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Schwarzwald

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Schwarzwälder Bote / der Enztäler 22.07.2009
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      22.07.2009

Schwarzwälder Bote / der Enztäler 17.07.2009
sbg-hotel-2009-7.jpg (85798 Byte)
      17.07.2009

      Schwarzwälder Bote / der Enztäler 10.07.2009
   sbg-hot-2009-100j.jpg (131816 Byte)
      10.07.2009

   Pforzheimer Zeitung - Online 14.03.2009
Sommerberghotel in Wildbad öffnet wieder
BAD WILDBAD. Die Gaststätte im Sommerberghotel in Bad Wildbad darf heute wieder aufmachen: Gestern haben Lastwagen zwei der Verkaufsstände vom Hof entfernt. Das machte das Verwaltungsgericht Karlsruhe zur Bedingung für die Wiedereröffnung. Diesen vorläufigen Vergleich hat Inhaber Heinrich Blezinger im Eilverfahren erwirkt.

Drei Monate war das Aussichtsrestaurant zu. Das Baurechtsamt hatte Blezinger in einem Schreiben vom 10. Dezember 2008 den weiteren Betrieb verboten. Grund: Durch Verkaufststände für Keramik im Hof stünde die Zone, welche die Feuerwehr zur Brandbekämpfung benötige, teilweise nicht zur Verfügung. Daraufhin hat Blezinger Widerspruch eingelegt.

In einem zweiten Verfahren klagt der Hoteleigentümer gegen die Stadt, die Lage falsch beurteilt zu haben. „Mir wurde erklärt, dass die Buden eine Gefahr für Leib und Leben seien. Dabei haben sie nur vier von 300 Quadratmetern der Feuerwehrzone eingenommen“, sagt Blezinger. Bekommt er Recht, kann der Hotelinhaber von der Stadt Schadensersatz für den Verdienstausfall fordern. lin


   14.03.2009

   Schwarzwälder Bote / der Enztäler 18.02.2009
bericht-sbghot-2009.jpg (77337 Byte)

   18.02.2009
   Wildbader Anzeigenblatt 31.01.2009
sbghot-schliessung-2009.jpg (81515 Byte)
text-sbghot.jpg (8191 Byte)
   31.01.2009
   Schwarzwälder Bote / der Enztäler29.01.2009
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   Schwarzwälder Bote / der Enztäler19.12.2008
   sbg-hot-zu-2008.jpg (148171 Byte)

19.12.2006

Warum eigentlich ist im Baurechtsamt niemand auf die Idee gekommen,
dem neuen Besitzer der Immobilie "Sommerberghotel" von Anfang an die
Nutzungsänderung mit den Verkaufsständen zu untersagen? 


Wessen "schützende Hand" lag bisher auf dieser Unternehmung ?

Dass der Wunsch, des Besitzers, einen Teil der Zimmer zu verkaufbaren Ferienwohnungen umzubauen, auch einer Nutzungsänderung bzw.
baurechtlichen Genehmigung bedarf dürfte jedermann klar sein.

Warum aber, soll der Besitzer der Immobilie, die er als "Hotel" gekauft hat,
die er aber aus diversen Gründen nicht als Hotel betreiben kann, weil im
bestehenden Zustand einfach nicht als Hotel nutzbar, seine Hotelzimmer
nicht herrichten können ?


Gerne würde ich die Rechnung sehen, in der vor Gericht der Beweis
erbracht werden soll, dass über die Weihnachtstage und Sylvester ein
entgangener Umsatz von 30 000 Euro entstehen soll oder entstanden ist.

pefri.gif (748 Byte)                                       bad-wildbad.info/priv/casablanca/7-presse.htm

    Schwarzwälder Bote / der Enztäler16-08-2008
   Foto - Sommerberghotel 1912 - Archiv Bechtle
04.02.2006

Was ist der Hintergrund für diesen Bericht?

Das Sommerberghotel wird schon seit 1998 nicht mehr voll genutzt.
Die Räume im Wohntrakt des Hauses, rechts des Terrassenstegs sind seit einer
kurzfristigen Nutzung durch Laabs / Badhotel im Jahr 2000 nicht mehr bewohnt.

Die Heizung und Warmwasserversorgung ist nicht mehr gegeben.
Wie kommt man als Unternehmer dazu dieses Haus noch HOTEL zu nennen ?

Seit 2003 ist das Haus nun unter der heutigen Leitung, ohne dass sich an der
Situation, weder wirtschaftlich, noch dem Aussehen nach etwas verbessert hätte.

Das gesamte Areal Sommerberghotel / Jägerhaus / Halter-Institut ist inzwischen
in einem so desolaten Zustand, dass sich mit Sicherheit keine Interessenten für
Wohnungseigentum oder gar Geldgeber finden lassen.

Visionen zu haben und zu Träumen ist ja in Ordnung, ohne Visionäre wären keine
grossen Dinge gestartet worden, doch die "Bodenhaftung" sollte erhalten bleiben,
sonst werden aus Träumen weder Pläne noch Realität.

Mit 12000 Euro ist kein Hotelzimmer herzustellen, zudem in dieser Summe dann
auch noch Heizung und Warmwasserversorgung enthalten sein müssten.
Der Eigner träumt aber auch noch von "Erlebniseinkauf, Gastronomie und kulturellem
Ambiente" was mit dieser Summe bezahlt werden soll.

Von allen sonstigen Träumen einmal abgesehen, täte der heutige Besitzer gut daran,
wenigstens den Anschein von Pflege des Areals zu verwirklichen, auch eine solide
Bewirtschaftung des Restaurant- oder des Cafe-Betriebs, ohne Wald- und Wiesen-
Ambiente stünde dem finden von "Geldgebern" nicht im Wege.

Mit einem Jubiläum „100 Jahre Sommerberghotel “ ist nicht zu rechnen, da das
Sommerberghotel am 25. Mai 1998 seine Pforten geschlossen hat und seitdem nicht
mehr als Hotel betrieben wird.

Mit einer Wieder-Herstellung zum Hotel  bis Juli 2009 Ist auch nicht zu rechnen.

Eine Verbindung vom Erbauer des Hotels zum heutigen Besitzer konstruieren zu

wollen wäre infam.

pefri.gif (748 Byte)

Wildbader Anzeigenblatt 04-02-2006
Die Polizei berichtet
Erst Wasserrohr kaputt, dann Feuer ausgebrochen
Glimpflich endete ein Brand im Sommerberghotel am vergangenen Mittwoch. 01.02.2006
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Wildbad musste gegen 21.30 Uhr zu einem gemeldeten
Feuer im Sommerberghotel ausrücken. Durch das erste Löschfahrzeug, das am Brandort
eintraf, konnte der beginnende Brand gelöscht werden, so dass die restlichen Fahrzeuge
nicht mehr benötigt wurden.
Was war geschehen?  Im unbewohnten Bereich des Hotels gab es einen Wasserrohrbruch.
Zur Abtrocknung wurde eine Heizlampe aufgestellt. Diese brachte das Polster einer daneben
stehenden Sitzbank zum kokeln.  Die Höhe des entstandenen Schadens ist nicht bekannt.

04.02.2006

Wildbader Anzeigenblatt 05-01-2006berg-gasth.jpg (25909 Byte)


06.11.2005


Bad Wildbad, Sommerberghotel

Donnerstag, Teil 1:

Freier Tag.

Whats so bad about bad wildbad?
Me don’t know nothing, me don’t know nothing at all.

Wo anfangen und wo aufhören?

Wie die Eindrücke und Erlebnisse dieser zwei Tage in Bad Wildbad wiedergeben?

Schwierig. Eigentlich hatten wir unseren freien Tag für Frankfurt geplant.

Wir waren schon verabredet im Stalburgtheater. Kultur: ein Stück von Edgar Wallace und danach bämpler Äppler. Aber es wird nichts draus. Frankfurt, die Stadt der Drogen und des Geldes ist für unsere kleine unabhängige Konzertreise zu teuer. Also beschliessen wir, nach Bad Wildbad zu fahren. Der Veranstalter im Hotel Sommerberg nimmt uns freundlichst in seinem Hotel auf.

Das Hotel, man ist fast versucht, zu sagen, schwebt über dem in Nord-Südrichtung idyllisch daliegenden Enztal, in dem sich auch Bad Wildbad city befindet.

Das Hotel steht seit sechs Jahren leer, besticht aber durch eine ausgefallene Architektur, für die ein Gropius Schüler verantwortlich zeichnet. Nichts lässt vermuten, dass uns jetzt hier die bisherige Krönung von „und ewig grüsst das Ordnungsamt" erwartet.

Heinrich, so heißt der Veranstalter und Besitzer des gigantischen Komplexes, erwarb dieses Gebäude und versucht seitdem, seinen Traum von einem Platz der Begegnung von reich und arm, Juden Christen Moslems zu verwirklichen. Aber nix da. Die Lokaladligen und Mächtigen haben da etwas gegen. Ich nehme mal an, weil Heinrich nicht der Schwiegersohn vom Ortsbürgermeister ist oder so. Dieses Land steht in den Korruptionsstatistiken nicht umsonst ganz weit oben oder unten, wie mans halt sieht.

Und diese ganzen selbstherrlichen, korrupten Provinzfürsten müssen endlich weg vom Fenster.

Wir gründen eine terroristische Befreiungsfront, wir werden dieses Land von der Pestilenz des deutschen Verwaltungsbeamten befreien. Sie wohnen in den Speckgürteln unserer Städte und es reicht ihnen nicht, Frau und Kinder zu verprügeln, nein, sie wollen mit ihrer armseligen Existenz auch noch möglichst viele andere Existenzen vernichten. Sie verbreiten einen empörenden Geruch und ersticken dieses Land in ihren Ausdünstungen.

Das darf nicht sein, dass können wir nicht zulassen.

Ordnungsruf:

Cpunkt, reiss dich am Riemen. Die Welt wird nicht besser, wenn du die Verbrecher mit Verbrechen bekämpfst, also trink jetzt noch eins dieser lecker Rotkäppchenpils, schau ins Feuer des Ofens, der behagliche Wärme verbreitet in dieser kalten Zeit und freu dich auf dein Bett und das Konzert morgen an diesem magischen Platz.

Küsse, Cpunkt.

Nachtrag:

Wer auch so positive Erfahrungen mit Ämtern und Behörden hat, schicke mir doch bitte seine Erfahrungsberichte, vielleicht kann man ja mal hier, im modernen Kommunikationszentrum dieser Welt etwas Druck auf diese Herrschaften ausüben.

Ich werde versuchen, ab jetzt in diesem Konzertreise-Nachtbuch nichts mehr über dieses
Pack zu schreiben, sonst heisst es noch, die Konzertreise wäre nicht schön oder die Göttin hätte uns verlassen und das ist ganz sicher nicht so.

Freitag, Teil 2: Der Tag danach

Eigentlich sind freie Tage auf Konzertreisen dafür da, sich zu erholen und viel zu schlafen.

Nicht so bei „Porno-Fred und den heldenhaften Wohnraumponys“.

Wir betätigen uns noch in Spontanliedermaching.

Janneke muss über den Palästinakonflikt, B-man über die Biersteuer in Afghanistan und Cpunkt über Quantenphysik singen. Das zieht sich, man schläft ein, wo man grad ist.

Glücklicherweise ist das Frühstück am nächsten Tag, welches uns von Heinrich kredenzt wird, auch spät noch vorhanden. Der Mann weiss, was Musiker brauchen.

Draussen schneit es idyllisch und bedenklich viel. Wir sind uns nicht so sicher, ob wir überhaupt aufbauen sollen, weil Werbung gab´s keine wegen „und ewig grüsst…“

Die Geburtstagsparty von Schwester Larissa, der wir unser hiersein verdanken, ist gefährdet, weil fahren wird schwierig. Wir wollen nachmittags Krösus aus dem Tal vom Bahnhof abholen, aber unser feuerrotes Spielmobil weigert sich, den Berg wieder hochzufahren und wir müssen trampen.

Aufgebaut wird dann aber doch und es entwickelt sich einer der eindrucksvollsten Abende unserer gar nicht so erfolgreichen Karriere. Karaoke mit Zuschauern, wildeste Band-Durchmischung, ne Nachwuchsband am Ende (tschuldigung, habe euren Namen vergessen) und dann jetzt straf ich mich selber lügen: ewig grüsst……….

Heinrich hat den Stempel, der ihn berechtigt, heute aufzumachen, nur wegen des Einbaus einer Brandmeldeanlage für 40000 Euronen erhalten, und die löst wegen Rauchens im Flur Alarm aus und schon –tatütata-- steht die Feuerwehr vor der Tür.

Nochmal 800 Euro für nichts und wieder nichts.

Was wir davon halten, steht gestern.

Trotzdem ist es ein unglaubliches Fest. Menschen zwischen 15 und 66 feiern, als wenn es kein Morgen mehr gäbe und das in einem Porzellanladen, denn Heinrich kommt eigentlich aus dem Töpfergewerbe. Keinen hält es auf den Sitzen und es geht nichts kaputt.

Dies ist wirklich ein magischer Platz und ich hoffe, die Göttin steht Heinrich bei, bei der Verwirklichung seines Traumes. Unsere Welt braucht Träumer und Spinner wie ihn und uns und euch. Auch wenn auf diese Weise nicht ein Cent zu verdienen ist, scheiss drauf, danke für diesen

Abend, wir kommen wieder, die Göttin ist mit uns.

Erstellt am: 06.07.2005

P.S.  im Original  
http://fredtimm.com/novembertour2005.htm     http://fredtimm.com

Neue Klientel im ehemaligen Top-Hotel  pefri-kl.gif (145 Byte)

Pforzheimer Zeitung - Online 06.07.2005
Von Hotelkulisse für Film inspiriert
Sommerberghotel in Bad Wildbad wurde zum Zentrum des Films „Black Forest“


BAD WILDBAD. Einen Abend der ungewöhnlichen Art erwartete die Besucher des Sommerberghotels in Bad Wildbad am Samstag. Es fand die Filmpremiere des Kurzfilmes
„Black Forest“ statt. Wie die gekommenen Wildbader, Kurgäste und Camper schnell feststellten war es kein Werbefilm für das Sommerberghotel.
Es handelte sich um einen Psychothriller, welcher am Hohlohturm und im Sommerberghotel im Mai 2004 aufgenommen wurde.
Die Kooperation der beiden Filmregisseure Rudolph Straub von der Celest Produktion Zug in der Schweiz und Mark Blezinger von der Béla Companie aus Paris wurde uraufgeführt. Außer dem Holzfäller Martin Huber reisten neben den beiden Regisseuren aus der Schweiz und Frankreich unter anderem die Hauptdarstellerin Alexandra Prusaund der jugendliche Portier Béla Blezinger an. Inspiriert wurden Straub und Blezinger durch das im April 2003 von Mark Blezingers Familie gekaufte Sommerberghotel.

Da bis heute wegen baurechtlichen Schwierigkeiten nur die Gastronomie, aber nicht das Hotel betrieben werden kann, nutze das Filmteam die leer stehenden Räume. Straub verband mit dem Schwarzwald Mythen und Märchen und so entstand in seinem Drehbuch eine Art „Rotkäppchen“. Eine Französin flieht im kleinen roten Auto vor der Trennung ihres Mannes.

Im Sommerberghotel ist sie der einzige Gast und es geschehen seltsame Dinge.
Es folgten noch andere Kurzfilme der Anwesenden und die Filmnacht endete erst in den Morgenstunden.
Der Film wird als Vorfilm auf dem Open-Air-Kino am See in Zürch gezeigt. Weiter soll er ins Kino als Vorfilm, sowie auf Filmfestivals kommen.
Vorführungen von außergewöhnlichen Filmen sollen auch in Zukunft auf dem Sommerberg möglich sein.

Erstellt am: 06.07.2005

Pforzheimer Zeitung - Online 06.11.2004
Vollbetrieb bleibt Zukunftsmusik
Enztal-Panorama-Restaurant wieder geöffnet - Sommerberghotel-Chef: Klage gegen Wildbad bringt nichts

BAD WILDBAD. Die Familie Blezinger, ihres Zeichens die Besitzer des Sommerberghotels, hat das Aussichtsrestaurant des Komplexes wieder eröffnet. Seit dem 22. Oktober sitzen Gäste im blau-goldenen Ambiente und blicken über das rund 230 Meter tiefer gelegene Bad Wildbad. "Das Restaurant läuft auf kleiner Flamme", sagt Heinrich Blezinger. Kleines Speiseangebot und der Nachmittags-Kaffee.

Seit Anfang des Jahres, damals wurde das Hotel wegen mangelhaftem Brandschutz von der Stadt geschlossen, war im Sommerberghotel kein Betrieb mehr. Nachdem dem Brandschutz Genüge getan war, hatte das Wildbader Baurechtsamt in den vergangenen Wochen mangelnde Sauberkeit und zu wenig Parkmöglichkeiten bemängelt (die PZ berichtete). Jetzt sei im geöffneten Teil alles in Ordnung, sagt Blezinger.

Baugenehmigung erteilt

Bis März kommenden Jahres sollen eine weitere Restaurantebene - in der ehemaligen Jägerstube wird von kommender Woche an umgebaut - und bis Ende Juni der gesamte, dreigeschossige Restaurantbereich sowie 25 Hotelzimmer fertig werden. "Die Baugenehmigung dafür haben wir", sagt Blezinger. Der Diplom-Soziologe und Töpfermeister will nicht gegen die Stadt klagen, wie sein Sohn, der Geschäftsführer des Komplexes angekündigt hatte. "Das bringt nichts, und schwierig ist es nicht nur hier", sagt Blezinger. Das allgemeine "Flügel-hängen-lassen" dürfe nicht um sich greifen, so die Devise des Unternehmers, der auch in den neuen Bundesländern eine Töpfer-Manufaktur betreibt.

Sein Konzept, Hotel und Restaurant tagsüber zu moderaten Preisen und abends und bei Festlichkeiten in gehobener Klasse zu positionieren, will Blezinger um einen Wellness-Bereich erweitern. Das ist nichts Neues: Schwimmbad, Dampfbad und Sauna gehören zum ehemaligen Nobel-Hotel. Blezinger steht aber auch mit einem Friseur, einem Kosmetik-Anbieter und einem Pysiotherapeuten in Kontakt. Das Wellness-Konzept bejaht Blezinger. Allerdings mit Partnern aus dem gesamten europäischen Raum, um das bisherige Preisniveau deutlich zu senken. "Wir müssen realistisch sein. Warum sollten die Gäste zu uns kommen, wenn sie ihren Wellness-Urlaub in Ungarn oder Polen 40 bis 50 Prozent günstiger bekommen?"

Wenn im nächsten Sommer die angepeilten 200 Busladungen voller Touristen sein Hotel bevölkern, ist das Haus noch lange nicht ausgelastet. Die restlichen 75 Zimmer wollen Blezingers während des laufenden Betriebs mit Heizung und Brandschutz aufrüsten.


Erstellt am: 06.11.2004

Pforzheimer Zeitung - Online 11.09.2004
Hotel-Chef empört über Stadt

Wildbader Sommerberghotel: Neue Auflagen verzögern die geplante Restaurant-Eröffnung - "Ich habe keine Lust, den Hampelmann zu spielen"


BAD WILDBAD. Dem Geschäftsführer des Wildbader Sommerberghotels platzt der Kragen. "Hier werden die Geschäftsleute doch nur drangsaliert", wirft Tilman Blezinger der Stadtverwaltung vor.

Es geht um die Wiedereröffnung des Sommerberghotels, genauer gesagt um das Restaurant "Enztal-Panorama". Der neue Inhaber des früheren Vier-Sterne-Hauses möchte im Lokal so schnell wie möglich wieder Gäste bewirten. Von der Verwaltung würden ihm jedoch nur Knüppel zwischen die Beine geworfen, beschwert er sich.

Zum Hintergrund: Das Restaurant wurde bereits Anfang des Jahres geschlossen, da der Brandschutz zu wünschen übrig ließ. Die Familie Blezinger, die Töpferei-Manufakturen in Weinsberg betreibt, hatte den Gebäudekomplex ein Jahr zuvor gekauft - betrieben wurde jedoch nur das Lokal. Seit Februar ist der Betrieb nun komplett eingestellt. Mittlerweile hat Tilman Blezinger einen Bauantrag eingereicht, da er die Gastronomie und Teile des Hotels (30 Zimmer) umbauen möchte. Dieser Antrag wird voraussichtlich nächste Woche genehmigt. Außerdem läuft ein Antrag für eine Teilnutzung: Das Lokal "Enztal-Panorama" mit seinen 200 Plätzen soll möglichst schnell seine Pforten öffnen, nachdem die Brandschutz-Auflagen inzwischen erfüllt worden sind.

Reinigung gefordert

Allerdings: Jetzt kam ein mehrseitiges Schreiben der Stadt, das Blezinger in Rage versetzt. Darin heißt es, dass vom aktuellen Gebäudezustand eine "unmittelbar drohende Gefahr" für die Gesundheit der Benutzer des Gebäudes ausgeht. Es wird "dringend empfohlen" einen Schädlingsbekämpfer hinzuzuziehen. "Zumindest eine grundlegende Gebäudereinigung ist deshalb vor der Inbetriebnahme des Restaurants unbedingt erforderlich", heißt es weiter. Außerdem seien nicht die nötigen Stellplätze - 20 für Autos und zwei für Busse - vorhanden. Abschließend müsse ein Bauleiter der Stadt bescheinigen, dass alle Bestimmungen erfüllt worden seien.

Den Sinn dieser neuen Forderungen kann Tilmann Blezinger nicht verstehen. Erst gestern habe ein Mitarbeiter des Calwer Wirtschaftskontrolldienstes bestätigt, dass im Restaurant nichts zu beanstanden sei. Er weist darauf hin, dass die Küche erst zehn Jahre alt sei und damit eine der modernsten in der Wildbader Gastronomie. "Hier ist alles pico bello, wir haben sogar schon die Kerzen auf dem Tisch stehen", so der Geschäftsführer. Nur der untere Bereich des Hauses, der mit dem Lokal nichts zu tun habe, sei noch nicht gereinigt worden - aber das habe einen Grund: Dort seien große Umbaumaßnahmen geplant. "Warum sollte ich das reinigen, kurz bevor hier die Bauarbeiten losgehen?"

Stadt beharrt auf Forderung

Blezinger betont, dass die geforderten Stellplätze vorhanden seien. Und es ist ihm ein Rätsel, wie er die Bescheinigung eines Bauleiters bekommen soll. Für die Maßnahmen im Lokal sei überhaupt kein Bauleiter nötig gewesen, den brauche er erst für den Umbau. Sein verärgertes Fazit: "Ich habe keine Lust, den Hampelmann zu spielen." Er überlege sich, Regressforderungen geltend zu machen. "Schließlich musste ich diesen Sommer 60 Busgruppen absagen. Da ist viel Geld verloren gegangen."

Josef Sester vom Bad Wildbader Baurechtsamt ist verwundert über die heftige Reaktion. Die Missstände ließen sich eigentlich schnell beseitigen, meint er. "Das geht in 14 Tagen, wenn der gute Wille da ist." Auf dem Parkplatz sei ein Holzlager untergebracht, außerdem stünde Gerümpel herum. "Der Platz muss geräumt werden, damit die Stellflächen frei sind." Auch im Haus seien "gewisse Reinigungsmaßnahmen notwendig", so Sester. Er meint klipp und klar: "Die Anordnungen müssen umgesetzt werden." Ansonsten müsse der Hotel-Chef klagen - und dann könnte die Eröffnung des Restaurants noch eine Weile dauern.


Erstellt am: 11.09.2004

Wildbader Anzeigenblatt 28.008.2004
Bauausschuss des Bad Wildbader Gemeinderats

vom 24. August 2004
Der Bau- und Umweltausschuss des Bad Wildbader Gemeinderats beschäftigte sich mit der bevorstehenden Wiedereröffnung des Sommerberghotels. Der Eigentümer plant eine teilweise Aktivierung mit Gastronomiebetrieb und knapp 1.000 Plätzen sowie Gästeappartments mit rund 40 Betten. Desweiteren soll eine Ausstellungs- und Verkaufsfläche für Keramikprodukte entstehen. Hierfür wären 121 Kfz-Stellplätze erforderlich. Wegen der Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr durch die Bergbahn, reduziert sich die vorgeschriebene Anzahl der Stellplätze auf 97. Der Eigentümer hat beantragt, die Stellplatzpflicht auf 36 Stellplätze zu reduzieren, weil rund 80 Prozent der Gäste mit der Bergbahn anreisen würden und das restliche Besucherpotenzial aus organisierten Busreisen kommen soll. Darüber hinaus seien in unmittelbarer Nähe des Hotels öffentliche Parkplätze vorhanden. Gemäß dem Vorschlag der Bauverwaltung beschloss der Ausschuss einstimmig, die Reduzierung auf nur 36 Stellplätze und zwei Busparkplätze nur unter Auflagenvorbehalt zuzulassen, sodass nachträglich weitere Stellplätze gefordert werden können, sofern es die Situation erfordert.

28.August 2004

Pforzheimer Zeitung - Online 06.08.2004
"Das Tüpfelchen auf dem i"
Sommerberghotel steht vor der Wiedereröffnung
- Zuerst das Restaurant beleben - Töpfermarkt Ende August geplant

BAD WILDBAD. Gestern hat einer der Besitzer des Sommerberghotels den Bauantrag
für eine Teilnutzung der Gastronomie beim Bauamt eingereicht. Die Stadt Wildbad will
den Antrag so schnell wie möglich bearbeiten.

Tilman Blezinger, einer der vier Eigentümer des Sommerberghotels, gab gestern fünf
Ordner gefüllt mit dem Bauantrag zur Nutzung des gastronomischen Teils des
traditionsreichen Gebäudes bei der Stadt ab.

Schnell prüfen
Heißersehnt wurde der Antrag von Wolfgang Kern vom Stadtbauamt. "Wir werden ihn
so schnell wie möglich prüfen", sagte Kern. Wenn nach der Prüfung durch das Bauamt
alles in Ordnung ist, "steht der Öffnung nichts mehr im Wege", so Kern. Eine baurechtliche
Prüfung sei nötig, weil das Bauwerk jahrelang stillgelegt war.
Es fehlt noch ein Brandschutzgutachten. Das will Blezinger kommende Woche nachreichen.
Zuerst soll das Restaurant des Sommerberghotels wiederbelebt werden. "Im Bereich der
Gastronomie wurden einige Fluchtwege nachgerüstet", sagte Blezinger. Er hofft auf eine
Wiedereröffnung Anfang September. Das Sommerberghotel, dass nach blühenden Jahren
als Prominentenherberge (siehe Kasten) und gescheiterten Zwangsversteigerungen im
vergangenen Jahr an die Besitzergemeinschaft Blezinger verkauft worden war, war seit
Februar geschlossen. Die Stadt bemängelte nicht eingehaltene Brandschutz-Auflagen.
Auf der Internetseite des Hotels steht, dass das Restaurant schon im Juni wieder geöffnet
haben soll.

Hotelbetrieb erst 2006

Das wurde nicht umgesetzt, so Blezinger, weil sich Diskussionen um den Bauantrag mit
den Architekten längere Zeit hinzogen. Den Hotelbereich will die Familie "vielleicht erst
im nächsten Jahr" eröffnen. Je nachdem, in welchem Umfang Baumaßnahmen anfallen.
Das ehemals 120-Betten-Haus wollen die Besitzer auf 30 Betten zurückfahren, "weil es
nichts bringt zu viel auf einen gesättigten Markt zu werfen". Einen Verkaufsraum mit
Schautöpferei für Keramikgut, das Hauptgeschäft der Blezingers, soll es im Hoteltrakt
auch geben.

Für Ende August oder Anfang September plant Blezinger einen Töpfermarkt auf dem
Vorplatz des Hotels. "Das Hotel auf dem Berg über Bad Wildbad soll das Tüpfelchen
auf dem i werden", sagte Blezinger.


Erstellt am: 06.08.2004

   Ohne Kommentar

Wildbader Anzeigenblatt 30.04.2003
Neues vom Sommerberg-Hotel

Das Bad Wildbader Sommerberg-Hotel hat einen neuen Eigentümer. Welche Vorstellungen
hat die Besitzerfamilie Blezinger für die Zukunft dieses Objekts? Wird es wieder ein
Viersterne-Hotel sein, das vor allem für zahlungskräftige Gäste gedacht ist?
Dies wird von den neuen Besitzern verneint, denn ihre Überlegungen gehen mehr in die Richtung Familienhotel. Schließlich ist der Aufbau eines Luxushotels eine Arbeit, die viele Jahre dauern
würde – und die Gäste, die früher ins Sommerberg-Hotel kamen, sind inzwischen auf andere Hotels „umgestiegen“, oder sind insgesamt zu alt, um überhaupt noch Urlaub zu machen. Drei Jahre, so
schätzt man, wird es dauern bis das Hotel einen entsprechenden Standard in verschiedenen
Preiskategorien aufweist.
Die Blezingers sehen ihre Arbeit im Sommerberg-Hotel realistisch: die Dinge, die vorhanden sind, müssen zuerst einmal genutzt werden. So befindet sich die Empfangsstation für den Sommerberg-Bikepark in den Garagen des Sommerberg-Hotels. Entsprechend den Aussagen des Betreibers der Rad-Akademie werden von den Bikern immer wieder nahe Unterkünfte benötigt, was liegt also näher als das Sommerberg-Hotel? Weiter wird man versuchen mit den Stadtbahnbetreibern (AVG/KVV) eine Kooperation zu erreichen, die vor allem nach Bad Wildbad und auf den Sommerberg reisenden Familien zugute kommt. Auch mit den Stadtwerken Wildbad als Betreibern der Bergbahn sollen Gespräche geführt werden.
Eine weitere Überlegung ist die Wiederherstellung des unterhalb des Hotels liegenden Hirschparks. Außerdem ist ein Kinder-Erlebnispark angedacht, der zwischen Sommerberghotel und Bergbahnstation Panoramaweg, die Neigung des Geländes ausnutzt, um mit „Naturkraft“ Spielmöglichkeiten besonderer Art anzubieten. Dazu benötigt man allerdings noch Sponsoren, welche diese Idee auch finanziell mittragen.
Immer wieder wollen die neuen Besitzer eine Art offener Gespräche mit den Bewohnern des Sommerbergs, mit Wildbader Einwohnern und mit Fachleuten führen, um neue Impulse zu erhalten oder Anregungen weiter zu geben. Außerdem könnte es Sonntagvormittags „Morgengespräche“ geben mit Fachleuten über die Entwicklung der Region und den Naturpark Nordschwarzwald. „Warum,“ so Heinrich Blezinger, „kann es nicht – wie dies beispielsweise in verschiedenen TV-Sendungen geschieht – mehrmals im Jahr Talkshows im Sommerberg-Hotel mit hochrangigen Persönlichkeiten geben, was dann im Fernsehen übertragen wird?“ Und ein Kameraschwenk vom Sommerberg-Hotel ins gesamte obere Enztal wäre sicherlich die beste Werbung für die Kurstadt.
Die Gebäude des ehemaligen Halter-Institutes sollen für ein Wellness- und Fitness-Institut sowie eine physiotherapeutische Praxis genutzt werden. Ebenso wird die Sauna „mit dem schönsten Panorama-Ausblick von Wildbad“ und das Meerwasserbad wieder aktiviert und für jedermann zugänglich gemacht werden.
Schließlich will man die Keramik-Produktion auf dem Sommerberg ins rechte Licht setzen, sozusagen eine Plattform zur Präsentation der verschiedenen Bereiche der Majolika aus unterschiedlichen Epochen. So wird das Restaurant Bellavista mit dem Spitzenprodukt „Frohsinn“ des Töpferzentrums ausgestattet werden. Hinter diesem Keramik-Design steckt eine überaus interessante Philosophie, bedenkt man, dass eine zwölfjährige Entwicklungszeit bis zur Produktionsreife erforderlich war.
Das Interesse der Blezingers zielt außerdem darauf hin, dass weitere gastronomische Betriebe auf dem Sommerberg (Waldhotel, Bergbahn-Gaststätte) wieder öffnen, um ein breites Angebot für jedermann zu machen und die Attraktivität des „Portals zum Schwarzwald“ zu erhöhen.
„Wir wollen zeigen, dass es möglich ist, hier etwas zu erreichen,“ meint H. Blezinger und will gegen die depressive Gesamtstimmung wirken. Dass dazu absoluter persönlicher Einsatz erforderlich ist, ist allen Mitgliedern der Blezinger-Familie völlig bewusst, und alle sind davon überzeugt, dass diese neue Aufgabe erfolgreich gemeistert werden kann.

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