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Schwarzwald.
Wildbader Anzeigenblatt 
Besondere Mitteilungen
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LESERBRIEF und Schreiben an den Bürgermeister

Werter Herr Bürgermeister!
Die Mountain-Biker, die ja über Ostern ihr erstes grosses Rennen begehen wollten,
entwickeln sich immer mehr zum Ärgernis. Sowohl der Gäste als der Einheimischen.
Sie benützen z.B. den grossen Sommerberg-Parkplatz ohne behördliche Genehmigung
als Schlaf- und Rastplatz mit ihren Campingfahrzeugen und Zelten.  
Lassen die Lautsprecher ihrer Radios den ganzen Sommerberg bis mitten in die Nacht
beschallen. Manche machen Lagerfeuer auf dem Platz und stehlen dazu das Brennholz
von meinem Stapel am Haus. Nicht ein wenig, sondern über einen cbm . Danach lassen
sie alles kreuz und quer liegen und verschwinden.

Diese führungslose Diebesbande versteht die einfachsten Regeln des Umgangs nicht,
übergeht die seit vielen Jahren gewachsenen Strukturen und zerstört sie rücksichtslos.
Tut so als ob die darin lebenden Menschen für sie gar nicht da wären.  Übersehen, dass
gerade diese Menschen die Strukturen mit Einsatz und Fleiss für ihre Stadt aufgebaut
haben. Die Biker geben sich so, als hätten sie mit ihrem  sogenannten Sport alles zu
beanspruchen.  Rumpeln dann irgendwo zerstörerisch herunter, erschrecken alte und blinde
Fussgänger und machen aus der Bergbahn einen Schweinestall. Erlauben sich dabei noch
unverschämte Frechheiten, schlimmer als die letzten Zigeuner. Soll das die Zukunft unseres
Thermalbades Wildbad mit Höhenluft-Kur auf dem Sommerberg sein ?  An Ihrer Stelle würde
ich mich über soviel Konzeptionslosigkeit und Unvermögen schämen. Das hätte jeder noch
so dumme Sonderschüler oder Hilfsarbeiter besser organisieren können.
Weil ich im Gespräch mit einigen Wildbader Bürgern, die sich, wie ich schon lange und
intensiver vor Ihnen für das Wohl und Wehe unserer Heimatstadt eingesetzt haben und noch
einsetzen, meine Ansichten bestätigt weiss, bitte ich Sie dringend, endlich Ihren
selbstgefälligen Amtsleiter-Schlaf aufzugeben und sich zum Wohle der ganzen Stadt
einzusetzen und nicht nur für ein paar überspitzte Biker, die keine Fairness kennen und nur
nach ihrem Egoismus leben

Heinz Reichenbach, Sommerberg, Peter Liebig Weg 4

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Wildbader Anzeigenblatt  vom 07.04 2001S

Lokale Nachrichtenc
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Aus der Sitzung des Gemeinderats der Stadt Bad Wildbadwarzwald - I P - Extraseite Eiseledruck Niker X Downhill

(Nur in Auszügen, den vollständigen Bericht bitte der gedruckten Ausgabe entnehmen)

Jahresabschluss Reise- und Verkehrsbüro Wildbad GmbH
Der Jahresabschluss der Reise- und Verkehrsbüro Wildbad GmbH für das Jahr 1999 wurde von Verkehrsdirektor Alfred Dath vorgelegt : Das Geschäftsjahr schließt mit einem Fehlbetrag von 37.177, 97 DM ab. Der Gesellschaftsversammlung wurde empfohlen, den Jahresfehlbetrag durch die Stadt ausgleichen zu lassen. Die Verwaltung schlägt vor, die Mittel durch Inanspruchnahme der veranschlagten Deckungsreserve zur Verfügung zu stellen.
Zum Verkehrsbüro ist zu sagen, dass sich bei der Zusammenarbeit mit Busunternehmen und Reiseveranstaltern der Umsatz etwas erhöht hat. Es konnten Zimmer- und Pauschalangebote im Wert von 475.000 Mark ermittelt werden. Bei der privaten Zimmervermietung konnte ein leichtes Plus auf 59.000 Mark verzeichnet werden. Zum verhältnismäßig guten Vermittlungsergebnis haben die Sonderwerbemaßnahmen im Herbst 99 und das Seniorenschachturnier 99 beigetragen. Fast halbiert hat sich dagegen der Umsatz bei der Vermittlung von Ausflugsfahrten.
Das Reisebüro ADAC hat für das Jahr 1999 erwartungsgemäß rückläufige Umsätze erbracht, überwiegend verursacht durch die Neueröffnung des Reisebüros Rübenacker. Hier könnten nur höhere Werbe- und Personalaufwendungen eine Wende bringen. Beim Bad Wildbad-Shop mit Kartenverkauf für Rossini in Wildbad gehen die Umsätze für den Veranstaltungsverkauf für den Bereich der Bäder - und Kurbetriebsgesellschaft immer weiter zurück, der Verkauf von Karten für Rossini konnte dagegen deutlich gesteigert werden.
Im Bereich Geschäftsführung, Buchhaltung, Sekretariat hat sich das Geschäftsvolumen im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. So wurden für die Erlebnistage Sonderwerbemaßnahmen in Höhe von 300.000 Mark beschlossen.
Zur Rückschau auf das Jahr 2000 ist zu sagen, dass die im Vorjahr erfolgreich begonnenen Werbemaßnahmen fortgesetzt wurden. Der Aufsichtsrat der GmbH hat in einer Sitzung im Februar vergangenen Jahres ein Maßnahmenpaket von 300.000 Mark beschlossen, das Anzeigen-Werbung, die Herausgabe des Wildbad-Magazins, ein Mailing im Sommer 2000 mit Herbst - und Winterangeboten und ein Mailing im Winter einschloss. In Bezug auf die Abteilung Reisebüro bestehe ein deutliches Risikomaterial für die GmbH, so Dath weiter.
Walter Bott (FWV) kritisierte den jährlichen Abmangel um 0,1 Millionen Mark, stellt aber klar, dass das Reisebüro als Risikofaktor immer ein Zuschussbetrieb bleiben wird. Nicht nur Bott, sondern auch Dieter Gischer (SPD) kritisierte die Arbeitsweise des Wirtschaftsprüfers und die Tatsache, dass nur geschätzte Zahlen für das Jahr 2000 vorliegen. Letztendlich konnte dem Jahresabschluss mit 18 Für-Stimmen , drei Gegenstimmen und einer Enthaltung zugestimmt werden.
Mit 18 Für-Stimmen und fünf Gegenstimmen wurde beschlossen, dass ein Abschlussprüfer für die Reise- und Verkehrsbüro Wildbad GmbH zur Prüfung des Jahresabschlusses 2000 bestellt wird.

Rechtsverordnung der Stadt betr. Parkgebühren
Der vierte Tagesordnungspunkt der Gemeinderatssitzung handelte von der Rechtsverordnung über Parkgebühren. Hinsichtlich veralteter Parkgebührenordnungen und der erforderlichen Euro-Umstellung ist eine Neufassung der Parkgebührenordnung notwendig. Für das Parken auf öffentlichen Wegen und Plätzen in Bad Wildbad und seinen Ortsteilen werden, sofern die Bedienung von Parkscheinautomaten oder anderen Vorrichtungen zur Überwachung der Parkzeit vorgeschrieben ist, Gebühren erhoben. Aufgrund Anregungen und Vorstellungen vergangener Sitzungen legte der Ordnungsamtsleiter Frank-Olaf Wilhelm ein neues Konzept zur Parkgebührensituation vor. Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, für die Parkplätze Technisches Rathaus und Lindenplatz neue Parkscheinautomaten anzuschaffen und die Parkscheinautomaten auf dem Sommerberg für den Euro umrüsten zu lassen. Das Konzept der Verwaltung schlägt die Gebührenerhebung künftig täglich in der Zeit von 8 bis 18 Uhr vor aus Gründen des Parkplatzsuchverkehrs. Außerdem ist es das Bestreben Bürgermeisters Jocher und der Stadt, die Innenstadt möglichst verkehrsberuhigt zu halten.
Rolf Gernot Neher (CDU) forderte einheitliche Gebühren von Stadt und Kurverwaltung, was ihm Wilhelm zusichern konnte. Doch weiterhin forderte Neher eine Gleichstellung in den Parkhäusern. Des weiteren sei es die beste Werbung für Wildbad, den Samstag gebührenfrei zu machen. Diese als Antrag formulierte Forderung wurde mit 15 Gegenstimmen abgelehnt. Neher sprach sich weiter für eine Gleichbehandlung der Teilorte aus und sah die Gebühren auf dem Sommerberg für zu hoch an. Dieser Meinung war auch Renate Maier (UBKL) und forderte die Belassung der bisherigen Parkgebühren. Auch ihr Antrag wurde abgelehnt. Des weiteren beantragte sie eine Gebührenerhebung gemäß der Wildbader Ladenöffnungszeiten an Samstagen von 8-13 Uhr, dieser Antrag wurde abgelehnt, was eine gleichbleibende Gebührenerhebung an Samstagen von 8-18 Uhr bedeutet.
Aus zeitlichen Gründen wurden im weiteren Verlauf der Sitzung einige Tagesordnungspunkte übersprungen. Beschlossen wurde über den Antrag des Einzelhandels, drei verkaufsoffene Sonntage im ersten Halbjahr 2001, nämlich beim Frühlingsfest als Abschluss der französischen Woche, bei den 2. Erlebnistagen und dem Antik - und Trödelmarkt, festzusetzen. Diesem Antrag konnte mit 18 Für-Stimmen, zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen zugestimmt werden.
Auch der überplanmäßigen Ausgabe aufgrund des Beitragsbescheides der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Baden Württemberg wurde einstimmig zugestimmt. Der Grund für die überplanmäßige Ausgabe war, dass entgegen der bisherigen Praxis, im Geschäftsjahr 2000 keine Bundesmittel zur Förderung zur Verfügung gestellt wurden. Diese Fördermittel wurden bisher dem Beitrag an die Berufsgenossenschaft entgegen gerechnet.
Einstimmig beschlossen wurde auch die Darlehensaufnahme bei der DEXIA Hypothekenbank Berlin mit Geschäftsstelle in Frankfurt. Der Gesamtbetrag des Kredites beträgt 2.500.000 Mark. Auszahlungskurs sind 100 v.H., die Laufzeit beträgt 20 Jahre und der Festzinssatz auf die Dauer von 2 Jahren beträgt 4,32 v.H.. Das Darlehen dient derzeit als „Zwischenfinanzierung“, da im Haushaltsjahr 2002 zur Entschuldung der Stadt rund 9 Millionen Mark für Sondertilgungen vorgesehen sind.
Zwei weitere Tagesordnungspunkte betrafen die Erweiterung des Enztal-Gymnasiums Bauabschnitt 2 : Es erfolgte eine Auftragsaufhebung der Firma VS-Spezialmöbel aus Stuttgart, da von der Schulleitung eine andere Möbilierung gewünscht wurde. Der bestehende Vertrag wurde aufgelöst und ist durch einen neuen Vertrag zu ersetzen. Im Nachtrag der Firma Haushahn und der Firma Tubach ging es um das Einbauen von Zargen. Der Nachtrag beläuft sich auf ca. 4.600 Mark. Einen einstimmigen Beschluss gab es auch bei der Vergabe der Landschaftsbauarbeiten für das Enztal-Gymnasium. Die Arbeiten werden an die Firma Faas aus Engelsbrand mit einer Auftragssumme von 249.002,07 Mark vergeben.

Unter dem Punkt „öffentliche Bekanntgabe“ war die Absage der DEKRA Radsportakademie ihres Bike-Events DEKRA Open 2001 in Bad Wildbad.
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