachten. Das will Blezinger kommende Woche nachreichen.
Zuerst soll das Restaurant des Sommerberghotels wiederbelebt werden. "Im Bereich der
Gastronomie wurden einige Fluchtwege nachgerüstet", sagte Blezinger. Er hofft auf
eine
Wiedereröffnung Anfang September. Das Sommerberghotel, dass nach blühenden Jahren
als Prominentenherberge (siehe Kasten) und gescheiterten Zwangsversteigerungen im
vergangenen Jahr an die Besitzergemeinschaft Blezinger verkauft worden war, war seit
Februar geschlossen. Die Stadt bemängelte nicht eingehaltene Brandschutz-Auflagen.
Auf der Internetseite des Hotels steht, dass das Restaurant schon im Juni wieder geöffnet
haben soll.
Hotelbetrieb erst 2006
Das wurde nicht umgesetzt, so Blezinger, weil sich Diskussionen um den Bauantrag mit
den Architekten längere Zeit hinzogen. Den Hotelbereich will die Familie "vielleicht
erst
im nächsten Jahr" eröffnen. Je nachdem, in welchem Umfang Baumaßnahmen anfallen.
Das ehemals 120-Betten-Haus wollen die Besitzer auf 30 Betten zurückfahren, "weil es
nichts bringt zu viel auf einen gesättigten Markt zu werfen". Einen Verkaufsraum mit
Schautöpferei für Keramikgut, das Hauptgeschäft der Blezingers, soll es im Hoteltrakt
auch geben.
Für Ende August oder Anfang September plant Blezinger einen Töpfermarkt auf dem
Vorplatz des Hotels. "Das Hotel auf dem Berg über Bad Wildbad soll das Tüpfelchen
auf dem i werden", sagte Blezinger.
Erstellt am: 06.08.2004
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30.04.2003
Neues vom Sommerberg-Hotel
Das Bad Wildbader Sommerberg-Hotel hat einen neuen
Eigentümer. Welche Vorstellungen
hat die Besitzerfamilie Blezinger für die Zukunft dieses Objekts? Wird es wieder ein
Viersterne-Hotel sein, das vor allem für zahlungskräftige Gäste gedacht ist?
Dies wird von den neuen Besitzern verneint, denn ihre Überlegungen gehen mehr in die
Richtung Familienhotel. Schließlich ist der Aufbau eines Luxushotels eine Arbeit, die
viele Jahre dauern
würde und die Gäste, die früher ins Sommerberg-Hotel kamen, sind inzwischen auf
andere Hotels umgestiegen, oder sind insgesamt zu alt, um überhaupt noch
Urlaub zu machen. Drei Jahre, so
schätzt man, wird es dauern bis das Hotel einen entsprechenden Standard in verschiedenen
Preiskategorien aufweist.
Die Blezingers sehen ihre Arbeit im Sommerberg-Hotel realistisch: die Dinge, die vorhanden
sind, müssen zuerst einmal genutzt werden. So befindet sich die Empfangsstation für den
Sommerberg-Bikepark in den Garagen des Sommerberg-Hotels. Entsprechend den Aussagen des
Betreibers der Rad-Akademie werden von den Bikern immer wieder nahe Unterkünfte
benötigt, was liegt also näher als das Sommerberg-Hotel? Weiter wird man versuchen mit
den Stadtbahnbetreibern (AVG/KVV) eine Kooperation zu erreichen, die vor allem nach Bad
Wildbad und auf den Sommerberg reisenden Familien zugute kommt. Auch mit den Stadtwerken
Wildbad als Betreibern der Bergbahn sollen Gespräche geführt werden.
Eine weitere Überlegung ist die Wiederherstellung des unterhalb des Hotels liegenden
Hirschparks. Außerdem ist ein Kinder-Erlebnispark angedacht, der zwischen Sommerberghotel
und Bergbahnstation Panoramaweg, die Neigung des Geländes ausnutzt, um mit
Naturkraft Spielmöglichkeiten besonderer Art anzubieten. Dazu benötigt man
allerdings noch Sponsoren, welche diese Idee auch finanziell mittragen.
Immer wieder wollen die neuen Besitzer eine Art offener Gespräche mit den Bewohnern des
Sommerbergs, mit Wildbader Einwohnern und mit Fachleuten führen, um neue Impulse zu
erhalten oder Anregungen weiter zu geben. Außerdem könnte es Sonntagvormittags
Morgengespräche geben mit Fachleuten über die Entwicklung der Region und den
Naturpark Nordschwarzwald. Warum, so Heinrich Blezinger, kann es nicht
wie dies beispielsweise in verschiedenen TV-Sendungen geschieht mehrmals im
Jahr Talkshows im Sommerberg-Hotel mit hochrangigen Persönlichkeiten geben, was dann im
Fernsehen übertragen wird? Und ein Kameraschwenk vom Sommerberg-Hotel ins gesamte
obere Enztal wäre sicherlich die beste Werbung für die Kurstadt.
Die Gebäude des ehemaligen Halter-Institutes sollen für ein Wellness- und
Fitness-Institut sowie eine physiotherapeutische Praxis genutzt werden. Ebenso wird die
Sauna mit dem schönsten Panorama-Ausblick von Wildbad und
das Meerwasserbad wieder aktiviert und für jedermann zugänglich gemacht werden.
Schließlich will man die Keramik-Produktion auf dem Sommerberg ins rechte Licht setzen,
sozusagen eine Plattform zur Präsentation der verschiedenen Bereiche der Majolika aus
unterschiedlichen Epochen. So wird das Restaurant Bellavista mit dem Spitzenprodukt
Frohsinn des Töpferzentrums ausgestattet werden. Hinter diesem Keramik-Design
steckt eine überaus interessante Philosophie, bedenkt man, dass eine zwölfjährige
Entwicklungszeit bis zur Produktionsreife erforderlich war.
Das Interesse der Blezingers zielt außerdem darauf hin, dass weitere gastronomische
Betriebe auf dem Sommerberg (Waldhotel, Bergbahn-Gaststätte) wieder öffnen, um ein
breites Angebot für jedermann zu machen und die Attraktivität des Portals zum
Schwarzwald zu erhöhen.
Wir wollen zeigen, dass es möglich ist, hier etwas zu erreichen, meint H.
Blezinger und will gegen die depressive Gesamtstimmung wirken. Dass dazu absoluter
persönlicher Einsatz erforderlich ist, ist allen Mitgliedern der Blezinger-Familie
völlig bewusst, und alle sind davon überzeugt, dass diese neue Aufgabe erfolgreich
gemeistert werden kann.
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